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Nachrichten

Stimmt die Identität des Müncher Attentäters?

von Freeman am Mittwoch, 27. Juli 2016 , unter , | Kommentare (0)



Die deutschen Medien behaupten, der Täter von München, Ali David S., war ein Rassist mit rechtsextremistischem Weltbild. Er würde aus einer iranischen Familie stammen und wäre stolz darauf, ein Iraner und ein Deutscher "Arier" zu sein. Das erfuhr die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus Sicherheitskreisen. Es wird versucht, die Identität des Attentäters von München in die rechte Ecke zu schieben, in dem sie seinen Namen verschleierten und ihn nur Ali David S. nannten. Dann zeigten sie seinen angeblichen vollen Namen, Ali David Sonboly, damit er westlich klingt. Meine Recherchen ergeben aber eine ganz andere Identität und Herkunft. Sein richtiger Name lautet Ali Daud Sunbuli (سنبلي), so spricht man es aus, denn es ist ein arabischer Name, was "Weizenkern" bedeutet. Er ist kein Iraner sondern Syrer und seine Facebook-Seite zeigt türkische Flaggen, denn er war gegen Assad und für Erdogan und für die türkischen Islamisten. Es handelt sich also doch um einen Terroranschlag mit islamistischen Hintergrund, was die deutschen Sicherheitsbehörden leugnen, den aus Hass neun Menschen zum Opfer fielen.

Das folgende Foto zeigt "Ali David Sonboly" wie die Bild-Zeitung ihn bringt:


Und hier ein Abbild der Facebook-Seite von Ali Daud Sonboly oder Sunbuli wie man es ausspricht:


Auf seiner Timeline postete er eine türkische Flagge ein Jahr vor seinem angeblichen Amoklauf!!!


Was sagt uns folgender Eintrag? Er geht seit März 2011 in Deutschland zur Schule und nicht erst seit zwei Jahren.


Irgendwer hat aus dem arabischen Mittelnamen Daud den jüdischen Namen David gemacht. Passt überhaupt nicht zur Behauptung, der Attentäter wäre ein Rechtsextremist.

Ja ich weiss, im Koran wird König David erwähnt und dort heisst er "Dauud". Trotzdem, wer ändert seinen Namen und nennt sich David als angeblicher Rechter?

Wenn man den Familiennamen recherchiert, dann stammt dieser von einem Klan aus Homs in Syrien. Die Sympathie dieser Familie liegt beim Dschihad praktizierenden Islam. Sie sind für Erdogan und die Türkei und hassen Assad, bekämpfen die syrische Regierung.

Das heisst, man hat aus einem Syrer einen Iraner gemacht, aus einem syrischen Sunniten einen iranischen Schiiten, aus einem Dschihadisten einen Rechtsextremen, der Ausländer hasst und der Anders Behring Breivik nachmacht.

Hier die Twitter-Nachrichten von einem Allia Sunbulli aus der Familie. Dabei ist zu beachten, egal wie man es mit unseren Buchstaben schreibt, auf Arabisch wird es immer gleich geschrieben "سنبلي". Sie sind radikal islamische Terroristen und kämpfen gegen Assad.


Dann guckt euch folgende Grossaufnahme an. Das soll ein 18-jähriger schmächtiger Junge sein? Man beachte, er ist Linkshänder!


Wie ich bereits in einem anderen Artikel erwähnt habe, muss dieser Terrorist eine Schiessausbildung gehabt haben, so wie er getroffen hat und nachladen konnte.

An der offiziellen Identität muss gezweifelt werden.

Ist Hillary epileptisch oder von Dämonen besessen?

von Freeman am , unter | Kommentare (19)



Das grosse aktuelle Thema in den USA im Wahlkampf ist der Gesundheitszustand von Hillary Clinton, die Präsidentschaftskandidatin für die Partei der Demokraten. Eigentlich wird schon seit Monaten gefragt, ist Hillary krank? Denn, seit sie stürzte und auf den Kopf gefallen ist, plagen sie Gesundheitsprobleme. Ist sie überhaupt für das Amt des Präsidenten geeignet, wird gefragt? Dieses Thema hat ganz neue Nahrung erhalten, nachdem am 21. Juli ein Video veröffentlicht wurde, in dem Hillary während sie einen Starbucks besuchte und von fragenden Reportern umringt war, plötzlich mehrere Sekunden lang die Augen schloss, wild ihren Kopf verdrehte und diesen schüttelte.


Ich bin ja kein Arzt und auch kein Exorzist, aber mit Hillary Clinton stimmt etwas nicht. Die Reporter die das gesehen haben "freakten out", wie sie sagten. Sieht man auch am folgenden Foto:


Einige Beobachter sagen, sie hatte einen epileptischen Anfall. Andere sagen, sie ist von Dämonen besessen. Dem könnte ich auch zustimmen, so wie sie über die Ermordung von Gaddafi gelacht hat und was sie sonst für Mordlust und Kriegshetze von sich gibt.

Nach diesem Anfall hat sie statt die Fragen der Reporter zu beantworten, die banale Aussage gemacht, "Ihr Leute solltet dieses kalte Getränk probieren!"

Aber guckt selber und kommentiert was ihr meint.



Laut einem Mediziner der mich informierte, sehen die Symptome wie ein Jackson-Epilepsie-Anfall aus. Als Jackson-Anfälle werden fokale epileptische Anfälle des Frontal- bzw. Parietallappens bezeichnet, die im Motorcortex oder somatosensorischen Cortex generieren und sich unihemisphärisch ausweiten. Sie können von Krämpfen bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Man stelle sich vor, diese Frau bekommt die Macht über das Atomwaffenarsenal der Vereinigten Staaten. Nicht auszudenken was in ihrem Zustand passieren kann. Mit 69 Jahren ist sie auch nicht mehr die Jüngste und würde einer der ältesten Präsidenten bei der Amtseinführung sein. Wie will sie vier Jahre Stress in diesem Zustand durchstehen? Vielleicht verhindern gar nicht die vielen Skandale ihre Wahl, sondern ihre schlechte Gesundheit!

Die Amerikaner haben das Recht zu wissen, wie es um die Gesundheit ihres zukünftigen Präsidenten steht. Donald Trump hat seine medizinischen Unterlagen von seinem Arzt der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und sie zeigen ihn bei bester Gesundheit. Hillary macht aus ihrer Gesundheit ein Geheimnis. Was versteckt sie?

Hier noch eine Ohrfeige für Obamas Partei. Sein Halbbruder Malik Obama hat gesagt, er wird für Donald Trump stimmen. "Ich mag Donald Trump, weil er aus dem Herzen spricht ..." sagte der 58-Jährige. Von seinem Zuhause im Dorf von Kogelo in Kenia sagte Malik, ein langjähriger Anhänger der Demokraten, er wäre tief enttäuscht von der Politik der Regierung seines Bruders und deshalb hat er zu den Republikanern gewechselt.

Malik Obama ist überhaupt nicht damit einverstanden, wie sein Bruder als Präsident und Hillary als US-Aussenministerin den libyschen Staatsführer Muammar Gaddafi abserviert haben. "Ich meine immer noch, Gaddafi zu entfernen hat die Situation in Libyen nicht verbessert", sagte er. "Mein Bruder und die Aussenministerin haben mich was das betrifft sehr enttäuscht."

Will Erdogan 13'000 Gefangene umbringen?

von Freeman am Dienstag, 26. Juli 2016 , unter , | Kommentare (13)



Erdogan hat sich erneut für die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei ausgesprochen. "Ich bin kein König. Ich bin nur ein Staatspräsident." Er müsse aber das Volk anhören, und dieses wolle die Todesstrafe. Die EU hat aber gewarnt, dass die Wiedereinführung der Todesstrafe den Abbruch der EU-Beitrittsgespräche zur Folge hätte. Dazu sagte Erdogan: "Nur in Europa gibt es keine Todesstrafe. Ansonsten gibt es sie fast überall". Das behauptete er am Montag in einem ARD-Interview.


Damit sagt Erdogan wie üblich wieder die Unwahrheit, denn es ist genau umgekehrt. Von den 198 Ländern gibt es nur noch in 56 die Todesstrafe und die meisten sind entweder moslemische oder kommunistische Länder, ausser USA. Hinrichtungen finden praktisch nur noch in China, Iran, Irak, Saudi-Arabien, Jemen und in den USA statt, in den anderen 56 Ländern steht die Todesstrafe im Strafgesetz, wird aber kaum noch praktiziert.

Erdogan ist ein LÜGNER, aber das wissen wir schon lange. Ausserdem, was soll seine Behauptung, das Volk will die Todesstrafe? Gab es eine Umfrage oder ein Referendum in der Türkei über dieses Thema, von dessen Resultat wir nichts wissen? Gab es nicht, also meint wohl Erdogan, ER sei das Volk und ER will die Todesstrafe.

Von den 78,7 Millionen Türken die in der Türkei leben, demonstrierten gerade mal grölend höchstens 30'000 am Samstag auf dem Taksim-Platz, also nur 0,038 % der Bevölkerung und da ist die "Opposition" gegen Erdogan als CHP schon dabei. Wie kann man deshalb behaupten, das Volk will die Todesstrafe???

Erdogan sagte am Samstag, seit dem gescheiterten Putsch seien mehr als 13'000 Menschen festgenommen worden, knapp 6'000 davon seien in Untersuchungshaft. Bereits vorher am 18. Juli hat Erdogan in einem CNN-Interview über diese Gefangenen gesagt: "Das Volk hat die Meinung, diese Terroristen sollten getötet werden. Warum soll ich sie weiter in den Gefängnissen auf Jahre hinaus füttern? Das sagt das Volk!"

Siehe den Artikel des Guardian. Als ich das hörte verschlug es mir die Sprache. Was heisst das? Will er sie alle umbringen, um die Kosten für die Gefangenschaft zu sparen? Deshalb das Verlangen nach der Todesstrafe, um eine Massenexekution durchführen zu können?

Laut Amnesty International gibt es "glaubhafte Beweise", die türkische Polizei misshandelt die Gefangenen, verweigert ihnen Essen und Trinken sowie die medizinische Versorgung. In einigen Fällen wurden die Gefangenen massiv geschlagen und gefoltert, einschliesslich vergewaltigt zu werden. Dann ist es zur Tötung der Gefangenen nicht mehr weit.

John Dalhuisen, der europäische Direktor von Amnesty International, sagte: "Berichte über Misshandlungen, einschliesslich Folter und Vergewaltigung, sind extrem alarmierend, speziell wenn man die Grössenordnung der Gefangennahme in der letzten Woche betrachtet."

Aber so ein Massenmord wäre auch nichts neues, denn in der Türkei wurden 1915 während des Osmanischen Reichs 1,5 Millionen Menschen der christliche Minderheit der Armenier ermordet und dieser Genozid ist in die Geschichte als der Völkermord an den Armeniern eingegangen.

Eine "Säuberung" gab es bereits damals, denn am 25. Februar 1915 hat der Generalstab der osmanischen Armee die Direktive Nr. 8682 von Enver Pascha über eine "verstärkte Sicherheit und Vorsicht" an alle Armeeeinheiten gesandt, indem die Entfernung aller ethischen Armenier aus den Reihen der Armee befohlen wurde.

Der Befehl zur Säuberung wurde von Enver Pascha mit der Behauptung begründet, "er hätte Angst, sie (die Armenier) würden mit den Russen kollaborieren". Diese Entfernung der armenischen Soldaten aus der osmanischen Armee war ein wichtiger Schritt in dem darauf folgenden Völkermord. Sie wurden zusammengetrieben und ihn massen exekutiert.

Wir sehen, was sich heute in der Türkei ereignet, diese übertriebene Panikmache durch die Staatsführung über einen inneren Feind in den eigenen Reihen, der ausgesondert und ausgemerzt werden muss, ist bereits vor 100 Jahren passiert. Damals waren es die Armenier, heute sind es die sogenannten Gülen-Anhänger, aber auch die Kurden und andere religiöse Minderheiten.

Wenn man sich die Aussagen von damals anhört, dann klingt es wie heute. Denn bis 1914 hatte das osmanische Regime bereits die Propaganda-Kampagne gestartet, die Armenier die im Osmanischen Reich leben, würden eine Bedrohung der Sicherheit des Reichs darstellen. Um das ungeheuerliche Verbrechen zu rechtfertigen, wurde das Propagandamaterial in Konstantinopel gründlich vorbereitet.

Istanbul heisst die Stadt erst international anerkannt seit 1930. Gegründet wurde die Stadt 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion. Am 11. Mai 330 n. Chr. machte der römische Kaiser Konstantin der Grosse sie zu seiner Hauptresidenz und deshalb der Name Konstantinopel, der 1600 Jahre lang galt!

Im Propagandamaterial stand zum Beispiel: "Die Armenier sind im Bündnis mit dem Feind. Sie werden einen Aufstand in Istanbul in Gang setzen, die Führung der Ittihadisten (eine radikal islamische Partei) töten und werden erfolgreich die Strasse der Dardanellen öffnen", für die alliierten Streitkräfte.

In der Nacht vom 23. auf den 24. April 1915, bekannt als "Roter Sonntag" unter den Armeniern, hat das osmanische Regime ungefähr 250 armenische Intellektuelle und Gemeindeanführer in Konstantinopel eingesammelt und eingesperrt und dann später in ein Konzentrationslager nach Ankara gebracht.

Nach der Verabschiedung der Tehcir-Gesetz am 29. Mai 1915, wurde die Führung der Armenier schrittweise deportiert und ermordet. Das Datum 24. April ist deshalb für die Armenier weltweit der Gedenktag an den Genozid.

Das Tehcir-Gesetz oder Deportationsgesetz war ein am 27. Mai 1915 vom Parlament des Osmanischen Reiches verabschiedetes provisorisches Gesetz, das zur Deportation der armenischen Bevölkerung bevollmächtigte. Die Umsiedlungskampagne führte zum Tod von 1,5 Millionen Zivilisten und wird allgemein als Völkermord an den Armeniern bezeichnet. Das Gesetz trat offiziell am 1. Juni 1915 in Kraft und galt bis zum 8. Februar 1916.

Es gab aber nicht nur den Genozid gegen die Armenier. Zwischen 1914 und 1922 gab es auch den Völkermord an den Griechen in der Türkei. 900'000 ethnische Griechen wurden aus ihrer Heimat Anatolien vertrieben und 750'000 kamen vorher ums Leben. Es war die ethnische Säuberung der griechisch-orthodoxen Christen aus dem Osmanischen Reich während des I. Weltkrieg.

1923 kam es zum "Volksaustausch" zwischen Griechenland und der Türkei, eine Vereinbarung die am 30. Januar 1923 in Lausanne unterzeichnet wurde. 1,3 Millionen Griechen migrierten zwangsweise nach Griechenland und in die umliegenden Länder, nämlich die, welche wie oben beschrieben wegen dem Genozid noch nicht geflüchtet oder tot waren, dafür kamen 500'000 griechische Muslime in die Türkei.

Um die ethnische und religiöse Säuberung in Zahlen darzustellen, im Jahre 1906 bestand die Bevölkerung der Türkei zu 20 Prozent aus Nicht-Muslime, aber bis 1927 nur noch aus 2,6 Prozent.

Um die Worte von Erdogan richtig zu stellen: "Ich bin kein König. Ich bin auch kein Staatspräsident mehr. Ich bin jetzt der Sultan des neuen Osmanischen Reichs, der neue Pascha! Haha, jetzt wird so richtig aufgeräumt!".

So sah das armenische Quartier von Adana 1909 nach dem Massaker aus, wobei 15'000 bis 30'000 Armenier durch Soldaten des Osmanischen Reichs ermordet wurden. Gibt es einen Unterschied zu den Städten und Dörfern der Kurden in der Türkei, die jetzt zerbombt werden?


Durch die türkische Armee zerstörte Stadt Cizre in der Südtürkei aus der 130'000 Bewohner kurdischer Abstammung flüchten mussten und erst im März 2016 zurückkehren durften:


Irgendwie haben die Türken, welche die radikal islamische Ideologie in sich haben und den Gottesstaat wollen, im Gegensatz zu den Türken, die einen toleranten und säkularen Staat wollen, immer schon einen Hang zur Gewalt gegen Menschen anderer Religionen, gegen Minderheiten und Andersdenkende. Deshalb das Verlangen nach der Todesstrafe?

Die deutschen Medien haben versucht die Identität des Attentäters von München in die rechte Ecke zu schieben, wie üblich, in dem sie seinen Namen verschleierten und ihn nur Davis S. nannten. Dann änderte sie seinen Namen auf Ali David Sonboly, damit er westlich klingt. Dabei ist sein richtiger Name Ali Daud Sunbuli ((سنبلي), ein arabischer Name, was "Weizenkern" bedeutet.

Er ist kein Iraner sondern Syrer und seine Facebook-Seite zeigt eine türkische Flagge, denn er ist gegen Assad und für Erdogan und für die türkischen Islamisten. Es handelt sich also doch um einen Terroranschlag mit islamistischen Hintergrund, was die deutschen Sicherheitsbehörden leugnen, den aus Hass neun Menschen zum Opfer fielen.

In einem Interview hat der syrische Islam-Reformer Muhammad Shahrour gesagt: "Der Hass ist Teil unserer Kultur", der moslemischen. Er gibt islamischen Gelehrten die Schuld für den Terror. Sie hätten die Gläubigen in die Irre geführt. "Unser Glaube hat sich seit dem Mittelalter kaum verändert", sagt er.

"Sie sagen, ein echter Muslim dürfe mit einem Christen keine Freundschaft schliessen. Er müsse den Westen hassen. Diese Ideen sind in unseren Schriften enthalten. Und sie stimmten wohl für die Zeit, in der der Koran geschrieben wurde. Doch heute passen sie nicht mehr."

Dem katholischen Priester Jaques Hamel (†86) in der christlichen Kirche von Saint-Étienne-du-Rouvray, Frankreich auf dem Altar die Kehle durch zu schneiden und dabei ein Selfi machen ist sicher nicht "gottgefällig". Für diese feige, abscheuliche und mörderische Tat werden die "Gläubigen" des Islamischen Staat nicht im Paradies landen sondern in der ewigen Verdammnis.

Clinton Cash - der Film über ein kriminelles Paar

von Freeman am , unter , | Kommentare (9)



Clinton Cash ist der Titel des 2015 von der New York Times zum Besteller erklärten Buch von Peter Schweizer. Darin wird erzählt, wie und warum fremde Regierungen und Konzerne dabei geholfen haben, Bill und Hillary Clinton ab 2001 von null auf ein Vermögen von 150 Millionen Dollar steinreich zu machen. Es geht darum, wie die Wohltätigkeitsstiftung der Clintons, die Clinton Foundation, dazu benutzt wurde, um durch bezahlte Vorträge von Bill und Hillary vor Konzernen und durch Spenden tatsächlich Bestechungsgelder zu empfangen und zu waschen, damit Bill als ehemaliger US-Präsident und Hillary als US-Aussenministerin den "Spendern" Vorteile verschafft.


Das verbrecherische was Hillary als Aussenministerin zum Beispiel machte, ist die Notlage der Menschen in Haiti durch das Erdbeben für die eigene Bereicherung und zum Profit von Spendenfirmen zu nutzen. Statt das zerstörte Land wieder aufzubauen, statt Häuser und Wohnungen für die Obdachlosen zu bauen, haben sich Hillary und Bill plus ihre Verwandten und Freunde durch die Veruntreuung von Spendengeldern massiv die Taschen voll gestopft. Das ist aber nur ein Beispiel von vielen Korruptionsfällen.

Im Mai 2016 wurde die Filmversion des Buchs beim Cannes Filmfestival vorgestellt. Der Film wurde vom Mitbegründer des Government Accountability Institute und vom Vorsitzenden von Breitbart News, Stephen Bannon, produziert und finanziert. Am 24. Juli, vor dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia, wurde der Film dem amerikanischen Publikum vorgestellt. Jetzt hat Breitbart den Film auf Youtube veröffentlicht. Es geht darum, den Amerikanern aufzuzeigen, wie kriminell und korrupt Hillary und Bill Clinton sind.

Die Honorarforderungen von Bill für Gastauftritte und Ansprachen, die von Konzernen organisiert wurden, stiegen ins astronomische in der Amtszeit von Hillary als US-Aussenministerin, obwohl Bill schon länger nicht mehr als Präsident in Amt war. Wer grosse Summen zahlte bekam was er sich wünschte, Sondergenehmigungen, Kontakte, Empfehlungen und lukrative Aufträge. Vorher schon hatte Bill am letzten Tag seiner Präsidentschaft den Milliardär, Steuerhinterzieher und Geschäftemacher mit dem Feind, Marc Rich, begnadigt, nach einer "Spende" von 100 Mio Dollar!

So hat Bill Clinton von der schwedischen Kommunikationsfirma Ericsson für nur einen Vortrag 750'000 Dollar "Honorar" bekommen. Danach erhielt Ericsson den Freibrief vom US-Aussenministerium, ihre Telefontechnik an Länder zu verkaufen, die auf der Sanktionsliste standen, wie der Iran. So hat Obama im April 2012 ein Dekret unterzeichnet, dass die Lieferung von Telekomtechnik in den Iran und Syrien verboten hat. Aber dieses Verbot galt nicht für Ericssons Lieferungen in den Iran.

Nur einen Tag nach der Premiere von Clinton Cash ist Hans Vestberg, der CEO und Präsident von Ericsson, am 25. Juli zurückgetreten, angeblich wegen einem schlechten Ergebnis für das 2. Quartal. Dabei geht es um eine Untersuchung wegen Korruption und Selbstbereicherung.

Fazit des Film, die Clintons kann man kaufen und für jedes kriminelle Geschäft einspannen, wenn man genug an ihre "Stiftung" spendet oder ihnen ein fürstliches Honorar für einen "Vortrag" zahlt.

Alle Wähler in den USA sollten den Film anschauen, damit sie die richtige Entscheidung treffen können, wer als nächster Präsident ins Weisse Haus einziehen soll:

Sind die Amokläufer Mandschurische Agenten?

von Freeman am Montag, 25. Juli 2016 , unter , | Kommentare (46)



Nach dem Axtangriff in einem Regionalzug in Würzburg und dem Amoklauf in München mit 9 Toten, ist wieder ein Terroranschlag in Deutschland passiert. Am Sonntagabend hat sich im bayerischen Ansbach ein Syrer (27) am Eingang zu einem Musikfest in die Luft gesprengt. Der Attentäter war sofort tot. Zwölf Menschen wurden verletzt, mehrere davon schwer. Es gibt einige Tatsachen, welche die Fälle verbinden, auch den Amoklauf von Nizza. Zum Beispiel, alle Attentäter sollen in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Und dann, die Sicherheitsbehörden waren besonders in München vor den ersten Schüssen bereits in Alarmbereitschaft. Wie ist das möglich? Gab es Vorwissen? Deshalb stelle ich die Frage, handelt es sich bei allen vier Attentätern um Mandchurische Agenten?


Mandchurische Agenten sind Person, die von Geheimdiensten als Killer programmiert und als Schläfer ausgesetzt werden und erst bei einem Stichwort zum Einsatz kommen. Es werden mittels extremer Folter, Medikamenten, Drogen und Hypnose multiple Persönlichkeiten erschaffen. Eine Persönlichkeit ist die ruhige unauffällige des Schläfers, die gar nichts weiss und im Alltag nicht auffällt. Die andere Persönlichkeit ist die des Auftragsmörders, die nach Erhalt des Code-Wortes "aufwacht", die Person übernimmt und die programmierte Aufgabe ausführt, zum Beispiel, um ein Attentat zu verüben.

Sind diese sogenannten "Einzeltäter" solche Agenten?

Ein amerikanischer Spielfilm, der die Funktion dieser Agenten darstellt, kam im Kalten Krieg 1977 heraus und heisst "Telefon". Der sowjetische Nachrichtenoffizier Nicolai Dalchimski, gespielt von Donald Pleasence, ist unzufrieden mit der Entspannungspolitik der Sowjetunion gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika. Bevor er einer mörderischen "Säuberungswelle" gegen Alt-Stalinisten zum Opfer fallen kann, flieht er in die USA – in seinem Besitz ein kleines Büchlein mit den Namen, falschen Identitäten, Wohnadressen und Telefonnummern sogenannter "Schläfer".

Bei diesen handelt es sich eigentlich um Agenten, die als Studenten rekrutiert und ausgebildet, mit amerikanischen Verhältnissen vertraut gemacht wurden und seither jahrelang unauffällig in den Staaten leben. Im Rahmen des Geheimprojekts "Telefon" sind 51 von ihnen so konditioniert, dass sie beim Hören einer Gedichtzeile in Verbindung mit ihrem ehemaligen russischen Namen, quasi als "fünfte Kolonne", einen vorab festgelegten Sabotageakt gegen militärische oder Infrastruktureinrichtungen durchführen. Ausserdem wurden sie mittels eines hypnotischen Befehls "programmiert", bei der Tat selbst den Tod zu finden oder – wenn das nicht passiert – anschliessend Suizid zu begehen, um nicht gefasst zu werden.

Des Waldes Dunkel zieht mich an,
doch muss zu meinem Wort ich stehn
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann.
und Meilen gehen, bevor ich schlafen kann.

Der KGB-Major Grigori Borzow, gespielt von Charles Bronson, wird über Kanada hinterher geschickt, um Dalchimsky auszuschalten, der schon einige Attentäter aktiviert hatte. Weiters soll er verhindern, dass "Telefon" jemals bekannt wird, da die Militärs dieses Programm selbst vor dem aktuellen Zentralkomitee der KPdSU geheim gehalten haben und eine Aufdeckung Konsequenzen bis hin zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zur Folge haben könnte. Borzow wird bei seinem Auftrag von der in den Vereinigten Staaten lebenden Kollegin Barbara unterstützt, gespielt von Lee Remick, einer Doppelagentin, die auch in Diensten der USA steht.

Ein echt spannender und sehenswerter Film, auch heute noch:



Wie gesagt, diese Mandchurische Agenten können auf Befehl aktiviert werden, um ihr vorprogrammiertes Attentat auszuführen. Das würde vieles erklären, wie zum Beispiel, dass die Verwandten und Freunde der Attentäter immer sagen, das hätten sie ihnen nie angesehen, sie wären doch gar nicht besonders religiös gewesen oder hätten nicht mit der mörderischen Ideologie des IS sympathisiert. Wie von einem Moment zum anderen hätten sie sich verändert oder "radikalisiert".

Was auch eine negative Wesensveränderung verursacht sind die Medikamente gegen Depression. Im Jahre 2004 hat die U.S. Food and Drug Administration (FDA), die Behörde für Lebens- und Arzneimittelkontrolle, zugegeben, dass Antidepressiva die Symptome der Depression verschlimmern können und einige Anwender zu Selbstmördern oder Massenmördern verwandeln kann. Drei Jahre später hat die FDA dann die Warnung herausgegeben, alle Anwender von Antidepressiva bis zum Alter von 24 Jahren sollten auf extreme Nebeneffekte beobachtet werden, wie Panikattacken, Gereiztheit, Feindlichkeit und Ruhelosigkeit. In anderen Worten, die Medikamente können gefühllose Killer produzieren.

Was den Münchner Attentäter betrifft, der mit einer Pistole 9 Menschen erschossen und vier weitere verletzte. Ich habe mit Polizisten und Armeeoffizieren gesprochen und sie gefragt, kann man ohne Schiessausbildung so einfach auf Menschen zielen und sie tödlich treffen? Sie meinten alle, nein, dazu gehört mehr als nur Krimis im TV anschauen. Eine voll geladene Pistole ist ziemlich schwer und man muss viel üben bis man ins Ziel trifft, wurde mir gesagt. Auch das schnelle Nachladen muss geübt sein, bei 57 abgegebenen Schüssen. Also muss der Schütze eine Ausbildung gehabt haben. Die Seriennummer an seiner Clock 17 war entfernt, was auf Profi hindeutet.

Im fränkischen Ansbach kam es am Sonntagabend zu einem Selbstmordanschlag. Ein 27 Jahre alter Syrer sprengte sich auf einem Musikfestival in die Luft. Dabei verletzten sich mindesten zwölf Menschen, der Attentäter kam ums Leben. Die Innenstadt von Ansbach wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Bayerns Innenminister Herrmann geht von einem "islamistischen Hintergrund" der Tat aus. Eine Bestätigung oder einen Hinweis darauf gibt es bislang aber nicht.

Interessant ist wieder, auch dieser Flüchtling aus Syrien war polizeibekannt und wurde wegen Suizidversuchen in der Psychiatrie behandelt, so wie die anderen Attentäter auch. Und auch hier wieder, der Täter von Ansbach war dem städtischen Sozialamt als "freundlich, unauffällig und nett" bekannt. Das sagt Reinhold Eschenbacher vom städtischen Sozialamt. "Der junge Mann war öfters als Asylbewerber hier und bei uns bekannt. Da ging es um soziale Leistungen", sagt er.

Die Attentäter haben offensichtlich zwei Persönlichkeiten!

Der bayerische Justizminister Winfried Bausback schreibt auf seiner Facebook-Seite, "dass der islamistische Terror Deutschland erreicht hat". Drauf müsse sich "unser demokratischer und freiheitlicher Rechtsstaat einstellen". Hat der Terror in echt Deutschland erreicht, durch Merkels katastrophaler Flüchtlingspolitik und Reinlassen der Terroristen, oder sind das inszenierte Amokläufe durch psychisch kontrollierte Attentäter? Oder beides?

Wieso bin ich der Meinung, was den Amoklauf in München betrifft, gab es Vorwissen, der Anschlag würde passieren? Erstens, stand die Militärpolizei der Bundeswehr in München einsatzbereit. Das hat Ursula von der Leyen der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung merkwürdigerweise erzählt. "Solange das Ausmass des Anschlages am Freitag nicht klar war, war eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in München in Bereitschaft versetzt."

Zweitens, wurde ich von einer zuverlässigen Quelle aus dem Umfeld der Bundespolizei informiert, die Helikopter der GSG9 waren um 16:10 Uhr schon startbereit gemacht worden. Zur Erinnerung, um 17.50 Uhr meldeten sich die ersten Zeugen bei der Polizei und meldeten eine Schiesserei im Bereich der Hanauer Strasse, die sich dann weiter in die Riesstrasse und in das Olympia Einkaufszentrum verlagerte.

Wie kann die GSG9 um 16:10 Uhr startbereit gewesen sein? Wussten sie was passieren wird? Oder wollten sie zu einer Übung? War München eine Übung, die zu einer False Flag umgewandelt wurde? Hat man einen programmierten Agenten aktiviert? Was wäre das Ziel all dieser Terroranschläge, besonders die jetzt in Deutschland?

Wir wissen, es gab eine Übung in München zu der Zeit, nämlich unabhängig von dem 2'300-Mann-Einsatz wegen einem Amokläufer eine vom Bundesgrenzschutz und der Bergwacht mit Helikopter. Es waren also alle Sicherheits- und Rettungsdienste bereit und anwesend.

Die Sueddeutsche Zeitung hat mal eine gescheite Frage über was von der Leyen verraten hat gestellt: "Warum also verriet nun die Ministerin höchstpersönlich ohne Not, dass die Feldjäger, also die Militärpolizei der Bundeswehr, sich zwischenzeitlich bereit gehalten hatten? Hatte überhaupt jemand die Truppe angefordert oder nach ihr gefragt? Und wer hatte sich da eigentlich genau bereit gehalten?"

Das Motiv könnte sein, es geht um den Bundeswehr-Einsatz im Innern ... die Bundesregierung will die Bundeswehr im Innern etwa im "Fall des inneren Notstandes" einsetzen: "Charakter und Dynamik gegenwärtiger und zukünftiger sicherheitspolitischer Bedrohungen machen hier Weiterentwicklungen erforderlich, um einen wirkungsvollen Beitrag der Bundeswehr zur Gefahrenabwehr an der Grenze von innerer und äusserer Sicherheit auf einer klaren Grundlage zu ermöglichen."

Man muss also Terroranschläge, sagen wir mal vorsichtig, herbeiwünschen, damit die Bevölkerung, die Medien und die Politiker, nach der starken Hand rufen und es akzeptieren, dass Soldaten die deutschen Strassen patrouillieren und alle wichtigen öffentlichen Plätze und Gebäude sichern, was in Frankreich und Belgien schon passiert. In Prinzip will man auch den Notstand ausrufen und die Grundrechte aufheben können.


Was mich am meisten schockiert hat war die Aufforderung der Polizei in München, die Menschen sollen alles auf den Boden schmeissen und die Hände heben, wie wenn alle Verbrecher wären, um verhaftet zu werden. Für mich steht das symbolisch für den Polizeistaat. Was ja auch die vier Amokläufe verbindet, die Attentäter sind alle tot und man kann sie nicht mehr befragen, entweder durch den Sprengsatz oder durch Polizeikugeln. Das passiert immer mit Mandchurischen Agenten!



MK-ULTRA, das Programm der CIA zur Schaffung von Auftragskillern läuft bis heute!

PS: Noch so (k)ein Zufall: Der Journalist Richard Gutjahr war am 14. Juli beim Anschlag in Nizza anwesend und hat ein Video davon gemacht. Am 22. Juli hielt sich Gutjahr bei der Münchner Attacke vor dem Olympia-Einkaufszentrum auf. Gutjahr ist seit 2007 mit der ehemaligen israelischen Knesset-Abgeordneten Einat Wilf verheiratet, die sich als Zionistin und Atheistin bezeichnet und während dem Militärdienst im Range eines Leutnants im Militärgeheimdienst war. Hat er deshalb vielleicht eine Liste, von evetuell noch geplanter Attentate???

Erdogan verwandelt die Türkei zum Islam-Faschismus

von Freeman am , unter , | Kommentare (11)



Es ist immer wieder belustigend, wie Gerüchte als Fakten von gewissen möchte gerne Aufklärern verbreitet werden, so wie die Behauptung, "Putin und Erdogan treffen sich Anfang-August", um daraus eine Annäherung zwischen Russland und der Türkei zu suggerieren. Eine Anti-Amerikanische Koalition wird sich hier erträumt, speziell nach dem Pseudo-Putsch vom 15. Juli, der den üblichen Verdächtigen Fethullah Gülen und der CIA angehängt wird. Dabei, wenn man dieser Behauptung nachgeht, findet man ganz was anderes heraus. Erstens, kommt der Wunsch für ein Treffen nur von Erdogan und nicht von Putin. Zweitens, steht weder ein Datum noch ein Ort bisher fest. Wie wenn was Erdogan und überhaupt das Regime in Ankara sich mit Russland geleistet haben, von Moskau über Nacht vergessen wird. Die Russen vergessen nichts, weder gutes noch schlechtes, und sind keine Opportunisten, die schnell die Freundschaften kündigen und wechseln, so wie Erdogan es ständig macht, der grösste Messer in den Rücken Stecher den es gibt!!!

Heil mein Führer!

Alle mit denen er zu tun hatte, die ihm geholfen haben an die Macht zu kommen oder mit denen er befreundet war, hat Erdogan verraten. ALLE!!! Den syrischen Präsidenten Bashar al Assad nannte er einen Freund und beide Familien haben gemeinsam den Sommerurlaub verbracht. Was hat aber diese linke Ratte Erdogan gemacht? Als Washington beschloss, Syrien zu destabilisieren und Assad zu stürzen, ist Erdogan sofort bereitwillig mit auf den Zug gesprungen. Er erhoffte sich ein Stück vom syrischen Kuchen zu ergattern, den Norden von Syrien als Belohnung für seinen Verrat zu bekommen. Deshalb verwandelte sich Erdogan von einem Freund zu einem erbitterten Feind von Assad. Jedes Mittel ist ihm recht, einschliesslich der Pakt mit dem Teufel, sprich ISIS!


Es ist nicht lange her, da gehörten Erdogan und Gülen zusammen, bekämpften gemeinsam die säkularen Eliten, die seit Atatürks Zeiten das Sagen im Land gehabt hatten. Gülen sicherte Erdogan die Wählerstimmen seiner Anhänger, der wiederum versorgte ihn mit Macht. Wer den Prediger und sein Netzwerk kritisierte, machte sich damit automatisch auch Erdogan zum Feind. Nachdem der gemeinsame Feind aber besiegt wurde, die säkularen Eliten durch den undurchsichtigen Ergenekon-Prozess entmachtet, die Armeeführung im Gefängnis, wurde der Partner Gülen überflüssig. Mehr noch: Für Erdogans ständig wachsenden Machtanspruch war der alte Mann in Amerika plötzlich ein Konkurrent.


Jetzt macht Erdogan seinen ehemaligen Partner und Helfer zum Drahtzieher des angeblichen Putsch und zum Staatsfeind Nummer 1.

Erdogan ist ein Lügner, Intrigant, Opportunist und Wendehals der extremsten Sorte. Wer ihn irgendetwas glaubt oder ihn vertraut, ist ein naiver Volltrottel. Und das ist Putin ganz sicher nicht. Die Initiative für ein Treffen kommt allein von Seiten Erdogans, denn er will sich bei Putin einschleimen. Deshalb hat Erdogan einen Entschuldigungsbrief wegen dem Abschuss des russischen Kampfjets geschrieben. In einem Interview mit dem französischen Nachrichtensender France-24 am vergangenen Samstag sagte Erdogan, er hoffe auf ein Treffen mit Präsident Putin Mitte-August. "Jetzt verhandeln das türkische Aussenministerium mit der russischen Gegenseite darüber", sagte Erdogan. Das heisst eindeutig, es steht überhaupt noch kein Termin und Treffpunkt fest.

Putin wird Erdogan zappeln lassen und nur zu russischen Bedingungen einem Treffen zustimmen. Keine einzige Massnahme, was die Bestrafung der Türkei wegen dem verbrecherischen Abschuss eines Jets betrifft, ist von russischer Seite zurückgenommen worden. Weder die Visumspflicht, die Einschränkung der Arbeitsmöglichkeit für Türken in Russland, noch das Importverbot von Früchte und Gemüse und sonstigen Waren. Ich sag ja, da erträumen sich Leute eine Allianz, die so nicht zustande kommen wird. Es kann höchstens zu einer Verständigung kommen, wenn Erdogan das macht was Moskau will, nämlich, sofort aufhören die ISIS und alle anderen Terrororganisationen in Syrien zu unterstützen und den Krieg gegen die Regierung Assad beendet.

Möglicherweise schluckt Erdogan diese Kröte, denn Russland als Kunde verloren zu haben tut sehr weh. Alleine das Ausbleiben der russischen Touristen hat die türkische Tourismusindustrie sehr schwer getroffen. So wie mir berichtet wird, sind die Hotels in Antalya entweder ganz oder halb leer. Auch den anderen Bereichen der türkischen Wirtschaft geht es überhaupt nicht gut. Die Investoren ziehen ihr Geld ab und flüchten, die Börse und der Kurs des Lira stürzt ab, die türkischen Staatsanleihen werden nur noch als "Schrott" eingestuft.

So wie es aussieht werden viele aus der säkularen Mittelschicht wegen der Säuberungs- und Verhaftungswelle und Verwandlung der Türkei in eine Diktatur das Land verlassen. Was wollen sie noch machen, wenn die Islamisten alle Bereiche beherrschen und jeden "Ungläubigen" terrorisieren? Es wird ein Brain-Drain stattfinden, was auch nicht hilfreich ist. Jeder der die Türkei länger kennt, der vergleichen kann und nicht blind über die aktuellen Zustände ist sieht, Erdogan will das Land in ein zweites Saudi-Arabien verwandeln.

Egal, ob der Putschversuch echt war oder selbstinszeniert, seit 2002 sind die Islamisten an der Macht und schon länger verwandelt Erdogan die Türkei in einen autoritären islamischen Staat. Erdogan säubert nach diesem Putschversuch die Armee, die gesamte Bürokratie, die Unversitäten und überhaupt alle im Staat von ihren klassischen Beamten. Die sind ihrer Definition nach Kemalisten und laizistisch. Dieser Putsch der keiner war nützt Erdogan enorm, um seinen Traum von einer "neuen Türkei" zu verwirklichen, einem islamischen Staat, wo er absolut herrschen kann. Mit der Verhängung des Ausnahmezustands hat Erdogan die drei Staatsgewalten in seiner Hand – Exekutive, Legislative und die Gerichtsbarkeit.

Die Türkei ist jetzt eine islam-faschistische Diktatur!

Die neuste Meldung aus der Türkei lautet, es sind Haftbefehle gegen Journalisten erlassen worden. Wie die Fernsehsender NTV und CNN-Türk am Montag berichteten, ist unter den 42 Beschuldigten die bekannte Journalistin Nazli Ilicak, die 2013 wegen kritischer Berichterstattung über einen Korruptionsskandal von der regierungsnahen Zeitung "Sabah" entlassen worden war.

Ein Staat der Journalisten verhaftet ist ein Unrechtsstaat, PUNKT!!! Keine Rechtfertigungen oder Ausreden werden von mir akzeptiert.

Wisst ihr was wirklich zum lachen ist? "Die Türkei ist Teil einer Wertegemeinschaft", hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärt. "Es ist entscheidend, dass die Türkei - wie alle Alliierten - den vollen Respekt vor der Demokratie und ihren Institutionen sicherstellt. Den Respekt vor der Verfassung, dem Rechtsstaat und den Grundfreiheiten." Und was will die NATO jetzt tun? Ausser leere Worthülsen nichts!

PS: Es gibt keinen einzigen Hinweis von russischer Seite, Erdogan wurde von Moskau über einen geplanten Putsch vorab informiert. Dieses Märchen stammt nur aus einer Quelle, von Fars News, die das erfunden hat. Erdogan selber hat gegenüber Medien gesagt, er hat die Nachricht über den Putschversuch am 15. Juli von seinem Schwager als erstes erfahren und nicht vom Geheimdienst.

"Es war mein Schwager, der mir als Erster die Nachricht brachte. Zuerst war meine Reaktion Unglaube", sagte Erdogan in einem Interview mit Al-Jazeera. "Dann hatte ich erst ein Gespräch mit Hakan Fidan, dem Chef des Nationalen Geheimdienst (MIT)".

Was bedeutet DNS:8.8.8.8 in der Türkei?

von Freeman am Sonntag, 24. Juli 2016 , unter , , | Kommentare (46)



Wie ich in meinem Live-Bericht am Freitagabend über den sogenannten "Putschversuch" gemeldet habe, hat die türkische Regierung Twitter und andere soziale Medien ab 23:30 Uhr abgestellt. Die Zensur des Internet durch das Erdogan-Regime geht durch die Ausrufung des Notstandes bis heute weiter. Wie erreicht man eine Zensur der 33 Millionen türkischen Internetnutzer? In dem man die Internetadressen im DNS-Server sperrt. Überall in der Türkei sind Graffiti an den Hauswänden deshalb erschien, welche die Zahlen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 zeigen. Was bedeuten diese Zahlen?


Es handelt sich um die IP-Adressen der Google eigenen DNS-Server, mit denen man die Zensur der Erdogan-Diktatur umgehen kann. Da alle Medien, ob Radio, TV oder Zeitungen, in der Türkei in der Hand des Regimes sind, haben junge Aktivisten, die sich mit dem Internet auskennen, die IP-Adressen an die Hauswände gesprüht, um so ihre Botschaft unter die Menschen zu bringen.

Man ändert im eigenen PC die Einträge für die DNS-Server und schon werden die gesuchten Seiten wieder gefunden, denn man muss nicht die öffentlichen DNS-Server nutzen. Das hat Google extra so eingerichtet. Man kann dadurch auf den Namensauflösungsdienst der türkischen Provider verzichten und direkt Google um die Zuordnung von IP-Adresse zu Rechnername bitten. Funktioniert immer, garantiert ausfall- und einbruchsicher, meint Google.

Google hat diesen Service nicht ohne Eigennutz eingerichtet. Die Idee eines eigenen Nameservers dient einerseits dazu, allfällige Sperren des eigenen Internetproviders auf Namensserver-Ebene zu umgehen, andererseits kann Google dadurch seine zentrale Monopolstellung aufbauen und das Surfverhalten besser speichern und analysieren, als Ergänzung zur Datensammlung mit der Suchmaschine.

Aber im Falle der Türkei, die jetzt eine Diktatur mit Zensur ist, macht Google etwas gutes und hilft die Zensur des Internet zu umgehen.

Das schlimme an den verblendeten und bornierten AKP- und Erdogan-Anhängern ist, sie meinen, die Massenverhaftung wäre richtig, die Säuberungswelle von allen Kritikern wäre richtig, das Entlassen von Richtern, Staatsanwälten, Lehrern und Rektoren wäre richtig, die Zensur der Medien und des Internet wäre richtig, das Ausreiseverbot wäre richtig etc. Sie kapieren nicht, die Erdogan-Diktatur wird auch gegen SIE selber vorgehen.

Wie sagte der deutsche evangelische Theologe Martin Niemöller über seine Erfahrung während der Nazi-Herrschaft?

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.


Genauso wird es in der Türkei passieren, "als sie die Gülen-Anhänger holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gülen-Anhänger ... ", die Idioten werden erst aufwachen, wenn Erdogans Schergen ihnen die Tür eintreten und SIE abholen ... nur, dann ist es zu spät!

Erdogans Jet nach Istanbul war nicht getarnt

von Freeman am Freitag, 22. Juli 2016 , unter , | Kommentare (21)



Wikipedia, einige Mainstreammedien und auch gewisse möchtegerne Aufklärer haben gemeldet, das Flugzeug, mit dem Erdogan nach Istanbul Samstagsfrüh geflogen ist, hat sich als Turkish Air Maschine getarnt, deswegen wurde sie nicht von den "Putschisten" abgeschossen. Diese Behauptung ist komplett falsch und entspricht nicht den Tatsachen. So hat zum Beispiel "rezenter" oder wie diese Seite heisst gemeldet: "Der Pilot von Erdogans Privatmaschine maskierte die Identität des Flugzeugs durch die Verwendung des Transpondersignals 'THY 8456' und ließ es somit auf den Radarschirmen aussehen, als handle es sich um ein reguläres Passagierflugzeug. Deshalb konnten Abfangjäger der Putschisten den Präsidenten bei seinem Rückflug nach Istanbul nicht aufhalten." Diese Aussage ist ein komplettes Märchen und hier erkläre ich warum.


Als ich die ersten Meldungen über Militäraktionen in der Türkei am Freitagabend mitbekommen habe, fing ich an ab 21:30 Uhr türkische Zeit einen Live-Bericht zu schreiben. Die Überschrift lautet, "Findet ein Militärputsch in der Türkei statt?" Als die Meldung kam, der Flughafen von Istanbul wäre gesperrt worden, ging ich auf die Seite von "flightradar24.com" und beobachtete den Luftraum über der Türkei. Tatsächlich sah ich keine Maschine über Istanbul, sondern nur wie die Flugzeuge einen weiten Bogen darum machten.

Ich liess das Fenster von flightradar24 offen und schaute weiter, was sich in der Luft über der Türkei abgespielte, neben meiner laufenden Berichterstattung. Irgendwann später sah ich plötzlich wie eine Maschine vom Flughafen Dalaman, der sich in der Nähe von Marmaris befindet, gestartet war. Das erregte meine Aufmerksamkeit, denn erstens war der Luftraum im Westen der Türkei komplett leer und zweitens hatte ich vorher gemeldet, Erdogan würde sich in Marmaris in den Ferien dort aufhalten.

Ein Privatjet startet mitten im Kampfgeschehen? Wie das denn?

Flightradar24 zeigte alle Daten des Fluges an. Die Startzeit 1:43 Uhr (Lokalzeit), um welche Typ Maschine es sich handelt, eine Gulfstream 4, dass der Eigentümer die türkische Regierung sei (Turkish Government), die Kennung wäre TK8456, dass sie als Zielort Istanbul Atatürk Airport hätte und weitere Angaben über Geschwindigkeit, Höhe usw. Das heisst, ich konnte daraus mit ziemlicher Sicherheit schliessen, in dieser Maschine sitzt Erdogan und er ist auf dem Weg nach Istanbul.

Das alles wusste ich in Echtzeit während der "Putsch" sich in der Türkei abspielte.

Wie kann man deshalb behaupten, sie hätte sich getarnt???

Wie kann man behaupten, sie wäre wegen der Tarnung nicht abgeschossen worden???

Es war für jeden der den Luftraum beobachtete sichtbar, um wen es sich da handelt, und die Maschine hätten die "Putschisten" während des ganzen lagen Fluges abschiessen können, was aber nicht passiert ist. Es war sonst keine Maschine im Westen der Türkei in der Luft!!!

Sie flog sogar ziemlich lange im Kreis und war damit ein perfektes Ziel!

Die Gulfstream ist dann nach 1 Stunde und 37 Minuten um 3:19 Uhr (Lokalzeit) in Istanbul Atatürk sicher gelandet.

Hier das Video des Fluges:



Wenn ihr das Bild oben durch einen Klick vergrössert, werdet ihr links neben dem Foto der Maschine den Eigentümer lesen, "Turkish Government", also die türkische Regierung und nicht Turkish Air.

Die Gulfstream 4 mit der Kennung TC-ATA hat Erdogan bereits um Mitternacht von Iszmir nach Dalaman befohlen. Der Jet hob um 00:18 Uhr in Izmir ab und landete um 00:40 Uhr in Dalaman. So früh hatte Erdogan schon entschieden, nach Istanbul zu fliegen, nur wenige Stunden nach Beginn des Putschversuchs.

Das Märchen über eine Tarnung als Linienflug hat der türkische Geheimdienst MIT später verbreiten müssen, weil viele Beobachter dieses Fluges gefragt haben, wieso hat Erdogan keine Angst gehabt, während der Putsch ablief, nach Istanbul zu fliegen, wenn Abfangjäger der "Putschisten" angeblich in der Luft waren und seine Maschine so eindeutig zu erkennen war?

Nichts leichter als das, sagten sie sich, machen wir sie doch nachträglich als Präsidentenmaschine unsichtbar und behaupten über die kontrollierten türkischen Medien, es war ein Linienflug der Turkish Air, den die Putschisten aus Skrupel nicht angegriffen haben!

Die erzählen uns das Märchen, ein Linienflug mit normalen Passagieren an Bord startet während eines Putsches, wo sonst keine Zivilmaschine in der Luft war, und der Zielflughafen ist gesperrt und in der Hand der Putschisten. So eine Verarschung. Die hätte NIEMALS die Starterlaubnis bekommen, wenn es ein Linienflug gewesen wäre.

Aber mit den technischen Möglichkeiten des Internet und flightradar24 gibt es zu viele Zeugen wie mich, die was wirklich abgelaufen ist gesehen haben.

Man muss sich das vorstellen, es findet ein militärischer Angriff gegen die Regierung statt (angeblich), Erdogan entkommt knapp einem Angriff an seinem Urlaubsort (angeblich), Kampfjets und Helikopter der Putschisten greifen die Regierungsgebäude in Ankara an, Panzer und Soldaten haben Teile von Istanbul und den Flughafen besetzt ... und jetzt geht Erdogan her und fliegt für jeden der es wissen kann seelenruhig mit seinem Regierungsjet von Dalaman für 1 Stunde und 37 Minuten nach Istanbul.

Also bitte ... Erdogan hat gewusst, es handelt sich um einen Pseudo-Putsch und er ist überhaupt nicht in Gefahr!

Sind AKP-Anhänger und Erdogan-Fans Nazis?

von Freeman am , unter , | Kommentare (32)



Es ist bezeichnend, wie die AKP-Anhänger und Erdogan-Fans die selben Sätze benutzen, wenn sie mich konfrontieren, auf sehr aggressive Weise. Es klingt wie aus einer Feder geschrieben, wie einstudiert und auswendig gelernt, und das wird es auch sein. Der erste Satz den sie verwenden lautet: "Du hast ja keine Ahnung was in der Türkei los ist, also hat den Mund". Das ist die Standard-Phrase die sie sagen, um jede Kritik und jeden Kritiker zu disqualifizieren. In meinem Fall kennen ich die Türkei sehr gut, bin öfters dort und habe Freunde und Bekannte die mich über die Lage informieren. Dann werden sie sofort emotionell und aufbrausend, beleidigen und sind selber beleidigt, eine sachliche Diskussion kann man mit ihnen nicht führen. Sie leiden generell unter Verfolgungswahn und sehen in allem und jeden einen Feind. Man hat das Gefühl, sie wollen einem sofort umbringen, wenn man ihnen widerspricht. Ihre Köpfe werden rot und ihre Augen gross, der Zorn steigt in ihnen auf. Man merkt, gleich explodieren sie.


Ich habe schon viele Regierungen, Staatschefs, Politiker, Konzernchefs, und wer immer sich auf der Weltbühne bewegt, scharf kritisiert und ihre Lügen und Machenschaften aufgezeigt, wenn sie es verdienen. Interessant ist, ich bin kaum von ihnen je bedroht worden, ausser von einer Seite, von den Zionisten, aber um die geht es heute nicht. Was habe ich Merkel schon alles vorgeworfen, aber kein Deutscher hat mich deswegen mit dem Tode bedroht. Oder Bush wurde und Obama wird von mir ständig unter Beschuss genommen, wegen der US-Kriegspolitik, aber kein Amerikaner will mich deswegen umbringen. Kein einziger Bürger eines Landes dessen Regierungschef ich kritisiere bedroht mich, ausser wenn es sich um die Türkei und Erdogan handelt. Wieso?

Ich gebe euch ein Beispiel. Als ich vergangenes Jahr mit einem Freund von Zürich nach Istanbul geflogen bin, sassen wir zusammen mit einer netten jungen Frau zu dritt in der Reihe und unterhielten uns. Wir hatten Spass und machten Witze, redeten über vieles. So kamen wir auch auf das Thema Erdogan und ich äusserte meine Meinung über ihn. Da stand plötzlich eine Person die vor mir sass auf, drehte sich um und sagte, "halt dein Maul über Erdogan" ... er hob dabei den Arm und wollte mich abschlagen. Dieser Erdogan-Fan hatte offensichtlich unser Gespräch belauscht. Ich sagte zu ihm: "Du hast aber grosse Ohren, was geht dich unser Gespräch an? Rede ich mit dir? Dreh dich um und setz dich wieder hin." Er wollte sich nicht beruhigen und es musste das Kabinenpersonal kommen.

Nach der Landung als ich aufstand, hat der aggressive Typ gemerkt, ich war mehr als einen Kopf grösser als er und doppelt so breit, also hat er sich still verzogen, der Feigling. Ich wartete nur darauf, dass er nach dem Verlassen des Flugzeugs was von mir will. Mit jemand der mich angreift mache ich kurzen Prozess, nächste Station ist das Spital. Ich war nicht umsonst Soldat in einem Krieg und kann mich verteidigen. Neben solchen persönlichen Konfrontationen wegen einer Erdogan-Kritik gibt es aber die häufigste über E-Mail. "Wir besuchen dich zuhause ... Ich steche dich ab ..." und ähnliche Drohungen schreiben mir die Erdogan-Anbeter. Was ist mit denen los? Sind sie geisteskrank? Warum dieses völlige Ausrasten wenn man ihren Führer kritisiert?

Neben den Drohungen kommt dann immer die sofortige Diffamierung und Klassifizierung als Feind. "Du bist ein Gülen-Agent ... du bist ein Kermalist ... du bist ein Schiit ... du bist ein Türken-Hasser ... du bist ein PKK-Terrorist ... du bist ein Rassist" und neuerdings "du bist ein Freund der Putschisten". Warum vertragen die AKP-Anhänger und Erdogan-Fans keine kritische Auseinandersetzung mit der Politik der türkischen Regierung und sind sofort beleidigt? Für mich ist das ein Zeichen, die sind total gehirngewaschen, sind taub für jede Diskussion und reagieren nur wie zornige und trotzige kleine Kinder, wenn sie ihren Willen nicht bekommen. Diese Intoleranz gegenüber jeden Andersdenkenden ist ein Charakterzug von Faschisten. Sind sie Nazis?

Meine Freunde und Bekannten in der Türkei melden mir, was jetzt im Lande abgeht ist beängstigend. Es werden nicht nur die sogenannten Putschisten vehement verfolgt, sondern alle Gegnern und Kritiker des Erdogan-Regimes. Es handelt sich um eine generelle Säuberungsaktion gegen alle die Erdogan als Feind ansieht. Spätestens seit der Parlamentswahl im November 2015 hat sich die Stimmung total ins Negative verändert. Schlägertrupps wüten auf den Strassen und schlagen blind jeden zusammen, der nicht für Erdogan ist. Viele denken ans auswandern und wollen aus dieser vergifteten Atmosphäre in der Türkei raus. Es ist doch für jeden jetzt zu sehen, der Rechtsstaat ist in der Türkei ausser Kraft gesetzt worden, alle unliebsamen Bürger aus allen Bereichen werden abgesetzt, eingesperrt und mundtot gemacht.

Was jetzt nach dem angeblichen Putschversuch in der Türkei passiert, erinnert sehr stark an die Machtergreifung der Nazis 1933, wo auch der ganze Staatsapparat und alle Institutionen von den Feinden Hitlers und der Nationalsozialisten gesäubert wurden. Die Armee, die Polizei, die Justiz, die Bürokratie, die Medien, alle werden auf ihre Gesinnung überprüft und ausgelesen. Die Türkei wird von einem Regime geführt, wo jegliche Kritik an Erdogan als Verrat bestraft wird, wo willkürlich Leute wegen Nichts eingesperrt werden, wo Akademiker mit einem Ausreiseverbot belegt sind, wo Journalisten sich entweder einen Maulkorb verpassen lassen und Lobeshymnen auf Erdogan singen, oder im Gefängnis landen.

Opfer von Erdogans Säuberunsgaktion:

Lehrer: 21'000 suspendiert
Mitarbeiter im Bildungsministerium: 21'783 suspendiert
Polizisten: 7'899 suspendiert
Soldaten, Richter, Staatsanwälte: 6000 festgenommen
Richter und Staatsanwälte: 2700 entlassen
Dekane der Universitäten: 1577 entlassen
Mitarbeiter im Finanzministerium: 1500 suspendiert
Gendarme und Angehörige der Küstenwache: 1000 suspendiert
Radio- und Fernsehstationen: 500 Sendelizenzen entzogen
Mitarbeiter im Mitarbeiter im Präsidium für Religionsangelegenheiten: 492 entlassen
Mitarbeiter im Familien- und Sozialministerium: 399 suspendiert
Mitarbeiter im Büro des Ministerpräsidenten: 257 entlassen
Mitarbeiter im Jugend- und Sportministerium: 249 entlassen
Admiräle und Generäle: 103 festgenommen
Mitarbeiter im nationalen Geheimdienst: 100 suspendiert
Inspekteure der Provinzen: 52 suspendiert
Gouverneure der Provinzen: 30 suspendiert
Leute, die sich «kriminell» auf Social Media verhalten: 7 festgenommen
Mitglieder des Hohen Rates der Justiz und Staatsbedienstete: 5 entlassen
Mitarbeiter der Universitäten: Wurden mit einem Reiseverbot belegt, die Anzahl ist unbekannt

Total: 65'649 Menschen

Aber dieser Hass und diese Intoleranz herrscht nicht nur in der Türkei selber, sondern ist ins Ausland getragen worden und findet in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gegen alle Erdogan-Kritiker statt. Es gibt deutliche Hinweise, die Pro-Erdogan-Demonstrationen nach dem Putschversuch in diesen Ländern wurden direkt aus der Türkei angeordnet. In Wien wurde dabei ein kurdisches Restaurant angegriffen und beschädigt. Das Erdogan-Regime fordert alle Türken im Ausland auf, ihre Landsleute und überhaupt alle zu denunzieren, die nicht der Linie folgen. Das ist völlig unakzeptabel und muss mit scharfen Massnahmen begegnet werden. Die politische Auseinandersetzung zwischen Erdogan und seinen Kritikern, speziell eine gewaltsame, hat in Europa NICHT stattzufinden.

Deswegen finde ich die Aufforderung des österreichischen Aussenminister Sebastian Kurz völlig richtig, der über die Demonstrationen sagte: "Wer sich in der türkischen Innenpolitik engagieren will, dem steht es frei, unser Land zu verlassen". Genau, wer als türkischer Staatsbürger Erdogan so toll findet, soll in sein "Paradies" umsiedeln und hat hier nichts zu suchen. Wer eingebürgert wurde und den deutschen, österreichischen und Schweizer Pass bekommen hat, aber das Regime in Ankara unterstützt, dem muss der Pass abgenommen werden, denn er hat seine Loyalität und wo er hingehört nicht verstanden und hat Landesverrat begangen.

Dabei möchte ich darauf hinweisen, in Österreich ist es laut Verfassung Ausländern verboten sich politisch auf der Strasse zu äussern, besonders wenn eine Demonstration nicht genehmigt wurde, wie es am Freitag und Samstag in Wien der Fall war. Das Versammlungsrecht ist ein Grundrecht, das nicht nur im Staatsgrundgesetz (Artikel 12), sondern auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention (Artikel 11) geregelt ist. ABER, die Versammlungsfreiheit stellt auf die österreichische Staatsbürgerschaft ab. Wörtlich heisst es in Paragraf 8 des Versammlungsgesetzes: "Ausländer dürfen weder als Veranstalter noch als Ordner oder Leiter einer Versammlung zur Verhandlung öffentlicher Angelegenheiten auftreten."

Also, an dieses Gesetz haben sich die AKP-Anhänger und Erdogan-Fans zu halten, oder sie können abfahren und in die Türkei zurückkehren. Wer sich nicht an das österreichische Versammlungsgesetz hält, der wird mit sechs Monate Arrest oder Geldstrafen bis zu 720 Euro bestraft. Ihren Hass und ihre Intoleranz gegenüber Andersdenkende haben sie nicht hier in unserer Gesellschaft auszuleben. Wir haben noch Grundwerte, die mittlerweile in der Türkei mit Füssen getreten werden. Ich fordere alle ASR-Leser auf, sich nicht durch Erdogans Schergen einschüchtern zu lassen und jede Drohung zur Anzeige zu bringen.



Die Antwort auf die Frage in der Überschrift kann ich so beantworten. Es gibt eine fortschreitende Annäherung zwischen den Leuten, die der türkischen Regierungspartei AKP, und jenen, die der rechtsextremen MHP nahestehen. Viele von ihnen sympathisieren offen mit den nationalistischen, antisemitischen Grauen Wölfen. Sie zeigen bei ihren Versammlungen und Demonstrationen den faschistischen Wolfsgruss!

Mittlerweile herrscht ein Klima der Angst in der Türkei und wer nicht für Erdogan ist, versteckt sich und schweigt. Laut mehreren Quellen kontrolliert die Polizei inzwischen willkürlich Personen und ihre Tweeter- und Whatsapp- sowie SMS-Nachrichten. Bei der Ausreise aus der Türkei werden Handys, Tablets und Laptops auf "verräterische" Chats überprüft. Freunde von mir haben jetzt Angst das Telefon oder Internet zu benutzen.

Der Bürgerrechtler Kemal Orhan Çengiz und dessen Frau Sibel wurden am Flughafen in Istanbul festgehalten. Das Ehepaar darf nicht ausreisen, es wurde zum Verhör in das Polizeihauptquartier im Stadtteil Fatih gebracht.

Wo bleiben die scharfen und schmerzhaften Sanktionen des Westens gegen die Türkei, die sonst so gerne und schnell gegen andere "Regime" verhängt werden?

Erdogan darf den Putsch niederschlagen, Assad nicht

von Freeman am Donnerstag, 21. Juli 2016 , unter , | Kommentare (10)



Es geht hier nicht darum, ob der Putsch in der Türkei echt war oder nicht, ihr kennt meinen Meinung dazu, sondern darum, wie der Westen es Erdogan erlaubt, den "Putschversuch" niederzuschlagen, aber wenn es um den Putsch gegen die syrische Regierung geht, darf Assad es nicht. Alle westlichen Staatschefs und Politiker sagen, die "demokratisch gewählte" Regierung von Präsident Erdogan wird unterstützt und die Putschisten müssen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Dabei ist Präsident Assad genauso demokratisch gewählt wie Erdogan. Wieso darf Assad seine Regierung nicht vor einem Umsturz verteidigen und der Westen sagt unisono, er muss weg? Wieso wird wieder mit zweierlei Mass gemessen?

Als die Familien Erdogan und Assad noch befreundet waren

Liegt es daran, die Türkei ist ein NATO-Mitglied und Syrien nicht? Liegt es daran, Erdogan macht alles was man ihm befiehlt und Assad nicht? Es ist doch für jeden der nicht blind ist zu erkennen, Erdogan tut nur so, wie wenn er ein Rebell innerhalb der NATO-Allianz ist, nur um die türkische Bevölkerung zu täuschen, speziell die Islamisten. Tatsächlich ist die Türkei die Zentrale für alle Kriege, welche der Westen in Nordafrika und Mittleren Osten gegen die Moslems führt.

2014 hat Baschar al-Assad bei den Wahlen mit 24 Kandidaten, darunter 2 Frauen, eine überwältigenden Sieg errungen, mit 88,7 Prozent der Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 73,42 Prozent. Internationale Wahlbeobachter konnten dabei keine Unregelmässigkeiten feststellen. Die einzige Kritik die vorgebracht wurde, die Wahlen fanden innerhalb den von der syrischen Regierung kontrollierten Gebieten statt.

Diese Kritik ist fadenscheinig, denn in den vom Islamischen Staat und anderen radikal islamischen Terrorgruppen besetzen Gebieten konnten bestimmt keine Wahlen durchgeführt werden. Die ISIS-Fanatiker hätten jeden den Kopf abgeschlagen, der Wahllokale errichten und wählen hätte wollen.

Die Unterstützung von Assad in der syrischen Bevölkerung hat seit 2014 nicht nachgelassen. Eine Ende 2015 durchgeführte Umfrage durch die französische Zeitung Le Figaro hat herausgefunden, 72 Prozent der Syrer wollen Assad weiter als Präsident haben. Damit hat Assad mehr Rückhalt in der Bevölkerung als Erdogan in der Türkei.

Denn bei den Wahlen im Juni 2015 in der Türkei bekam die AKP 40,9 Prozent der Stimmen, ein Minus von 8,9 Prozent. Mit diesem Resultat konnte Erdogan keine Verfassungsänderung erzwingen, um das Präsidialamt von einer repräsentativen Funktion auf eine mit exekutiver Allmacht zu verändern.

Unzufrieden mit dem Resultat inszenierte Erdogan einen auf Terror und die Farce einer Wahl wenige Monate später am 1. November 2015 brachte der AKP 49,5 Prozent der Stimmen, immer noch nicht die absolute Mehrheit. Das heisst, nur knapp die Hälfte der Türken sind für Erdogan und die andere Hälfte gegen ihn.

Man kann daraus schliessen, deshalb musste der inszenierte Putsch her, um das, was er mit Wahlen nicht erreichen kann, mit einer Säuberungsaktion und Ausnahmezustand erreicht. Aber wie oben gesagt, das ist hier nicht das Thema.

Wenn Erdogan "demokratisch gewählt" wurde, wie Obama, Merkel und Co. behaupten, warum muss Erdogan die Presse und die Meinungsfreiheit in der Türkei so massiv einschränken, jeden der es wagt nur die leiseste Kritik zu äussern, bestrafen und einsperren? Dieser "lupenreine Demokrat" verfolgt sogar Künstler im Ausland, weil sie ein Gedicht über ihn geschrieben haben, wie der Fall Böhmermann zeigt.

Was hat aber Präsident Assad sich alles an Kritik, Beleidigungen und Schmähungen gefallen lassen müssen? Er wurde alles an Negativen genannt, was man sich vorstellen kann, bis zum Vergleich mit Hitler. Hat er wie Erdogan einen auf "beleidigte Majestät" gemacht und die Verleumder im Ausland angezeigt? Nein! Es bewahrheitet sich der weise Spruch, nur getroffene Hunde bellen, oder, nur wen der Stachel der Kritik berechtigt trifft, der fühlt sich schuldig und jault auf!

Woher nehmen die westlichen Staatschefs die Frechheit her zu entscheiden, wer demokratisch gewählt wurde und wer nicht, wer sich gegen einen Putsch verteidigen darf und wer nicht? Seit fünf Jahren wird durch vom Ausland eingeschleuste Terroristen versucht Präsident Assad zu stürzen. Am meisten mit Hilfe des Erdogan-Regimes, dass die Terroristen der ISIS und Al Nusra etc. unterstützt, ausbildet und bewaffnet, sowie mit ihnen Geschäfte macht.

Wie demokratisch legitimiert ist das brutale Regime in Saudi-Arabien? Überhaupt nicht, wird aber honoriert und an der Macht gehalten. Wie legitimiert sind die westlichen Staatschefs selber? Bei der letzten Bundestagswahl in Deutschland hat die Union 41,5 Prozent der Stimmen erhalten, bei einer Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent. Das heisst, nur ein Teil der Deutschen wollen Merkel als Kanzlerin und sie hat erheblich weniger Legitimation als Präsident Assad!

Grossbritannien floriert nach Brexit




Am 23. Juni, am Tag der Abstimmung über den Brexit, habe ich als Kommentar über das Ja-Resultat geschrieben: "Die Angstmacherei der letzten Wochen hat doch nicht gewirkt, von wegen, die britische Wirtschaft wird einen erheblichen Schaden bei einem Ausstieg aus der EU erleben. Jetzt können die Briten raus aus der Gefangenschaft der EU, was die britische Wirtschaft blühen lassen kann." Jetzt ist meine Prognose bestätigt worden, die britische Wirtschaft blüht nach dem EU-Ausstieg. Die ganzen Untergangpropheten kann man ignorieren. Die neuesten Wirtschaftsberichte von Gestern zeigen positive Zahlen.


Am erfreulichsten sind die Arbeitsmarktzahlen, denn der Beschäftigungsgrad ist auf einem Rekordhoch und dementsprechend ist die Arbeitslosigkeit auf ein Tief wie seit acht Jahren nicht mehr gefallen. Das Durchschnittseinkommen ist um 2,3 Prozent in den letzten 12 Monaten gestiegen. Der Londoner Aktienindex FTSE der top 100 britischen Firmen stieg auf ein 11-Monats-Hoch und schloss über der Marke von 6'700 zum ersten Mal seit August 2015.

Die Bank of England, dessen Gouverneur Mark Carney noch im Mai gewarnt hat, der Brexit "wird negative Auswirkungen haben", berichtet, keine solche Auswirkung ist zu erkennen.

Das gleiche mit dem IWF. Am Dienstag hat der IWF, dessen Chefin Christine Lagarde im Mai noch gewarnt hat, die Konsequenzen eines Brexit würden "ziemlich schlecht bis sehr schlecht sein", ein Wachstum für 2017 von 1,3 Prozent prognostiziert, das beste in Europa, vor Frankreich und Deutschland.

31,7 Millionen Menschen haben einen Job im zweiten Quartal, 176'000 mehr als im ersten. 1,65 Mio Menschen sind arbeitslos, ein Rückgang um 54'000 im letzten Quartal und um 201'000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent ist die tiefste seit 2005.

In Deutschland im Vergleich war die Zahl der Arbeitslosen im Mai 2,664 Millionen und die Arbeitslosenquote lag bei 6,0 Prozent.

Über 2,6 Millionen Menschen mehr als 2010 haben eine Arbeit in Grossbritannien, die Zahl an Stellenangebote ist auf 750'000 gestiegen und die Einkommen auch.

Es findet auch keine Flucht von Banken aus London statt, was viele vorhergesagt haben. Im Gegenteil, die amerikanische Grossbank Wells Fargo hat diese Woche bekanntgegeben, sie wird 300 Millionen Pfund in eine neue Zentral investieren, als ein weiteres Vertrauensvotum für den Standort.

Viele Unternehmen fangen an zu realisieren, wie eingeschränkt sie durch alle Tarife und Regeln der EU sind, die ihnen Brüssel aufzwingt. Sie sind froh diese Hürden bald loszuwerden, was sie konkurrenzfähiger machen wird.

Die meisten sogenannten Wirtschaftsexperten liegen mit ihren negativen Prognosen völlig daneben. Entweder sind sie inkompetente Idioten, die keine Ahnung haben was läuft, oder sie haben mit den Brexit-Gegnern sich verschworen, die Menschen in Angst zu versetzen, damit sie für den Verbleib in der EU stimmen.

Was jetzt passieren muss, die Briten müssen sich nicht nur vom Diktat des EU-Molochs befreien und ihren eignen freien Weg gehen, sondern auch vom Diktat der Banker. Ihre Übermacht muss unbedingt gebrochen werden. Sie müssen in allen Belangen die Souveränität zurückgewinnen.

Auch wenn der Brexit noch nicht vollzogen ist, die Stimmung im Lande ist positiv, denn die Zukunft sieht ohne EU besser aus, und darauf kommt es an.

Die Briten haben sich mit einem Volksentscheid und mutigem JA befreit. Was passiert aber in Deutschland? Bundespräsident Joachim Gauck hat sich in einem Interview mit der Bild-Zeitung gegen Volksentscheide ausgesprochen. Den deutschen Bürgern politische Fragen auf Bundesebene zur Abstimmung in Referenden vorzulegen sei falsch, meint er.

Laut Gauck sind die Deutschen zu blöd, um über eine Reihe von Themen wie etwa Sicherheit, Steuern und Währungspolitik selber direkt zu entscheiden. Das sagt ausgerechnet Gauck, der nicht vom Volk gewählt wurde und deshalb keinerlei demokratische Legitimation besitzt.

Deutschland hat das grösste Demokratiedefizit überhaupt in Europa. Die Deutschen sind völlig entmündigt, werden wie Kinder behandelt. Sie können weder den Präsidenten, den Kanzler, noch die Ministerpräsidenten direkt wählen. Nur Abgeordnete dürfen sie ihre Stimme geben, die dann wie Eltern für sie alles entscheiden.

Gauck soll seinen Mund halten, denn Deutschland braucht nicht weniger Demokratie, sondern mehr, in Form von Volksentscheide und Direktwahl. Das jetzige politische System hat Deutschland nur Sklaverei, Besatzung und Kulturzerstörung gebracht. Es wir Zeit sich zu emanzipieren, die Politiker zum Teufel zu jagen und die direkte Demokratie zu verlangen.

Symptomatisch für die Wirtschaftslage Deutschlands ist der Zustand der Deutschen Bank. Alles nur Fassade und darüber kreist der Pleitegeier nach einem Verlust von 7 Milliarden Euro für 2015. Jetzt hat die Bank verkündet, in den kommenden Monaten 188 der 723 Filialen landesweit zu schliessen, mehr als ein Viertel. Ausserdem sollen 3'000 Mitarbeiter entlassen werden. Es ist alles nur Schein, so wie der gefälschte Lebenslauf der Bundestagsabgeordneten Petra Hinz.

Erdogan-Regime schliesst 626 Privatschulen

von Freeman am Mittwoch, 20. Juli 2016 , unter , | Kommentare (31)



Die Nachrichtenagentur des Erdogan-Regimes meldet, die Behörden werden 626 Privatschulen und andere Institutionen schliessen. Anallulu oder wie diese Nachrichten-Kloake heisst meldete, das türkische Unbildungsministerium hätte die Entscheidung getroffen und die Schulen stünden unter dem Verdacht, "Verbrechen gegen die verfassungsmässige Ordnung" begangen zu haben, ohne diesmal die immer gleiche Leier zu bringen, sie hätten Verbindung zum Prediger Fethullah Gülen.

Gestern wurden 1577 Rektoren entlassen. Heute legte die Polizei Süleyman Büyükberber die Handschellen an, dem Rektor der Gazi-Universität in Ankara. Die Beamten nahmen ihn im Garten der Universität fest.

Die Unis und Schulen hab ich jetzt auch gesäubert.
Wo könnten sich noch Feinde verstecken?

Auf dem Finanzsektor bekommt Erdogan die Quittung für seine Säuberungswelle. Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit der Türkei auf "Schrott" herabgestuft und nennt die politische Unruhe als Grund. Die Kredit-Ratingagentur reduzierte die Staatsanleihen der Türkei von BB/B auf BB+/B, beide Bewertungen werden als Ramsch bezeichnet. S&P erwartet eine Periode der erhöhten Unberechenbarkeit im Lande und unterhält eine negative Aussicht, was weitere Herabstufungen möglich macht.

"Die negative Aussicht reflektiert unsere Meinung, dass die wirtschaftlichen, fiskalischen und schuldnerischen Kriterien der Türkei sich verschlechtern könnten, über dem was wir erwarten, wenn die politische Unsicherheit zur weiteren Abschwächung des Investitionsklimas beiträgt."

Tatsächlich flüchten die Investoren in Scharen die Türkei und ziehen ihr Geld ab. Deshalb verliert die türkische Lira an Wert und fiel auf ein Allzeittief von 3.10 gegenüber dem Dollar. Der Aktienindex stürzte seit Montag um 10,6 Prozent ab.

Die belgische Regierung hat den türkischen Botschafter heute einbestellt, um Aussagen der Botschaft zu erklären, belgische Behörden hätten exzessive enge Beziehungen mit Gegnern von Erdogan. Premierminister Charles Michel berichtete dem Parlament, dass er "den türkischen Botschafter aufgefordert hat, am Nachmittag ins Aussenministerium zu kommen, um die Situation zu erklären. Das wäre der erste Schritt."

Er fügte hinzu: "Danach wird die Regierung entscheiden, welche Schritte es unternimmt, für etwas was inakzeptable ist."

Sieht so aus, wie wenn alle türkischen Regierungsvertreter unter Verfolgungswahn leiden und überall nur noch Feinde sehen.

Auch Gebäude müssen wegen der krankhaften Paranoia daran glauben. In Istanbuls Eyup-Distrikt wird die Stadtverwaltung ein Hotel demolieren, in dem angeblich die Putschisten sich getroffen haben. Der Abbruchbefehl für das Halit Paşa Konağı wurde am 18. Juli beschlossen.

Apropos Demolierung, die türkische Luftwaffe bombardiert weiter laufend das irakische Territorium im Krieg gegen die Kurden. Alleine am Mittwoch wurden im Norden des Irak 20 Rebellen dabei getötet. F-16 Kampfjets zielten auf Stellungen der PKK in der Hakurk-Region.

Erdogan führt Krieg im Inland und Krieg im Ausland, die Wirtschaft serbelt ab, die Währung verliert an Kaufkraft, die Börse crashed, 60'000 Staatsbedienstete sitzen im Gefängnis oder sind entlassen worden, Akademiker dürfen nicht mehr ins Ausland reisen, TV- und Radiosender sind eingestellt worden, ... eine tolle Zukunft erwartet die Türken mit ihrem Sultan.

Am Mittwoch nach einer Sitzung des türkischen Sicherheitsrat hat Erdogan den Ausnahmezustand für die nächsten drei Monate verhängt. Damit sind die Grundrechte der Verfassung aufgehoben und Erdogan kann diktatorisch per Dekret regieren. Gegen seine Dekrete kann nicht vor dem Verfassungsgericht vorgegangen werden.

Jetzt hat er sein Ziel erreicht, jetzt ist er El Supremo!

Wisst ihr woran man türkische Hohlköpfe erkennt? An den Stirnbändern, die ihre leeren Schädel zusammen halten:

Mein Führer, ich tue alles für dich
Ein Wort von dir, und wir töten!
Ein Wort von dir, und wir sterben!
Ich bin nur das Haar an deinem Hintern!

Erdogan verhängt Ausreiseverbot für Akademiker

von Freeman am , unter , | Kommentare (6)



Der staatliche TV-Sender TRT berichtet, das Erdogan-Regime hat allen Universitätsangehörigen die Reise ins Ausland verboten. Die Mitarbeiter von Universitäten, die sich zu Forschungszwecken oder aus anderen Gründen im Ausland aufhalten, sollen "so schnell wie möglich" in die Türkei zurückkehren. Mit dem Reiseverbot soll verhindert werden, dass Unterstützer des "Putschversuchs" ins Ausland flüchten, erklärte ein Sprecher des Regimes.



Wie von mir bereits hier berichtet, hat das Bildungsministerium 15'200 Lehrer im ganzen Land entlassen; das Innenministerium 8'777 Angestellte und die Hochschulbehörde 1'577 Universitätsrektoren. Dazu hat der Staat 21'000 Lehrern von Privatschulen die Zulassung entzogen.

Der Hochschulrat rief alle Hochschulrektoren auf, ihre Mitarbeiter im Lehrbetrieb und in der Verwaltung auf Verbindungen zur Gülen-Bewegung zu überprüfen. Das gelte auch für ausländisches Lehrpersonal. Ihre Berichte würden bis zum 5. August erwartet.

Ist doch super ... jetzt verwandelt sich die ganze Türkei in ein Gefängnis!

Wenn die Säuberungswelle so weitergeht, dann wird es wohl bald einen Flüchtlingsstrom aus der Türkei in die EU geben, Hunderttausende Menschen die dann Asyl beantragen. Asylgrund: Opfer der Säuberungswelle und politische Verfolgung in der Türkei durch das Erdogan-Regime!