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Putin warnte vor der Schaffung eines Märtyrers

von Freeman am Samstag, 28. Februar 2015 , unter , | Kommentare (22)



Bereits vor drei Jahren, im Februar 2012, warnte Präsident Putin vor einer Aktion der Feinde Russland, um ihn zu diskreditieren und einen Märtyrer zu schaffen. Genau das ist jetzt mit der Ermordung von Boris Nemzow passiert. Die Westmedien benutzen dabei alle den selben Ausdruck für das Opfer, er wäre ein "Putin-Kritiker" gewesen, um anzudeuten, der Präsident selber stecke hinter den Mordauftrag. Dabei ist es die klassische Vorgehensweise wie man die Menschen gegen eine Regierung aufbringt, in dem man jemand aus der "Opposition" ermordet und es den Staatsoberhaupt in die Schuhe schiebt. So auch in Kiew vor einem Jahr geschehen, als "Demonstranten" des Maidan getötet wurden, was schlussendlich zum Putsch von Präsident Janukowytsch führte.


Präsident Putin hat den Mord an Nemzow sofort scharf verurteil, der vor dem Kreml passierte. Er geht laut seinem Sprecher Dmitri Peskow ebenfalls von einem Auftragsmord aus und setzte einen Sonderermittler ein. Zudem kündigte er an, die Ermittlungen persönlich zu überwachen. Alleine der Tatort zeigt, da stimmt was nicht, denn wer ist schon so blöd und lässt seinen "Gegner", der gar keiner wirklich war, genau vor der "eigenen Haustür" ermorden. Das stinkt förmlich nach einer "False Flag".

Nemzow war nicht wirklich ein ernst zu nehmender "Oppositionsführer", der die russische Regierung irgendwie gefährdet hätte, weswegen man ihn "beseitigen" müsste. Es sind nur die Westmedien, die ihn wichtiger hinstellen als er war. Seine Popularität und die Unterstützung in der russischen Bevölkerung war minimal. Warum? Weil die meisten Russen wissen, diejenigen die sich als "liberal" und "demokratisch" und "anti-system" nennen, sind in Wirklichkeit pro-amerikanisch oder sogar von der CIA gesteuert. Sie können wegen der geringen Anzahl an Wählern keinen einzigen Abgeordneten in der Duma stellen.

Das wäre auf deutsche Verhältnisse gebracht so, wie wenn man die NPD als ernsthafte Opposition der Bundesregierung bezeichnen würde. Ist doch lächerlich, speziell wo wir doch wissen, die Hälfte der Leute in dieser "Partei" sind nützliche Idioten und die andere Hälfte sind direkt beim BND angestellt. So verhält es sich auch mit den meisten Vertretern der "Opposition" in Russland, die von den Westmedien wichtiger und grösser dargestellt werden als sie sind und von westlichen Geheimdiensten, NGOs und Stiftungen als 5. Kolonne missbraucht werden.

Boris Nemzow stammte ursprünglich aus Sochi. Bei der letzten Bürgermeisterwahl kam er in seiner "Heimatstadt" sogar nur auf 14 Prozent der Stimmen. Das zeigt doch, wie gering er von der Bevölkerung eingeschätzt wurde und überhaupt keinen Stich in der Politik machen konnte.

Man darf nicht vergessen, aus welcher Ära stammt Boris Nemzow und wer hat ihn protegiert. Es war der korrupte Verräter Boris Jelzin, die gekaufte Marionette des Westens, der Russland zum Ausverkauf und Plünderung freigegeben hatte. Nemzow startete seine politische Laufbahn als Gouverneur der zentralrussischen Region Nischni Nowgorod. 1997 war er unter Jelzin Minister für Treibstoff und Energie, dann 1998 Vizeministerpräsident und er galt als einer der Architekten der sogenannten "liberalen Wirtschaftsreformen". Das heisst, er war ein Agent, der Russlands Industrie und speziell die von Öl und Gas an den Westen verscherbelte.

Die westliche Finanzmafia wollte Nemzow "als einer der ihren" sogar als Nachfolger von Boris Jelzin sehen. Aber 2000 wurde Putin zum Präsidenten Russlands gewählt und seit dem ist Wladimir auf der Abschussliste des Westen!

Mit dieser "False Flag" war zu rechnen, nach dem Debakel den der Westen in der Ukraine erlebt. Ist perfekt vom Zeitpunkt her. Irgendwas musste ja passieren, um Putin wieder als "bösen Menschen", als "Diktator" und sogar als "Mörder" hinzustellen. Der Abschuss von MH17 war ein weiterer Versuch ihn als "Mörder" zu bezeichnen. Deshalb, ein Märtyrer musste geschaffen werden und davor hat wie gesagt Putin schon 2012 bei einer TV-Diskussion gewarnt. Hier seine damalige Warnung:

"Was Angriffe unter falscher Flagge bei Veranstaltungen und so weiter betrifft, ich hoffe, niemand überschreitet diese Linie, alles wird innerhalb der rechtlichen Grenzen gehalten. Und (hoffentlich) die Versuche, die Sicherheitskräfte zu provozieren, sind dann umsonst. Denn die Kräfte die Sie genannt haben, wollen wirklich gewaltsame Zusammenstösse und versuchen sie dauernd auszulösen.

Sie sind sogar bereit jemand zu opfern, um es der Regierung anzuhängen. Ich kennen diese Methode und Taktik, sie haben in den vergangenen zehn Jahren versucht sie anzuwenden. Meistens von denen die aus dem Ausland operieren.

Ich sage Ihnen - ich kennen das als Tatsache. Sie suchen sogar jemand, den sie zum Märtyrer machen können. Eine bekannte Person irgendeiner Art. Sie werden ihn selber erschlagen, entschuldigen sie den Ausdruck, und dann die Regierung beschuldigen. Es gibt Leute die sind dazu fähig, ich übertreibe nicht damit. Ich hoffe, dass die Leute die wirklich unser Land verbessern wollen, und für dieses Ziel ihr Recht auf Versammlung und freie Meinungsäusserung nutzen, nicht in diese Falle tappen.
"



Es wird auf allen Ebenen ein Krieg vom Westen aus gegen Russland geführt. Ein Informationskrieg, ein Wirtschaftskrieg und mit der Ukraine auch ein Schiesskrieg. Das ist eine Tatsache. Daraus ergeben sich zwei mögliche Tätergruppen, die hinter dem Mord an Boris Nemzow stecken können. Entweder sind es extreme nationale Kräfte, die aus falschen Patriotismus heraus den "Westagenten" beseitigt haben, oder es war ein Geheimdienst des Westen selber, der den Anschlag verübte, um Putin zu schädigen und einen "Regimewechsel" in Russland in Gang zu setzen.

Verdächtig ist auch die Tatsache, Nemzow hat unmittelbar vor dem Anschlag mit einem weiblichen Model aus der Ukraine ein gemeinsames Nachtessen eingenommen. Die 22-Jährige heisst Anna Duritskaya, stammt aus Kiew und soll seine Begleiterin gewesen sein auf dem Gang über die Brücke, wo er dann aus einem vorbeifahrenden Auto heraus kurz vor Mitternacht mit vier Schüssen niedergestreckt wurde. War es ein "Setup", wurde er in eine Falle gelockt? Steckt das Regime in Kiew hinter dem Mord? Zuzutrauen wäre es ihnen!

Wir werden bald sehen, wie dieser Mordanschlag vom Westen propagandistisch benutzt wird. Jedenfalls kann man wieder die Frage stellen, "wem nützt es?". Sicher nicht Präsident Putin. Die Antwort auf die Frage weist auf die Täterschaft hin!

Einen Vorwurf muss ich der russischen Regierung aber machen. Ihr Versagen, die Aktion nicht verhindert zu haben. Wenn man schon erahnte, ein "False Flag" wird passieren, warum hat der FSB und die Polizei die möglichen "Kandidaten", die als Märtyrer geeignet sind, nicht beschützt? Egal ob dann der andere Vorwurf entstanden wäre, man überwacht die Opposition. Offensichtlich stand Boris Nemzow nicht unter ständiger Beobachtung, was wieder der Behauptung widerspricht, die sogenannte Opposition wird in Russland unterdrückt.

Die völlig übertriebenen Berichte über eine herausragende Position von Nemzow in der russischen Politik, ist wieder eine typische Übertreibung und Lobhudelei der Westmedien ... jetzt wo er tot ist. Hier im Westen war er praktisch unbekannt und in Russland galt er auch "und ferner liefen". Bei einer Popularitätsumfrage, die vergangenes Jahr durchgeführt wurde, erkannten nur 45 Prozent der Russen überhaupt seinen Namen. Und von diesen 45 Prozent gaben nur 1 Prozent an, sie würden ihm "vertrauen". Umgekehrt sagten 17 Prozent, sie würden ihm nicht trauen!

Es stellt sich deshalb die Frage, warum sollte der "Diktator-Putin" jemand beseitigen lassen, von dem weniger als die Hälfte der Russen überhaupt etwas gehört hatten? Sogar Irina Chakamada, ehemalige Abgeordnete der Duma und Präsidentschaftskandidatin 2004, die mit Nemzow politisch zusammen gearbeitet hatte, sagte: "Es ist eine Provokation, die ganz klar nicht im Interesse Putins ist. Das Ziel ist, die Situation zu destabilisieren."

UPDATE - Mittlerweile hat Präsident Putin sein Beileid gegenüber Nemzows Mutter, Dina Eidman, bekundet. Seine Nachricht lautet im Auszug: "Bitte akzeptieren Sie mein tiefstes Beileid im Zusammenhang mit diesem unwiederbringlichen Verlust ... Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass die Täter dieses abscheulichen und zynischen Verbrechen, und die, die dahinter stehen, ordnungsgemäss bestraft werden."

Voldemort Putin kann zaubern und multitasken

von Freeman am Freitag, 27. Februar 2015 , unter , , | Kommentare (17)



Seit zwei Tagen kursiert eine Meldung in den westlichen Medien, es soll ein russisches "Strategiepapier" aufgetaucht sein, in dem drinsteht, die Annexion der Krim und der Krieg in der Ostukraine, sei schon lange von Putin geplant gewesen. Siehe: "Hat Moskau den Krieg in der Ukraine lange geplant?"


Diese Märchen ist sehr einfach zu widerlegen. Denn, das würde ja heissen: Putin hat den Maidan-Aufstand selber inszeniert und den pro-russischen Präsidenten Janukowytsch selber gestürzt, damit ein pro-westliches Regime an die Macht kommt, damit dann der Grund geliefert wird, ein Referendum auf der Krim abzuhalten, mit dem Resultat, es erfolgt ein Anschluss an Russland. Ausserdem hat er das neue pro-westliche Regime in Kiew irgendwie dazu angestiftet, die Ostukraine militärisch anzugreifen, damit er die "Separatisten" in den Abwehrkampf schicken kann und Neurussland entsteht.

Wow, der Putin ist so was von ein Zauberer, der mit magischen Kräften Victoria Nuland, die Beamten im US-Aussenministerium, die Agenten der CIA, die Schergen des Rechten Sektors und alle anderen so fernsteuern konnte, damit sie für ihn einen "Regimewechsel" in der Ukraine durchzuführen, um sich einen Teil der Ukraine schnappen zu können. Cleveres Bürschchen! Ja und das alles im Multitasking, während er mit "seiner" Olympiade in Sochi voll beschäftig war, die ja erst nach dem Putsch am 23. Februar zu Ende ging und die anschliessenden Paralympics sogar erst am 16. März 2014.

Putin ist die Inkarnation von Voldemort. Den Tarnumhang, um die in die Ukraine einfallenden russischen Panzer unsichtbar zu machen, hat er auch von Harry Potter gestohlen. Laut CNN-Experte Jeff Wise hat Putin, ich meine Voldemort, auch die Boeing 777 der Malaysia Airlines statt nach Peking zum Weltraumbahnhof Baikonur mit seinen magischen Kräften fliegen lassen und dort zur Landung gezwungen. Das ist die neueste "Verschwörungstheorie" über Flug MH370. Die andere Boeing von Flug MH17 hat er definitiv mit Geisterhand zum Absturz gebracht. Diesen ganzen Scheiss erzählen uns die Mainshitmedien.

Aber lassen wir die Absuditäten bei Seite. Dieses "Dokument" über einen angeblichen Plan für die Ukraine ist natürlich ganz klar eine Fälschung und dient nur dazu, Putin als ganz hinterlistigen Menschen darzustellen und die kriminellen Handlungen des Westens zu relativieren.

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"Mr. Spock" ist von uns gegangen. Er hat die grosse Reise ins Universum angetreten. Jetzt kann er viele Lichtjahre von der Erde entfernt, mit der Enterprise in Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat ... faszinierend!


Mit vulkanischen Gruss: "Lebe lange und in Frieden!"

Die Situation in der Ukraine ist katastrophal

von Freeman am , unter , | Kommentare (8)



Die Niederlage der pro-amerikanischen Armee (so beschreibt CNN die ukrainischen Streitkräfte) im Kessel von Debalzewe, ist eine verheerende Niederlage für die Militärführung der Ukraine. Der Schock der damit in der Führung des Regimes und auch in der Bevölkerung ausgelöst wurde, kann man mit der Niederlage der deutschen Wehrmacht in Stalingrad vergleichen, obwohl selbstverständlich von der Grössenordnung nicht vergleichbar. Die Verluste an Soldaten und Material ist trotzdem enorm. 90 Prozent der Munition und Waffen wurden zurückgelassen, wie auch viele Tote und Verletzte, so panikartig sind die ukrainischen Soldaten geflüchtet. Damit ist geklärt, woher die Kämpfer von Neurussland ihren Nachschub herbekommen, direkt von der Gegenseite, einschliesslich neuestes amerikanisches Militärgerät, welches Washington an Kiew geliefert hat.

Passanten schauen auf die Kurstafel einer Wechselstube,
die den Wertzerfall der Währung am Donnerstag anzeigt

Keine Ahnung wie viele Verluste die ukrainische Gesellschaft noch verkraften kann, aber die Stimmung in der Bevölkerung ist voller Wut und Verzweiflung. Dazu kommt die katastrophale wirtschaftliche Lage. Die ukrainische Währung Hrywnja stürzt jeden Tag noch mehr ab und verliert dramatisch an Wert. Vergessen kann man den offiziellen Kurs, denn aktuell kostet 1 Dollar auf der Strasse über 40 Hrywnja. Bis zum Sturz von Janukowytsch vor einem Jahr war der Dollar für 9 Hrywnja zu haben. Sieht so aus wie wenn die Ukraine den Staatsbankrott damit zugibt, ohne ihn offiziell zu verkünden.

Ganz schlimm ist die totale Medienkontrolle und damit Gedanken- kontrolle geworden. Es gibt in der Ukraine keine Pressefreiheit und Meinungsfreiheit mehr. Schon lange sind sowieso die russischen Sender abgeschaltet worden und nicht mehr empfangbar, was dazu führt, die Bevölkerung hört nur noch die einseitige Propaganda des Regimes. Das hat sich aber in eine totale Kriegspropaganda jetzt gesteigert. Wer die offiziellen Verlautbarungen anzweifelt, die Politik des Regimes kritisiert, landet im Gefängnis. Es herrscht eine Atmosphäre der Angst!

Ganz aktuell wurde ein neues Mediengesetzt verabschiedet und der Präsident hat jetzt die Macht, jedes Medium, ob TV, Radio oder Zeitung, abschalten zu können, das nicht die offiziellen Nachrichten und damit Lügen bringt. Wer die Wahrheit über die Situation in der Ukraine berichtet, ist ein Staatsfeind und Verräter und wird mundtot gemacht. Die Nazis in Kiew kopieren die gleichen Methoden wie ihre Vorbilder aus dem III. Reich!

Die totale Mobilisierung wurde ausgerufen und ist in Aktion. Alle Männer zwischen 20 und 60 müssen in den Kriegsdienst. Auch Frauen gewisser militärisch nutzbarer Berufsgruppen müssen ins Militär. Wer sich weigert in die Armee zu gehen, landet ebenfalls im Gefängnis. Das Problem ist aber, Hunderttausende junge Männer haben keinen Bock für das Regime zu sterben und verstecken sich oder sind ins benachbarte Ausland geflüchtet.

Präsident Putin hat vorgestern gesagt, Russland will die Grenze für Ukrainer öffnen, die nicht in die ukrainische Armee wollen. Die visafreie Aufenthaltsdauer von bisher 30 Tage für Ukrainer in Russland soll unter bestimmten Voraussetzungen erheblich erweitert werden. Millionen von Ukrainer sind ja vorher schon nach Russland zu Freunden und Verwandte geflüchtet. Das Regime hat deshalb die Grenzkontrollen verschärft, damit Wehrpflichtige nicht abhauen können.

Es gibt auch ein neues Gesetz, dass den Aufruf zur Kriegsdienst- verweigerung unter Strafe stellt. Wer öffentlich dazu auffordert, den Militärdienst zu verweigern oder überhaupt diesen kritisiert, kann mit bis zu 8 Jahren Gefängnis wegen Verrat und Subversion bestraft werden. Das trifft auch auf Medienschaffende zu und sogar auf Leute die soziale Medien betreiben. Es heisst offiziell: "Für Agitation in den sozialen Medien gegen die Mobilisierung kann man bis zu 8 Jahre kassieren!"

Wie gesagt, viele meinen, Debalzewe war die Zerrreisprobe und deshalb ist die Moral am Boden. Um die Menschen zu mobilisieren wird jetzt die Propaganda verbreitet, die "Separatisten" werden demnächst Mariupol angreifen und erobern, eine Stadt mit fast 500'000 Einwohner. Obwohl die Führung von Neurussland diese Absicht abstreitet, möglich ist alles, denn strategisch wäre sie sehr wichtig, wenn man einen Landzugang zur Krim will. Jetzt, wo man so viele neue Waffen vom Regime in Kiew "geschenkt" bekommen hat, ist die Möglichkeit gegeben.

Wegen dem dramatischen Kaufkraftverlust der Währung, kaufen die Menschen alles was einen Wert hat, nur um ihre Hrywnja loszuwerden. Die Regale vieler Geschäfte und Supermärkte sind deshalb leer. Speiseöl, Mehl, Dosengemüse und was immer noch haltbar ist wird jetzt in Massen gekauft und gehortet. Die Geschäfte haben deshalb eine Mengenbegrenzung pro Person eingeführt. Das Regime hat die Bevölkerung aufgefordert, keine Panikkäufe zu tätigen, was sie aber noch mehr dazu bringt es zu tun.

Was die Menschen sehr erzürnt ist die Meldung, Poroschenkos Schokoladenkonzern hat den Gewinn um das 8-fache in einem Jahr gesteigert. Versprochen hatte er bei seiner Kandidatur für das Präsidentenamt, die Firma wegen dem Interessenkonflikt zu verkaufen. Ist natürlich nicht geschehen. Die Ausrede, wegen dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gibt es keinen Käufer. Interessant ist aber, seine ganzen Spezies und Verwandten geht es auch blendend. Ist klar, für die Banditen an der Macht, ist die Ukraine ein Selbstbedienungsladen zur eigenen Bereicherung!

Die Menschen wissen, von dem Geld, welches angeblich der IWF und andere westliche Entitäten der Ukraine an Kredite gegeben hat oder geben will, landet sowieso das meiste in den Taschen der korrupten Offiziellen des Regimes. Wenn der Laden zusammenbricht, was unvermeidlich ist und sehr schnell passieren kann, machen sich die Putsch-Gewinnler aus dem Staub und hinterlassen die gigantischen Staatsschulden, welche eine Nachfolgeregierung und das Volk dann tragen muss.

Die neueste Meldung lautet, das Regime will alle grösseren Fahrzeuge beschlagnahmen, wie SUVs und Minivans, alles was militärisch genutzt werden kann. Passt zur generellen Mobilmachung. Auch da, wer sich weigert die Fahrzeuge herauszurücken oder sie versteckt, kann im Gefängnis landen. Ausführen tut das Regime diese Beschlagnahmung erst in den östlichen Gebieten, nahe an der Front. In Kiew noch nicht. Wenn es so weiter geht und man den Menschen alles wegnimmt, dann kann es durchaus zu einem Aufstand kommen. Brodeln tut es schon gewaltig in der Ukraine!

Diese katastrophale Situation in der Ukraine melden die Westmedien natürlich nicht. Es ist besonders still geworden in der Berichterstattung seit dem Debakel von Debalzewe. Man meldet höchstens, die "Separatisten" halten sich nicht an den Abzug der schweren Waffen, was sie aber tun. Berichte über die Stimmung in der Bevölkerung, über die drakonischen neuen Gesetze, über den Verlust der Meinungs- und Pressfreiheit, über die massenhafte Weigerung in den Kriegsdienst zu gehen, über den Zusammenbruch der Währung, und dass sich die Ukraine in eine faschistische Diktatur verwandelt hat, passt nicht ins Konzept des Westens und dürfen die Menschen hier nicht wissen.

Es würde die ganze Lügerei über wie toll doch der Westen bei der "Demokratisierung" geholfen hat, eine Westanbindung der Ukraine nur Gutes und Vorteile bringt, dass die "Darlings" des Westens, Poroschenko und Jazenjuk, lupenreine Demokraten sind, welche die "westlichen Werte" in der Ukraine verteidigen, und das Russland und der Bösewicht Putin an allem Schuld sind, in Frage stellen! Deshalb schweigt man und wendet sich anderen Themen zu. Griechenland kommt da gerade richtig, oder das man jetzt die Identität von Jidahi John kennt, oder das Madonna anlässlich ihres Auftritts bei den "Brit Ewards" von der Bühne gestürzt und auf den Arsch gefallen ist.

Meiner Meinung nach kann sich die Ukraine in zwei Richtungen entwickeln. Entweder wird das Land zu einer noch brutaleren Nazi-Diktatur und das Regime setzt sich mit aller Macht durch, um die Bevölkerung und jede Opposition zu unterdrücken, oder es gibt einen Aufstand und das Nazi-Regime wird zum Teufel gejagt! Leider wissen wir aus der Geschichte, praktisch alle Aufstände und Revolutionen finden nur statt, wenn ein Sponsor mit viel Geld und einer Organisation dahinter steht. Einfach so spontan aus dem Volk sind Umstürze selten, aber Wunder gibt es immer wieder!

Maidan-Nazi-Mörder in Kanada empfangen

von Freeman am Donnerstag, 26. Februar 2015 , unter , , | Kommentare (11)



Was fällt der kanadische Regierung überhaupt ein und zu was ist sie verkommen? Wie kann man Andriy Parubiy, den Gründer der rechtsextremen Sozial-Nationalen Partei, der ukrainischen NSDAP, und Verantwortlichen für den Massenmord auf dem Maidan und gewaltsamen Putsch in Kiew vor einem Jahr, offiziell in Ottawa empfangen? Der gehört lebenslänglich ins Gefängnis. Stattdessen hat er sich mit Rob Nicholson, den Aussenminister Kanadas getroffen. Parubiy kam um mehr Geld und Waffen für das Putsch-Regime von der kanadischen Regierung zu verlangen, mit anschliessender Betteltour nach Washington.

Links Andriy Parubiy, neben dem kanadischen Aussenminister

Die kriminellsten Nazis sind Teil der ukrainischen Regierung und des Parlaments, denn Parubiy ist Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, sowie Parlamentsabgeordneter und erster stellvertretender Vorsitzender der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament.

Er hat im Februar 2014 die Schiesserei auf dem Maidan organisiert, denn er war damals der "Kommandant des Maidan" und befehligte die bewaffneten Gewalttäter auf dem Platz. Er positionierte die Scharfschützen auf das Dach der Philharmonie und anderen Gebäuden, die dann auf die Demonstranten und Polizisten schossen. Rund 100 Menschen wurden dabei auf beiden Seiten getötet.

Andriy Parubiy als "Kommandant des Maidan"

Die Schuld dafür hat man Präsident Janukowytsch in die Schuhe geschoben, um ihn stürzen zu können.

Im Auftrag Washingtons haben dann Parubiys Schergen einen Tag nach Unterzeichnung der durch Vermittlung von Frankreich, Polen und Deutschland zustande gekommenen Vereinbarung zur friedlichen Beilegung der Krise vom 21. Februar, die Regierungsgebäude gestürmt, die Regierungsmitglieder in die Flucht getrieben und damit den Putsch vollzogen.

Andriy Parubiy (mitte) mit Kämpfern des 25. Battalion

Washington, die EU und auch die deutsche Bundesregierung nennen das einen "demokratischen Wandel" und erkannten das illegale Regime als "Übergangsregierung" sofort an.

Zu behaupten, Janukowytsch und seine Minister wären ohne Grund geflohen, wie es Berlin tut, es hätte kein handlungsfähiges Staatsoberhaupt und keine Regierung mehr gegeben, und deshalb musste das Vakuum durch Arseni Jazenjuk ersetzt werden, ist die unverschämteste Lüge überhaupt.

Was in den Monaten Dezember 2013 bis Februar 2014 in Kiew ablief, war ein vom US-Aussenministerium und der CIA organisierter Protest, genannt "Euromaidan", der mit Hilfe nützlicher Idioten als gutgläubige Regierungsgegner und einer Sturmtruppe bewaffneter Nazi-Schläger in Gewalt ausartete, der dann in einem Staatsstreich endete.

Als die Bevölkerung der Krim und Donbass dagegen protestierte und die Autorität des pro-amerikanischen Putsch-Regimes nicht akzeptierte, wurde ihnen von Kiew der Krieg erklärt. Die Bevölkerung der Krim konnte sich mit einem Referendum und Entscheid, sich der Russischen Föderation anzuschliessen, noch rechtzeitig der Gewalt entziehen, Putin sei Dank!

Die Menschen in der Südostukraine leider nicht. Sie wurden zu "Terroristen" erklärt und eine "Anti-Terror-Operation" gegen sie gestartet. Kiew führt seitdem einen brutalen Krieg gegen die eigene Bevölkerung mit Kampfbombern, Helikoptern, Kanonen und Panzern, was zahllose Tote, Verletze und 1 Million Flüchtlinge verursacht hat. Für sich schon das grösste Kriegsverbrechen überhaupt.

Der Krieg verläuft aber nicht so wie geplant. Das Regime sagte damals, in einer Woche sind die "Separatisten" vernichtet. Jetzt ist ein Jahr vergangen und die pro-amerikanischen Truppen, genannt ukrainische Armee, haben eine empfindliche Niederlage eingesteckt. Deshalb haben Frankreich und Deutschland panikartig die Verhandlungen in Minsk für einen Waffenstillstand verlangt und auch zustande gebracht.

Jetzt geht das verbrecherische Regime in Kiew her, nutzt die Waffenruhe zur Aufrüstung, und entsendet seine Vertreter zu den westlichen Regierungen, um für die Lieferung von schweren Waffen und Geld zu betteln. So wie jetzt Parubiy in Kanada, wo er neben den Aussenminister auch noch James Bezan traf, den Parlamentssekretär zum Verteidigungsminister, den Sprecher des Parlaments, Andrew Scheer, und weitere Abgeordnete.

Wie toll, ein Selfie mit einem Kriegsverbrecher!

Die ferngesteuerte Marionette von Präsident Poroschenko ist zur Waffenmesse in die Emirate nach Abu Dabi gereist, um dort Waffengeschäfte abzuschliessen und Kriegsgerät zu kaufen, mit Geld, dass der Pleitestaat nicht hat ... oder nur vom IWF als Kredit bekommt. Die Gelder der westlichen Steuerzahler werden für den verbrecherischen Krieg benutzt!

Man muss sich vorstellen, der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak hat gesagt, das Regime wird 3 Milliarden Dollar einsetzen, um die Fortsetzung des Krieges gegen die "pro-russischen Rebellen" zu finanzieren. Gleichzeitig haben viele Menschen in der Ukraine kein Einkommen, nichts mehr zu essen, frieren sich einen ab und verrecken!

Von Kanada aus reiste der Mörder und Nazi Andriy Parubiy am 25. Februar nach Washington, um dort seine Betteltour fortzusetzen. Er hatte die Frechheit dabei zu sagen: "Wir kämpfen nicht nur für die Ukraine, sondern für Euro-Atlantik und die europäischen Werte!" Ja genau, für das 4. Reich genannt EU, mit seinem Wehrmachtsersatz genannt NATO!

Die beiden Drahtzieher des Putsch in Kiew, Nuland und Parubiy

In Washington hat sich Parubiy mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, mit Vizeaussenministerin Victoria Nuland, dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, John McCain, und Offiziellen des Pentagon getroffen. Passt ja prima, denn damit kamen die grössten Kriegstreiber und Russlandhasser alle zusammen, um die nächste Provokation zur Auslösung des III. Weltkrieg zu planen!

Heftige Proteste in Kiew gegen das Regime

von Freeman am Mittwoch, 25. Februar 2015 , unter | Kommentare (11)



Die "Revolution" frisst ihre Kinder, oder, das Putsch-Regime wird letztlich von denen entfernt, die sie an die Macht gebracht haben.


Denn, Mitglieder des ultra-nationalen Rechten Sektor sind am Mittwoch durch Kiew marschiert und haben ihren Unmut gegenüber dem Regime zum Ausdruck gebracht, in dem sie daran erinnert haben, "wir haben euch dort hingebracht".



Protest vor der Nationalbank der Ukraine in Kiew, wegen dem drastischen Wertverlust der Währung um 50 Prozent im vergangenen Jahr und nochmal 50 Prozent bereits in diesem Jahr!



Die Nationalbank hat am Mittwoch den Banken befohlen, den Kunden keinen Umtausch in Fremdwährung mehr zu erlauben. Auf der Strasse kostet ein Dollar jetzt 39 Hrywnja! Vor dem Putsch war der Dollar für 10 Hrywnja zu haben.

Wegen dem dramatischen Absturz der Währung haben Supermärkte in der Ukraine angefangen, die Lebensmittel zu rationieren, bzw. füllen die Ware nicht mehr auf. Die Regale leeren sich zusehends deshalb.



Am Mittwoch Nachmittag eskalierte eine Demonstration in Kiew zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen ca. 1'000 Teilnehmern und der Nationalgarde in der Nähe der U-Bahnstation Arsenalnaya. Die Demonstranten haben Brandbomben auf das Gebäude des General- staatsanwaltes geworfen und laut gerufen, "das ist nur eine Warnung!"

Am Flughafen Borispol bei Kiew hat eine Gruppe Paramilitärs, die sich Bataillon Bruderschaft nennt, damit gedroht, die Flugverbindungen zu den EU-Ländern zu unterbinden. Warum EU? Weil wie ein Demonstrant sagte, "die Unterstützung des jetzigen Systems kriminell ist!" Dazu wurde der aller erste Streik bei der staatlichen Transportgesellschaft am Flughafen von den Angestellten angekündigt.

In der Ukraine bricht die Wirtschaft, das Finanzsystem und die Gesellschaft zusammen. Laut Analysten des Kreditausfallrisikos ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrott auf sagenhafte 97,1 Prozent gestiegen!

Mit dem steigenden Umrechnungskurs ist der Mindestlohn auf 42,90 Dollar pro Monat gefallen, was niedriger ist als in den ärmsten Ländern Afrikas, wie Ghana oder Sambia!

Am Mittwoch haben die Kraftwerke in Uglegorskaya und Slavyanskaya den Betrieb wegen Mangel an Kohle eingestellt. Stromausfälle und das Fehlen der Fernwärme für die Wohnsiedlungen ist alltäglich.

Findet ein Maidan 2.0 bald statt?

Sobald die Menschen Hunger leiden geht's los!

Interview mit Wiktor Janukowytsch

von Freeman am , unter , | Kommentare (9)



Lange ist es still um Wiktor Janukowytsch geworden. Deshalb ist es interessant, die Meinung des im Exil lebenden Präsident der Ukraine ein Jahr nach dem gewaltsamen Putsch sich anzuhören. Denken wir zurück. Am 21. Februar 2014 wurde eine Vereinbarung zwischen der ukrainischen Regierung und der Opposition in Kiew unterzeichnet, die von den Aussenministern der drei EU-Länder Polen (Radoslaw Sikorski), Frankreich (Laurent Fabius) und Deutschland (Frank-Walter Steinmeier) vermittelt wurde. Aber am nächsten Tag war die Vereinbarung schon nichts mehr wert, denn Präsident Janukowytsch musste flüchten, da bewaffnete Nazi-Schergen die Regierungsgebäude gewaltsam gestürmt und übernommen hatten. Es kam die von Washington ausgesuchte Marionette Arsenij Jazenjuk als Ministerpräsident danach an die Macht. Im russischen Exil hat der Journalist Alexander Balitsky mit dem gestürzten Präsidenten ein Interview geführt.


B: Wie fühlt es sich an, ein Präsident im Exil zu sein, und sind sie bereit in die Ukraine zurückzukehren, und was möchten Sie den Ukrainern sagen, wenn sie zurückgehen?

J: Ich habe viele schlaflose Nächte verbracht. Ich möchte nicht viel sagen. Wenn Gott mein Leben gerettet hat, wenn Gott mir die Gelegenheit gibt zu tun was heute notwendig ist, um die Rechte der Menschen zu verteidigen, sie von dem Chaos und der Rechtlosigkeit zu verteidigen, was jetzt im Land stattfindet, werde ich alles in meiner Macht tun.

B: Exakt ein Jahr ist vergangen seit dem Moment, als Sie gezwungen wurden das Land zu verlassen. Genug Zeit, um alle Entscheidungen abzuwägen, die Sie während der Ereignisse des Maidan gefällt haben. Warum bis zum letzten Moment, als die Regierungsgebäude bereits erobert waren, als die Strassen und Plätze besetzt waren, warum haben die Sicherheitskräfte keinen Befehl bekommen, Gewalt anzuwenden, oder haben sie?

J: Ich habe nicht solche Informationen. Mein Ziel war es, die Streitfragen mit politischen Mitteln zu lösen. Ohne die Anwendung von Gewalt. Ich bin bis heute überzeugt, dass keine Macht einen Tropfen Blut wert ist. Dass dieser Krieg von unsere Gegner ausgelöst wurde, diejenigen die illegal an die Macht kamen, sie hatten keinen Grund es zu tun.

B: Wer hat dann die Schüsse abgegeben?

J: Das muss von einer Untersuchung festgestellt werden. Bereits ein Jahr ist vergangen, seit dem die jetzige Regierung an die Macht kam, aber von Anfang an haben sie die Schuld auf die Sicherheitskräfte gelegt und dem Präsidenten, ohne irgendeiner Untersuchung.

Nach meiner Meinung ist das ein klassisches Drehbuch einer Farbrevolution. Nach den ersten Provokationen gab es noch mehr. Und die Tötung dieser zwei jungen Männer ist bis heute nicht aufgeklärt worden. Und unsere Sicherheitskräfte während dieser Zeit, als ich noch an der Macht war, hatten bereits Fakten und Beweise, dass diese Tötungen nicht an den Orten stattfanden, wo die Leichen hingelegt wurden. Es war eine Provokation die stattfand. Und es war leider die Arbeit der Medien, die weit von jeder Objektivität war und nicht die Realität reflektierte, gelinde gesagt.

Das schlimmste was ich befürchtete fand statt. Blut wurde vergossen und ein Krieg begann.

B: Haben Sie das erwartet, da Sie davor Angst hatten?

J: Ich habe meine Verantwortung sehr gut verstanden. In Prinzip, als ich illegal von der Macht entfernt wurde, in dem eine Entscheidung des Parlaments angenommen wurde, während ich auf dem Territorium der Ukraine mich befand, haben sie über ein Gesetz abgestimmt, um den Präsidenten von der Macht zu entfernen. Zu diesem Zeitpunkt war ich auf dem Weg von Donezk zur Krim. Alle der danach folgenden Schritte der aktuellen Autoritäten waren darauf gerichtet, einen Triumph des Maidan über diese Gebiete zu erreichen, wo niemand den Maidan akzeptierte. Dies war das Gebiet der Südwestukraine. Das Aufzwingen eines gewissen (Bandera) Lebensstiel auf die Leute, die Absage des Gesetzes über die Sprachen - all das provozierte eine defensive Reaktion und die Menschen verlangten eine Reform der Selbstverwaltung. Sie wurden sofort als "Separatisten" abgestempelt. Dann haben die Menschen sich gegen die Vertreter der radikalen Nationalisten erhoben - sogenannte Bataillone, die in diese Gebiete eindrangen.

Die Ankunft der drei Minister in Kiew war sehr wichtig. Vertreter der drei grössten Staaten in Europa anwesend und mit dem Präsidenten, mit den handelnden Autoritäten und der Opposition, haben sie eine Vereinbarung vorbereitet. Sie haben diesen Prozess initiiert, also sollten sie auch die Verantwortung tragen. Zwei Seiten haben die Verpflichtungen übernommen - die Regierung und die Opposition. Und die drei Minister waren die Garanten. Ich stimmte vorgezogenen Präsidentschaftswahlen zu, ich stimmte einer Verfassungsreform zu, und dass die Präsidenten- und Parlamentswahlen auf der Basis der neuen Verfassung abgehalten werden. Was haben sie noch gewollt? All das musste erfüllt werden und sie hätten auf die Entscheidung der ukrainischen Bevölkerung warten sollen. Von was hatten sie Angst? Sie hatten Angst, dass die Menschen sehr negativ auf ihr Handeln reagieren würden und man sie nicht wählen würde. Deshalb wurde der Krieg entfesselt, um die Menschen auszugrenzen, die protestierende Wählerschaft aus diesem politischen Prozess, und sie haben es teilweise erreicht. Da die Südostukraine praktisch nicht an den Wahlen teilnahm. Und sogar wenn sie es getan hätten, nur ein geringfügiger Teil der Bevölkerung.

B: Wenn wir die heutigen Ereignisse in Donbass nehmen, der Bürgerkrieg, die neuesten Gespräche in Minsk, wohin werden die Vereinbarungen führen? Gibt es noch eine Chance für Verhandlungen zwischen Kiew auf der einen Seite, und Donezk und Luhansk auf der anderen, wenn man die vielen Toten und das Donbass in Ruinen liegt berücksichtigt?

J: Ich bin überzeugt, es gibt keinen anderen Weg. Sie müssen den Krieg beenden, sie müssen aufhören die Bewohner des Südosten zu beleidigen. Müssen diese Abstempelung aufhören. Müssen Garantien geben, dass die Selbstverwaltung gross genug ist, damit sie ihre Rechte verteidigen können. Und dieser Prozess sollte absolut die europäischen Länder und Russland einschliessen.

Heute muss dieser Prozess ganz von vorne angefangen werden. Wir müssen diese Gebiete ins politische Leben einbinden. Wenn wir diese Gebiete mit dieser Bevölkerung der Südostukraine, Donbass, in der grossen ukrainischen Familie als Teil des ukrainischen Staates sehen wollen, dann können wir keine Diskriminierung gegen sie zulassen.

Wer hätte je gedacht, als ich noch Präsident der Ukraine war, dass Janukowytsch die Ruhestandszahlungen den Rentner der westlichen Regionen wegnehmen würde. Wie kann man die sozialen Garantien wegnehmen, die in der Verfassung geschrieben stehen?



Zur Erläuterung: Janukowytsch vertritt die Interessen von Donbass, wo er ursprünglich herkommt. Die Animositäten zwischen dem Osten und dem Westen der Ukraine sind ihm selbstverständlich bewusst. Er wird beschuldigt, nicht genug getan zu haben, um die Gewalt auf dem Maidan damals zu beenden, durch den Einsatz der Staatsgewalt, um dadurch den Putsch zu verhindern. Man weiss natürlich nicht was dann passiert wäre. Entweder eine Beruhigung oder eine Anheizung der Lage mit einem Umsturz später.

Die Schritte welche die EU, der Westen allgemein und das Putsch-Regime von Anfang an unternommen haben, zeigen, es ging ihnen niemals um Demokratie und Menschenrechte. Es ging ihnen nur darum, der Stärkere setzt sich durch und die Ukraine in die atlantische Sphäre zu ziehen, koste es was es wolle, ohne Rücksicht auf die Sehnsüchte und Wünsche der anderen Hälfte des Landes.

Die Vereinigten Staaten und Europa haben einem Haufen von ultra-nationalen Randgruppen und einigen Oligarchen ermöglicht, die Ukraine so schamlos zu destabilisieren, dass ein Bürgerkrieg logischerweise das Ergebnis wurde.

Die Bewohner der Krim, von Donezk, Luhansk, Odessa und Charkow, die hart gearbeitet haben, ihre Familien grosszogen und sich um ihre Angelegenheiten kümmerten, konnten nicht den Status von zweitklassigen Bürgern akzeptieren, den der Mob des Maidan ihnen angeboten hat. Sie verlangten mehr Rechte und mehr Autonomie. Als Antwort entsendete Kiew die Armee und Panzer. Sie haben den Bürgerkrieg nicht gewollt, aber das vom Westen gestützte Regime in Kiew gab ihnen keine andere Wahl.

Als ihre eigene Regierung mit Kanonen auf ihre Städte schoss, war ihre einzige Hoffnung, die brüderliche Hilfe aus Russland. Sie wollten das gleiche wie die Krim und Hilfe von den russischen Streitkräften. Aber wegen der Komplexität einer globalen Auseinadersetzung zwischen Russland und dem Westen, hat Putin den längeren Weg gewählt, statt einen schnellen militärischen Sieg.

Kiew schärt sich überhaupt nicht um Donbass, nur Moskau tut es. Und die russische Bevölkerung würde Putin es nie verzeihen, wenn er Donbass aufgibt.

Egal wie korrupt Janukowytsch war, er hat ganz klar sein Bestes versucht, um ein Blutvergiessen zu vermeiden. Aber das war nicht was seine Gegner im Sinn hatten.

Die Machthaber in Kiew habe alles getan, um die Krim und Donbass, die vorher ruhig waren, über die Klippe zu drängen. Und als sie realisierten, dass das Land, das Vermögen und die natürlichen Ressourcen nicht von der Bevölkerung getrennt werden können, haben sie entschieden, es zu zerstören. Territoriale Integrität über Menschenrechte, Gebietseroberung über die Menschlichkeit.

Quelle: Aus dem Englischen von Kristina Rus von mir übersetzt

Freie Bündniswahl gilt nur in eine Richtung, nach Osten

von Freeman am , unter , , | Kommentare (16)



Das Argument, das wir immer wieder hören, um die massive Expansion der NATO in den letzten Jahrzehnten nach Osten zu begründen, ist die Aussage: "Ein eigenständiger Staat darf sich selbstverständlich einem Bündnis anschliessen." Das klingt für diejenigen die nicht bis Zwei zählen können plausibel, aber für alle anderen die kein Stroh im Kopf haben ist das ein absurdes Argument. Drehen wir den Fall einfach um. Kanada und Mexiko gelten auch als "eigenständige Staaten". Was würde passieren, wenn die beiden Nachbarländer der USA entscheiden, sich einem russischen Militärbündnis anzuschliessen? Wenn sie es zulassen würden, das russische Soldaten, Panzer und Raketen in unmittelbarer Nähe zur Grenze stationiert werden. Ha Ha, genau die, welche auf freier Bündniswahl pochen, würden sofort laut ausrufen: "Das geht natürlich nicht und ist undenkbar!" Das heisst also, freie Bündniswahl gilt nur in eine Richtung, nämlich nach Osten, um Russland zu umzingeln.


Dazu kommt noch, die NATO ist schon lange kein Verteidigungsbündnis, wenn es jemals eins war, sondern ein Kriegsbündnis. Das heisst, jedes Land, das sich der NATO anschliesst, tut das im vollem Bewusstsein, es wird dann Teil der westlichen militärischen Aggression und Expansion. Ein echter Verteidigungsfall ist noch nie passiert. Hat denn Serbien ein NATO-Mitglied angegriffen? Oder hat es Afghanistan getan? Oder hat es Libyen unter Muammar Gaddafi getan? NEIN!!! Die NATO hat aber alle drei Länder mit einem Bombenkrieg angegriffen oder ist im Falle von Afghanistan sogar dort einmarschiert. Wo war da ein Verteidigungsfall? Damit ist bewiesen, die NATO ist eine aggressive Kriegsmaschinerie und hat mit Verteidigung absolut nichts zu tun!

Um diesen völligen Widerspruch zwischen dem was die NATO vorgibt zu sein und was sie tatsächlich ist irgendwie zu begründen, wurden die absurdesten Argumente geliefert. Wie zum Beispiel, der deutsche Verteidigungs Kriegsminister Peter Struck (SPD) hat am 4. Dezember 2002 gesagt, um den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zu begründen: "Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt." Wie das denn? Haben die Taliban Berlin angegriffen oder was? Haben die Taliban überhaupt irgendein NATO-Mitglied etwas getan? NEIN!!! Wer ist also der wirkliche Aggressor und führt ständig Kriege, die auf Lügen basieren? Genau wie der Krieg der Amerikaner gegen den Irak mit der gigantischen Lüge von nicht existierenden Massenvernichtungswaffen begründet wurde!

Die Amerikaner und die NATO führen schon seit 10 Jahren Militärmanöver in der Ukraine durch. NATO-Offiziere aus Kanada und den USA bilden schon lange Soldaten der ukrainischen Armee aus. Die Briten und die Amerikaner haben Kriegsgerät in die Ukraine geliefert. Die US Navy hatte sich schon in Sewastopol breitgemacht und wollte den Marinehafen für sich übernehmen. Wir wissen mittlerweile, Söldner und Berater der NATO-Staaten sind aktiv im Krieg gegen die Zivilbevölkerung der Ostukraine beteiligt. Nach dem Abzug der ukrainischen Armee aus Debalzewe haben die Freiheitskämpfer gegen das faschistische Regime in Kiew Kriegsgerät "Made in USA" gefunden. Wer schüttet demnach ständig Öl ins Feuer? Wer will keinen Frieden sondern Krieg? Wer provoziert andauern und rückt Russland auf die Pelle?

Um das Verhalten des Westen aus Sicht Russlands zu verstehen, muss man nur die Situation umdrehen. Was wäre wenn Russland die Regierung in Mexiko gestürzt und eine Moskau hörige Puppe dort installiert hätte? Was wäre wenn Russland Militärmanöver in Mexiko abhalten würde? Was wäre wenn Moskau Waffen an Mexiko liefern würde? Was wäre wenn Russland einen Bürgerkrieg in Mexiko angezettelt hätte? Was wäre wenn das installierte Regime sich mit Russland militärisch verbünden würde? Und wie würde Washington reagieren, wenn russische Soldaten und Panzer unmittelbar an der Grenze auffahren würden? Für die Vereinigten Staaten wäre es die totale Provokation und ein Kriegsgrund. Das alles hat aber Washington und die NATO in der Ukraine gegenüber Russland getan.

Bei dieser Sachlage, wie kann dann ein neutral denkender Mensch der Meinung sein, der Westen will Frieden und Russland ist der Kriegstreiber? Wie kann man bei diesen Fakten völlig kritiklos das aggressive Vorgehen des Westens akzeptieren? Wie kann man auf einem Auge so blind sein und nur Russland als Bösewicht sehen? Wer das tut muss sich völlig verbiegen, sich eine Fantasiewelt zurechtlügen und ist ein Helfershelfer der Kriegshetzer. Wer das tut ist auch mitschuldig, nicht nur am Krieg der gegen die Zivilisten der Ostukraine geführt wird, mit zahllosen Opfern und immenser Zerstörung, sondern am möglichen grossen Krieg, der in einen atomaren Weltkrieg ausarten kann. Ohne Zweifel steuern die Ziocons in Washington darauf zu!

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Viele fragen mich, warum sind die Amerikaner so aggressiv und immer auf Krieg aus? Weil das in ihrer Natur schon seit der Gründung liegt. Alle Probleme werden mit Gewalt "gelöst". Sie sind nicht mal friedlich mit den nordamerikanischen Ureinwohner umgegangen, was kann man dann erwarten, was sie mit anderen Völkern machen? Die Regierung in Washington hat jeden Vertrag mit den Indianern gebrochen und die US-Armee hat sie mit militärischer Übermacht fast ausgerottet!



Hier ist eine geschichtliche Tatsache: Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1776 bis heute, hat die US-Regierung 93 Prozent der Zeit einen Krieg geführt. Von den insgesamt 239 Jahren fanden in 222 Jahren Kriege statt!!! Entweder gegen die heimischen Indianerstämme, gegen die eigene Bevölkerung in Form eines Bürgerkrieges, gegen das Nachbarland Mexiko, oder gegen viele ferne Länder der Welt. Die längste friedliche Periode ohne einen Krieg dauerte nur 5 Jahre und war von 1935 bis 1940, während der Politik der Isolation nach der Grossen Depression. Wie kann die USA sich deshalb friedliebend nennen?

NATO-Militärinvasion in Estland

von Freeman am Dienstag, 24. Februar 2015 , unter | Kommentare (15)



Das folgende Video zeigt eine endlose Kolonne an Truppentransportern, gepanzerten Fahrzeugen und Panzern der verschiedenen NATO-Länder, wie sie durch die Stadt Narva in Estland am Montagabend gefahren sind, eine Stadt unmittelbar an der russischen Grenze, keine 100 Kilometer von St. Petersburg entfernt!!!


Wahrscheinlich hat dieser gigantische Aufmarsch an Militärfahrzeugen mit dem 24. Februar 1918 zu tun, dem Unabhängigkeitstag Estlands. Ist aber durch die Grösse und Nähe eine totale Provokation gegenüber Russland. Dazu noch, die Bevölkerung von Narva besteht zu 85 Prozent aus ethnischen Russen!



Wie unabhängig ist das Land, wenn so viele fremde Soldaten mit so vielen Panzern in Estland stationiert sind? Die meisten davon sind Amerikaner, wie das 2. US-Kavallerieregiment. Wissen die Estländer nicht, wenn man die Amis mal als "Gäste" im Hause hat, dann wird man sie nie mehr los? Siehe besetztes Südkorea, Japan und Deutschland!

Man muss sich vorstellen, was die NATO hier abzieht wäre genauso, wie wenn russische Panzer in Tijuana oder El Paso unmittelbar an der mexikanisch-amerikanischen Grenze eine Parade oder Manöver abhalten würden. Die Amis würden durchdrehen!!! Aber umgekehrt ist diese Provokation in Ordnung und die Russen sind die Bösen.

Die Litauer lassen sich nicht täuschen

von Freeman am , unter , | Kommentare (7)



Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln soll gesagt haben: "Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen." Warum zitiere ich Lincoln? Weil immer mehr Menschen sich nicht mehr durch die Westmedien täuschen lassen, was die Berichterstattung über Russland und die Ukraine betrifft. Speziell die deutschen Medien werden massiv von den Lesern und Zuschauern kritisiert. Aber auch in den anderen EU-Staaten mucken die Medienkonsumenten auf. Wie in Litauen, wo 82 Prozent der TV-Zuschauer bei einer Umfrage antworteten, die russischen Medien berichten die Wahrheit!


Während einer Nachrichtensendung von TV3 wurden die Zuschauer gefragt: "Stellen Sie eine wachsende Propaganda (durch Russland) in Litauen fest?" Während des Verlaufs der Sendung wurde das Resultat der Umfrage gezeigt.

- 12 % sagten "JA".
- 6% merkten kein Wachstum an russischer Propaganda
- 82% sagten, "Es ist nicht Propaganda, Russland sagt die Wahrheit!"

Siehe Video auf Facebook ...

Dieses Resultat schockierte die Sprecherin Renata Yakovleva, weil völlig gegen die Politik des hysterischen Russland-Bashing, das besonders in den baltischen Staaten vorangetrieben wird. Offensichtlich lassen die Zuschauer in Litauen sich nicht alle täuschen und zu einem Russlandhass anstiften.

Völlig aus der Fassung diese Zahlen zu berichten, wurde von der Regie sofort zum Sportteil geschaltet. Am Ende der Nachrichtensendung sagte die Ansagerin, "es hätte verdächtige Aktivitäten während der Umfrage gegeben", weil, wie sie sagte, "doppelt so viele Reaktionen ankamen wie bei anderen Umfragen!"

Da ist nichts verdächtiges dran, sondern die Menschen haben emotional mehr als sonst auf die Frage reagiert, weil sie die Lügerei über Russland satt haben.

Eigentlich sollte die Nachrichtensendung anders ablaufen. Zuerst die Umfrage mit der Erwartung, eine Mehrheit würde "JA" sagen zur Behauptung, eine wachsende Propaganda durch Russland findet in Litauen statt, um danach die Meldung zu bringen, die Staatssicherheit hat steigende Aktivitäten durch Russland im Informationskrieg festgestellt und die Verbreitung ihrer Propaganda in den Medien und sozialen Netzwerken in Litauen.

Nachdem die Zuschauer anders als erwartet reagierten, war die Meldung fehl am Platz. Aber die Staatssicherheit hat die Journalisten des Landes aufgerufen, "nicht den Provokation durch Russland nachzugeben", und im Falle von verdächtigen Aktivitäten, um Propaganda zu verbreiten und den Inhalt von Informationen zu beeinflussen, die Behörden zu informieren.

Dieser Aufruf seitens des litauischen Geheimdienstes ist interessant, denn genau die gleiche Warnung haben die deutschen Journalisten bekommen. Zufall oder allgemeine Regieanweisung an alle westlichen Medien? Denn die Oberlügnerin der ARD, Golineh Atai, hat deutsche Journalisten aufgefordert, nicht angesichts massiver Drohungen und Beschwerden über kritische Russland-Berichterstattung zurückzustecken.

Nein, statt auf die Kritik der Zuschauer zu reagieren und ihre Bereichterstattung zu korrigieren, wird eine Bunkermentalität gefordert. Weiter lügen und betrügen, bis man alle Zuschauer verloren hat!

Eine Jury des "Medium Magazin" lobte Atais "herausragende Berichterstattung" und zeichnete sie in Berlin als "Journalistin des Jahres" aus (kotz). Bei der Preisverleihung sagte ausgerechnet sie zu den anwesenden Journalisten: "Haben Sie keine Angst! Legen Sie die Mittel der Informationskrieger bloss!" Dabei führt sie einen Informationskrieg und täuscht ständig die deutschen Zuschauer in ihren tendenziösen Berichten über Russland und die Ukraine.

Wie die Zuschauer in Litauen mit 82 % richtig erkennen, nicht Russland betreibt Propaganda, sondern die Westmedien in einem einstudierten Chor!!! Lincolns Feststellung vor mehr als 170 Jahren stimmt heute noch: "Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen."

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Merkel und die Unverletzlichkeit der Grenzen

von Freeman am Montag, 23. Februar 2015 , unter , , | Kommentare (31)



Merkel wiederholt ständig die Mantra von der Unverletzlichkeit der Grenzen, wenn es um die Ukraine geht, und beschuldigt damit Russland, das Völkerrecht verletzt zu haben. Das ist das einzige Argument, welches vorgebracht wird, um Russland mit Sanktionen zu bestrafen. Wenn man sich aber die Geschichte der "Nachkriegsordnung" anschaut, dann sind in den vergangenen 70 Jahren viele Grenzen "verletzt" oder neu gezeichnet worden. Auf was Merkel sich beruft ist Kokolores, oder in einfachen Deutsch, unsinniges und törichtes Geschwätz, oder noch deutlicher gesagt, stink freche Lügen. Die Liste der Länder dessen Grenzen die USA, EU und NATO in den letzten 70 Jahren neu gezeichnet haben, entweder durch politische und wirtschaftliche Manöver, oder direkt durch einen Bombenkrieg, ist ziemlich lang.


Anlässlich der 51. Münchner Sicherheitskonferenz hat Merkel gesagt: "Vor 40 Jahren wurde die KSZE-Schlussakte in Helsinki unterzeichnet. Mit ihr wurden die Unverletzlichkeit der Grenzen, die friedliche Regelung von Streitfällen und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten anerkannt. Das war ein wichtiger Meilenstein auf dem langen Weg zur Überwindung des Kalten Krieges."

Dann ging sie auf Russland mit der Beschuldigung los: "Meine Damen und Herren, seit mehr als einem Jahr erleben wir nun in der Ukraine-Krise, dass die Grundlagen der europäischen Friedensordnung keineswegs selbstverständlich sind. Denn Russlands Vorgehen – erst auf der Krim, dann in der Ostukraine – hat diese Grundlagen unseres Zusammenlebens in Europa verletzt. Die territoriale Integrität der Ukraine wird ebenso missachtet wie ihre staatliche Souveränität. Das Völkerrecht wird gebrochen."

Am 9. Februar besuchte Merkel Washington und bei der anschliessenden gemeinsamen Erklärung vor der Presse sagte Obama: "Die internationale Gemeinschaft kann nicht tatenlos dastehen und es zulassen, dass die europäischen Grenzen mit dem Lauf eines Gewehres neu gezeichnet werden, während der Konflikt in der Ukraine nicht abebbt."

Merkel gab danach ihren Senf dazu und sagte: "Wenn wir das Prinzip der territorialen Integrität von Ländern aufgeben, dann werden wir die friedliche Ordnung Europas nicht aufrecht erhalten können."

Schauen wir uns das Völkerrecht an und wie "unverletzlich" Grenzen in der Vergangenheit waren.

Es gibt im Völkerrecht zwei grundsätzliche Prinzipien, die sich gegenseitig ausschliessen. Auf der einen Seite, die sogenannte territoriale Integrität, welche die Unverletzlichkeit der Grenzen einschliesst, und auf der anderen Seite, das Selbstbestimmungsrecht der Völker, was ein Territorium logischerweise aufspaltet und die Grenzen verändert.

Was ist höher zu bewerten? Sollen die Grenzen eines Landes für immer festbetoniert sein, oder haben Völker in einem Land das Recht, ihre Selbstständigkeit zu erklären, was eine neue Grenzziehung bedeutet?

Wenn Grenzen nie verändert werden dürfen, dann ist das eine Gefangenschaft für eine Gruppe von Menschen innerhalb dieser Grenzen, was wiederum die Menschenrechte verletzt. Denn Völker dürften dann nie ihren Willen zur Selbstbestimmung umsetzen und ausbrechen. Bisher hat der Westen die Selbstbestimmung meistens höher bewertet, was auch richtig ist. Im Falle der Ukraine und der Krim aber nicht!

Wir wissen mittlerweile, dass die westlichen Politiker Unabhängigkeits- erklärungen und Volksabstimmungen nach Belieben entweder als legal oder als illegal bezeichnen, je nach dem wie es in ihre geopolitische Strategie passt. Eine Bevölkerungsgruppe darf bestimmen was sie will, die andere nicht. Was hier vom Westen betrieben wird ist reine Willkür und die Anwendung von zweierlei Mass.

Am 23. Oktober 1955 fand ein Volksbefragung über die Zukunft des Saarlandes statt. Die Saarländer hatten abzustimmen, ob das Saarland ein erstes "europäisches Territorium" werden sollte, quasi ein Pseudostaat als Standort für die europäischen Institutionen, die später die EU werden sollte. Die Bevölkerung stimmte mit 67,7 Prozent "Nein" und sprach sich gegen das Saarstatut aus. Das Ergebnis der Abstimmung werteten die politisch Verantwortlichen in den beteiligten Regierungen als Wunsch der Saarländer, sich der Bundesrepublik anzuschliessen.

Das Saarland wurde am 1. Januar 1957 als zehntes Bundesland in die Bundesrepublik Deutschland integriert (die sogenannte kleine Wiedervereinigung). Der Beitritt erfolgte wie später der der DDR nach dem Artikel 23 des Grundgesetzes alter Fassung. Warum erzähle ich das? Weil ich damit aufzeigen will, auch in Deutschland gab es ein Referendum und das Volk wurde gefragt, wo es hingehören will. In diesem Fall die Saarländer.

Es wurden nicht die Franzosen gefragt, darf sich das Saarland der Kontrolle durch Paris entziehen. Es wurden auch nicht die Bürger Westdeutschlands gefragt, darf sich das Saarland anschliessen. Nein, nur die Saarländer selber haben über ihr Schicksal bestimmt. Genau so war es auch auf der Krim und die Bewohner haben sich für den Anschluss an die Russische Föderation entschieden.

Die grosse Wiedervereinigung war ganz klar die Neuzeichnung einer Grenze mitten in Europa, in dem die sogenannte Innerdeutsche Grenze aufgehoben wurde. Die territoriale Integrität der DDR wurde wenn man so will verletzt, weil es diesen Staat nicht mehr gab. Fand ein Referendum in der DDR statt, mit der Frage an die Bürger, soll die DDR sich auflösen und in die BRD einverleibt werden? NEIN, gab es nicht. Wurden die Bürger der BRD gefragt, soll sich die DDR anschliessen? Auch NEIN!

Diese Entscheidung wurde einfach in Bonn getroffen und mit der Wirtschaftsmacht der BRD und der Finanzmacht der D-Mark durchgezogen. Was bei der 30. Tagung der 10. Volkskammer der DDR am 23. August 1990 beschlossen wurde, der Beitritt der DDR zur BRD, war doch nur eine Formsache. Die JA-Stimmen wurden mit Westgeld und zukünftigen Posten im vereinigten Deutschland erkauft.

Gregor Gysi (PDS) äusserte sein Bedauern über die getroffene Entscheidung: "Das Parlament hat soeben nicht mehr und nicht weniger als den Untergang der Deutschen Demokratischen Republik zum 3. Oktober 1990 beschlossen." Die Bewohner der DDR wurden nie gefragt, ob sie das wollen. Die Westmedien haben es nur so dargestellt.

Was ist mit Jugoslawien? Da wurden die Grenzen mit Bomben der NATO neu gezeichnet ... 78 Tage und Nächte lang. Heraus kam die berühmt berüchtigte Balkanisierung, die Aufspaltung eines Landes in viele kleine Länder, wie Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro. Übrig blieb dann nur noch Serbien.

Der Kosovo wurde den Serben von den USA, der EU und NATO auch noch 1999 weggerissen, ohne der Möglichkeit für die Menschen im Kosovo eine Volksabstimmung zu halten. Wie viele Grenzen wurden auf dem Balkan neu gezeichnet und wie massiv mit Gewalt die territoriale Integrität der Bundesrepublik Jugoslawien verletzt?

Dann haben wir die Tschechoslowakei. Ohne ein Referendum abzuhalten wurde vom Parlament die Auflösung der Föderation zum 31. Dezember 1992 und damit die Bildung der beiden neuen Staaten Tschechien und Slowakei zum 1. Januar 1993 beschlossen. Auch hier wurde eine neue Grenze zwischen den beiden Ländern in Europa gezogen.

Die UDSSR zerteilte sich auch in viele einzelne Länder und draus kamen hervor: Armenien, Aserbaidschan, Weissrussland, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan. Russland blieb dann als "Fortsetzerstaat" übrig.

Diese Aufteilung und neue Grenzziehung lief völlig friedlich ab. Erst als sich Südossetien und Abchasien wiederum aus Georgien ablösen wollten, ging ein vom Westen gesponsorter Krieg 1992/93 los, denn der Westen duldet nur Unabhängigkeitserklärungen und erkennt diese nur an, wenn es geopolitisch von Vorteil ist und zu einer Schwächung des Gegners führt, nicht wenn ein vom Westen eingefangener Satellit sich spaltet.

Das war schon 1974 so, als Zypern sich teilte. Der Süden wird von der Republik Zypern beherrscht. Der Nordteil steht unter Kontrolle der Türkischen Republik Nordzypern. Eine Grenze geht quer durch die Insel. Weder Südossetien, Abchasien noch Nordzypern werden von den USA oder der EU als selbstständige Republiken anerkannt, obwohl die jeweilige Bevölkerung unabhängig sein will.

Der Südsudan durfte sich wiederum von der Republik Sudan abspalten. Zuerst wurde 2005 die autonome Region Südsudan gebildet und dann im Januar 2011 wurde ein Unabhängigkeitsreferendum durchgeführt. 99 % der Wähler sprachen sich für die Unabhängigkeit aus. Der Westen hat Südsudan sofort anerkannt. Klar, der Süden hat auch viel Öl!

Das heisst, ob territoriale Integrität oder das Recht auf Selbstbestimmung zum Zuge kommt, wird vom Westen mal so und mal so gehandhabt, je nach dem wie es strategisch passt. Aus Sicht des Westen darf die Krim sich nicht von der Ukraine abspalten und der Russischen Föderation sich anschliessen, obwohl es der deutliche Volkswille ist und über 96 % beim Referendum sich dafür aussprachen.

Es wird argumentiert, nur wenn die ganze Ukraine abstimmt und JA sagt, dann wäre es rechtsgültig. Eine absurde Argumentation, denn im Falle des Sudan wurde nicht die ganze Bevölkerung gefragt, ob der Süden sich abspalten darf. Ganz Jugoslawien auch nicht, ob sich der Bund auflösen soll. Und Grossbritannien hat auch nicht als Ganzes abgestimmt, ob die Schotten die Union verlassen dürfen.

Hätten die Schotten im September 2014 Ja gesagt, oder wenn die Katalanen demnächst entscheiden, sich von Spanien zu trennen, soll die NATO Edinburg und Barcelona bombardieren? Sicher nicht! Weshalb wird dann mit Unterstützung des Westen ein blutiger und zerstörerischer Krieg gegen die Ostukraine geführt? Nur weil die Bevölkerung dort Autonomie von Kiew will?

Als im Mai 2014 die Bevölkerung in Donezk mit 90 Prozent und die in Luhansk mit 96 Prozent beim Referendum sich für eine Unabhängigkeit aussprachen, sagte Russland: "Moskau achtet die Willensbekundung der Bevölkerung der Gebiete Donezk und Luhansk und geht davon aus, dass die praktische Umsetzung der Ergebnisse des Referendums auf zivilisiertem Wege erfolgt - ohne irgendwelche Gewalt, mittels eines Dialogs zwischen den Vertretern Kiews, Donezks und Luhansks."

Die Frage, ob sich die ostukrainischen Gebiete wie die Krim der Russischen Föderation anschliessen, war nicht Gegenstand des Referendums. Russland hat auch nichts in diese Richtung getan, um die Bevölkerung glauben zu lassen, Donbass könnte ein Teil Russlands werden, im Gegenteil. Mit was hat dann Präsident Putin das Völkerrecht gebrochen, wie Merkel behauptet?

So wie ich mich erinnern kann, hat der Volksgouverneur von Donezk, Pawel Gubarew, damals nach der Wahl gesagt, das Referendum bedeute den Ostukrainern alles. Die Schaffung eines neuen Staatssubjektes sei aber nur der erste Schritt auf dem Weg zur Bildung eines Landes namens "Neurussland" auf dem Gebiet der Südostukraine.

Das heisst, es geht nicht um einen Anschluss an Russland, wie immer wieder behauptet wird, sondern um Selbstständigkeit und Trennung von der Ukraine, so wie der Kosovo sich von Serbien trennte, oder der Südsudan von der Republik Sudan, oder Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro von Jugoslawien, oder wie Südossetien und Abchasien von Georgien und wie Schottland versucht hat sich von Grossbritannien zu trennen.

Es war das Nazi-Regime in Kiew welches sich entschieden hat, einen Krieg gegen die Bevölkerung von Donbass zu führen und nicht umgekehrt. Kiew nennt es eine "Antiterroroperation" und die Menschen die ihr Recht auf Selbstbestimmung ausüben "Terroristen". Neurussland hat keine Bomben und Granaten auf Kiew abgeschossen. Es werden nur die Menschen in Donezk und Lugansk, die in ihren Kellern sich schützen, von der ukrainischen Armee beschossen.

Deshalb, wie kann dann Merkel und Co. ständig behaupten, Russland hätte das Völkerrecht gebrochen? Wenn einer dieses bricht, dann ist es das vom Westen an die Macht geputschte Regime und der Westen selber. Die friedliche Ordnung Europas brechen ständig die USA, EU und NATO und nicht Moskau. Und was die "Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten" betrifft, in dieser Disziplin ist der Westen wohl Weltmeister!!!

Die amerikansiche Vizeaussenministerin Victoria Nuland hat selber zugegeben, Washington hätte 5 Milliarden Dollar in den "Regimewechsel" in der Ukraine investiert. Sie hat sich auch unter die Demonstraten auf dem Maidan gemischt, zusammen mit dem Oberkriegshetzer John McCain. Auch deutsche Regierungsvertreter waren vor dem Putsch in Kiew und haben am Maidan teilgenommen, wie Aussenminister Westerwelle. Die Konrad Adenauer Stiftung hat kräftig in der ukrainischen Politik mitgemischt, wie auch George Soros mit seinen Millionen.

Mehr Einmischung ging ja wohl nicht und Nuland hat Jazenjuk zum neuen Regierungschef bestimmt. Tatsache ist, was Merkel Präsident Putin vorwirft ist genau das, was der Westen selber ständig verbrochen hat, die totale Einmischung in die inneren Angelegeheiten der Ukraine. NATO-Truppen sind schon seit vielen Jahren in der Ukraine und halten Manöver ab, die ukrainische Armee wird von amerikanischen Ausbildern trainiert. Sämtliche westliche NGOs und Stiftungen haben als 5. Kolonne die Urkaine unterwandert und umgedreht.

Deshalb sind die Vorwürfe von Merkel, Russland hätte die Grundlagen der europäischen Friedensordnung verletzt, Russlands hätte die Krim annektiert, Russland hätte die territoriale Integrität der Ukraine missachtet, auch die staatliche Souveränität und damit das Völkerrecht gebrochen, VÖLLIG FALSCH!!!

FALSCH sind dann auch die Sanktionen gegen Russland!!!

Als Honeckers Nachfolgerin hätte sie sich gut gemacht

Die Ironie überhaupt ist, Merkel konnte doch nur Bundeskanzlerin werden, weil die Unverletzlichkeit von Grenzen gebrochen wurde, weil die territoriale Integrität niedriger eingestuft wurde als das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Ohne der Entfernung der Innerdeutschen Grenze und Auflösung der DDR, gebe es kein wiedervereinigtes Deutschland. Dann würde die "Machtgeilheit in Person" heute in der DDR sitzen und wahrscheinlich Honeckers Nachfolgerin als Erste Sekretärin des Zentralkomitees der SED jetzt sein. So ist sie eine ferngesteuerte Puppe Washingtons geworden, die nur Befehlen gehorcht!

Ukraine bereitet den totalen Krieg vor

von Freeman am Sonntag, 22. Februar 2015 , unter , | Kommentare (31)



Der Vizeaussenminister der Ukraine, Vadym Prystaiko, machte eine schockierende Aussage am Samstag während eines Radio-Interview mit CBC, dem kanadischen Staatssender. "Wir wollen nicht allen Angst machen, aber wir bereiten uns auf einen totalen Krieg vor." Prystaiko war vorher Botschafter der Ukraine in Kanada. Der von Deutschland und Frankreich vermittelte Waffenstillstand halte nicht, sagte er. "Was wir von der Welt erwarten ist, dass die Welt ein steiferes Rückgrad bekommt (gegenüber Russland)."


"Es steht viel auf dem Spiel", sagte Prystaiko und er wies darauf hin, die Ukraine hat jetzt die Grenze zu Russland geschlossen. Wer der Feind ist, gegen den der totale Krieg geführt werden soll, machte er deutlich. "Jeder hat Angst mit einer Atommacht zu kämpfen. Wir nicht mehr, in der Ukraine. Wir haben so viele Leute verloren, wir haben so viel unseres Territorium verloren."

"Egal wie gefährlich es klingt, wir müssen Putin irgendwie stoppen. Für die russische Nation auch, nicht nur für die Ukrainer und Europa." Prystaiko brachte dann deutlich zum Ausdruck, was er von Kanada erwartet. "Wir möchten das Kanada tödliche Waffen der Ukraine liefert," sagte er. "Waffen mit denen wir uns verteidigen können."

Kanada hätte ukrainische Soldaten in den letzten 10 Jahren ausgebildet, aber das wäre nicht genug, meinte er. "Es war nicht auf dem Niveau, um unserer Armee gegen eine Invasion zu helfen." Sein Land hätte die "nicht tödliche" Hilfe die Kanada versprochen hat erhalten, ausser der Radar-Technologie, "die demnächst kommt", sagte er.

Der kanadische Verteidigungsminister Jason Kenney betonte am vergangenen Donnerstag in Ottawa, die Radartechnologie dürfe nicht benutzt werden, um die Positionen der "Rebellen" zu lokalisieren und sie anzugreifen. Eine lächerliche Vorstellung. Für was denn sonst? Um Schwärme von Zugvögel zu beobachten?

Die Ukraine bekommt weitere Militärhilfe im Wert von 11 Millionen Dollar, sowie Stahlhelme und Schutzwesten. Kanada wird Geld den Ukrainern geben und Satellitenaufnahmen. Wozu diese? Genau, um von oben die Stellungen der "Separatisten" zu sehen und sie bombardieren zu können, logischerweise.

Neben den Waffen, betonte Prystaiko, sei die finanziellen Hilfe sehr wichtig. "Nicht vergessen, die Infrastruktur in Donetsk ist bereits verwüstet. Wir haben mindestens 20 Prozent der Industrieproduktion der Ukraine verloren. Wir mussten unseren Markt mit Russland schliessen, der ein Drittel unserer Exporte und Importe ausmachte. Es ist schmerzhaft", sagte er.

Hallo ... wer hat denn den Ast abgeschnitten auf dem man sitzt, oder alle Beziehungen mit Russland abgebrochen? Nicht Moskau, sondern das antirussische Regime, das mit dem gewaltsamen Putsch an die Macht kam. Wie blöd muss man sein, um das zu tun? Oder besser gesagt, wie korrupt und von Washington gekauft? Aber jetzt über die Schmerzen jammern!

Prystaiko hatte bereits im November 2014 die Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine verlangt, einschliesslich kanadische Soldaten. "Ich war ziemlich unverblümt ... und es war zu früh zu diesem Zeitpunkt, aber jetzt muss ich wieder fragen", sagte er und meinte damit, die NATO soll Truppen in den Kampf schicken. Das wäre dann wirklich der totale Krieg!

Wenn ich mir anhöre, was dieses Mitglied des Nazi-Regimes in Kiew sagt, dann muss ich zur Diagnose kommen, der Typ leidet unter pathologischen Wahnvorstellungen und ist deshalb sehr gefährlich. Was schwafelt er daher? Von wegen "Putin stoppen", die Ukraine wäre von Russland "angegriffen" worden und müsse sich deswegen mit "tödlichen Waffen verteidigen".

In welcher Fatasiewelt lebt er eigentlich, wo alles auf den Kopf steht? Tatsache ist, Kiew hat die Ostukraine angegriffen und nennt es eine "Antiterroroperation" und die Bevölkerung die sich verteidigt "Terroristen". Auch den Spruch mit dem "totalen Krieg" haben wir von einem anderen irren Nazi gehört, als es um den Angriffskrieg gegen die Sowjetunion ging.

Der Hintergrund zu Goebbels Sportpalastrede war die kolossale Niederlage der Wehrmacht an der Ostfront. Goebbels versuchte nach Bekanntwerden der Vernichtung der 6. Armee in der Schlacht um Stalingrad die Deutschen aus dem Stimmungstief zu holen. So ähnlich klingt es jetzt aus dem Munde von Prystaiko. Statt "Wunderwaffen" soll die NATO das kriminelle Regime retten.

Man kann die aktuelle Niederlage der ukrainischen Armee in Debalzewe in keinster Weise mit Stalingrad vergleichen, trotzdem ist es der gleich grosse Schock für das Nazi-Regime in Kiew, wie damals für das Nazi-Regime in Berlin. Statt einzusehen, einen Krieg gegen eine Bevölkerung die ihr Land verteidigt (in der Ostukraine) kann man nicht gewinnen, wollen sie sich sogar mit Russland militärisch anlegen. Die sind echt wahnsinnig!

Ich meine, es wird Zeit für ein Maidan 2.0 oder wie immer man es nennt, um dieses kriminelle pro-amerikanische Regime aus dem Amt zu fegen. Die ukrainische Bevölkerung muss doch nach einem Jahr realisieren, diese Nazi-Verbrecher haben die Ukraine nur ins Unglück gestürzt und wollen das ganze Land in eine Trümmerwüste verwandeln. Wo ist ein von Staufenberg wenn man ihn braucht?

Ist Gauck ein Nazi-Sympathisant oder ein Idiot?

von Freeman am , unter , | Kommentare (39)



Der nicht gewählte deutsche Bundespräsident Joachim Gauck reiste nach Kiew und nahm am sogenannten "Marsch der Würde" teil, der zum Gedenke an die Opfer der blutigen Ausschreitungen auf dem Maidan vor einem Jahr abgehalten wurde. Arm in Arm mit Poroschenko marschierte er durch Kiew, um wie er sagte, "ein Zeichen zu setzen". Das einzige Zeichen, das er für mich damit setzt: Er ist entweder ein Sympathisant von Kriegsverbrechern und Nazis, die Zivilisten in der Ostukraine massakrieren, oder er ist ein Idiot, der nicht weiss, mit welchen Kriminellen er sich solidarisiert!


Warum Nazi-Sympathisant? Weil der ukrainische Botschafter in Berlin zugegeben hat, die Nazi-Banden sind Teil der ukrainischen Armee und ohne sie hätte man den Staatsstreich vor einem Jahr gar nicht durchführen können. Ausserdem ist das Regime in Kiew, das Parlament und der Staatsapparat, von Nazis durchseucht. Siehe "Kiews Botschafter - Neo-Nazis sind Teil unserer Armee".

Wer hat mit Scharfschützen auf die Demonstranten und Polizisten geschossen? Wer hat einen gewaltsamen Putsch mit Nazi-Schergen durchgeführt und eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt? Wer hat das Massaker von Odessa zu verantworten? Wer hat MH17 abgeschossen? Wer führt einen brutalen Krieg mit Kampfbombern, Helikoptern, Panzern und Kanonen gegen die eigene Zivilbevölkerung und sagt, sie wären Terroristen? Es sind diejenigen, mit denen Gauck einen auf Solidarität macht!

Unglaublich!!! Er ist damit als Bundespräsident unerträglich und muss sofort zurücktreten. Ich will gar nicht mehr sagen, sondern lasse andere zu Wort kommen, nämlich die, welche diese Geste von Gauck auf der Seite der Tageschau kommentiert haben:

- Bundesregierung Quo Vadis ... Gauck sollte sich schämen - als Büttel der Neoliberalen ...

- unsere "Neutralität"... tritt jetzt auch Herr Gauck mit Füßen. Na vielen Dank.

- Schäm Dich lieber Herr Gauck - Also was hier dem Volk verkauft wird ist eine Frechheit. Der Bundespräsident ist ein kleines transatlantisches Fähnchen im Winde.

- falsches Zeichen - Ein richtiges Zeichen wäre gewesen, da nicht hin zu fahren, bevor nicht eine unabhängige Untersuchung die vertuschten Gewalttaten nicht nur auf dem Maidan, sondern auch in Odessa und an anderen Orten aufgeklärt hat.

- Gauck in Kiew - Er hat dort absolut nichts zu suchen. Man sieht aber hieran, daß er als BP nicht neutral ist. Er mischt fleißig mit am Russland-Bashing a la Merkel & Co.

- Wenn man öfters solche Zeichen setzt... bekommt man auch Eier ins Gesicht ab. Herr Präsident sollte sich lieber um weniger kontroversen Themen kümmern. Sonst wird er als amerikanische Marionette zurecht erkannt und entsprechend entlohnt.

- Ein deutscher Bundespräsident zeigt sich solidarisch mit Leuten wie Poroschenko, Jazenjuk und Co. die mit- oder gar hauptverantwortlich für tausende Tote und Zertörung der Lebensgrundlagen vieler Menschen im Osten der Ukraine sind.
Es ist einfach unfassbar.

- Der Herr Gauck und der Herr Tusk sollen sich nicht nur den Maidan-Opfern ihre Referenz erweisen, sondern auch den Opfern von MH17 gedenken und sich dafür einsetzen, dass u.a. mit den Erkenntnissen der Flugschreiber die Verantwortlichen öffentlich gemacht und vor Gericht gestellt werden.

- Der Bundespräsident will ... "ein Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Demokratiebewegung" setzen. Irgendwie hat er ein sehr kurzes Gedächtnis, wenn er den Putsch gegen eine demokratisch gewählte Regierung vergisst - oder er muss sein Demokratieverständnis mal näher erläutern. Könnte spannend werden! Wer ständig von Freiheit redet, die freie Entscheidung von Menschen über ihre Zugehörigkeit aber ignoriert..., na ich weiß nicht, dieser BP ist mir nicht geheuer!

- Marsch der Würde... Würdig wäre es, wie der BBC es getan hat... die Verantwortlichen für die Schüsse ausfindig zu machen. Würde... Anstand... Achtung. Anständig wäre es, das Batallion AZOW beim Namen zu nennen. Z.B. "Nachfogebatallion der SS". Achtung gegenüber Russland wäre gewesen, Herrn Jazeniuk bezgl. der Aussage "Invasion Russlands in die Ukraine u. Deutschland" auf die geschichtlichen Zusammenhänge hinzuweisen. Herr Gauck ... Begriffe haben eine Definition ... ersparen Sie sich des Versuchs Begrifflichkeiten entsprechend Ihrer Sichtweise neu zu definieren.

- Ich empfinde den Besuch uneres Herren BP Gauck bei den Kriegsherren Poroschenko und Jatzenjuk als unerträglich.
Wie kann man sich mit solchen Machthabern solidarisieren die für Krieg, Tod und unendliches Leid hundertausender unschuldiger Menschen verantwortlich sind. Was für ein Zeichen will Herr Gauck den in Kiev setzen, mit wem will er sich solidarisieren ? Doch wohl nicht mit Poroschenko und Jatzenjuk, das würde ich als mehr als unanständig empfinden Herr Gauck.

Und zu letzt diesen Kommentar, der gut zusammenfasst:

- Bilanz nach einem Jahr

Aus Sicht der USA / NATO / US-Konzerne

+ Marionetten-Regierung eingesetzt (Jazenjuk, Poroschenko, 3 Minister etc.)

+ Große Teile der Ukraine in den Einflussbereich gebracht (bis auf Krim und das kleine Stückchen Ostukraine)

+ Keil zwischen EU und Russland getrieben

+ EU und Russland wirtschaftlich geschädigt

+ Ausbeutung der Ressourcen der Ukraine in die Wege geleitet (Hunter Biden, Chevron, Exxon etc.)

Aus Sicht der RF

+ US-Imperialismus Grenzen aufgezeigt

- Schwere wirtschaftliche Schäden durch manipulierten Ölpreis, Sanktionen, Kapitalabflüsse, Abstufung durch Rating-Agenturen

Aus Sicht der Ukraine

- Not und Elend der Bevölkerung durch Preiserhöhungen, Kriegsanleihen, ausbleibende Renten und Löhne etc.

- Knebelverträge mit IWF

- mehr als 5000 Tote / Bürgerkrieg / Millionen Flüchtlinge

* Ost-Oligarchen durch West-Oligarchen ersetzt

- Auf dem Weg zu einem failed state

Aus Sicht der EU

- Gute Beziehungen zu Russland zerstört

- Wirtsch. und pol. Schäden durch Sanktionen

Es gab auch positive Meinungen wie diese:

- Danke Herr Gauck - Ein deutliches Zeichen der Solidarität mit einem Land, das selbständig sein möchte, aber unter großem Druck eines aggressiven Nachbarn steht.

Der einzige Druck den ich bisher von "Nachbarn" sehe, ist der aus Richtung USA, EU, NATO und IWF. Wer zwingt denn die Ukraine zu radikalen Massnahmen? Laut ukrainischen Energieminister Volodymyr Demchyshyn wird ab 1. April der Gaspreis für die Bürger um 400 Prozent erhöht. Von aktuell 1'089 Hryvnia pro Kubikmeter auf 4'138 Hryvnia. Dies auf Druck des IWF als Hauptkreditgeber der Ukraine, damit der Preis dem Niveau von Westeuropa entspricht. Nur, das Durschnittseinkommen ist ein Bruchteil von dem im Westen, wenn man überhaupt einen Job hat. Von den vielen armen Rentner gar nicht zu sprechen, die durch die massive Rentenkürzung nicht mehr überleben können.

Danach hat die ARD die Kommentarfunktion mit folgender Begründung geschlossen:

Liebe User,

meta.tagesschau.de ist derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Überlastet mit Kommentaren, die Gaucks Reise kritisierten? Passt wohl nicht in die Meinungssteuerung der Staatsmedien.

Wer will, kann Gauck direkt seine Meinung per Mail an folgende Adresse mitteilen:

bundespraesidialamt@bpra.bund.de