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Keine Männer erlaubt: Strand nur für Frauen

Mittwoch, 4. Juli 2007 , von Freeman um 20:50

An der Adria, wo Romantiker und Strandliebhaber die Sonne geniessen, sind die notorischen Latin-Lover auf der Pirsch und versuchen ihre Anmachsprüche los zu werden. Jetzt haben die Frauen die Nase voll. „Wir laufen weg von den Italienischen Männern“, sagt Tiziana Andreotti, „die sind so ätzend.“ Und es passiert die ganze Zeit. Mann trifft Frau und Mann nervt Frau. Deshalb haben die Italiener eine interessante Lösung zu diesem Problem geschaffen. Sie haben zwischen Rimini und Riccione einen Strandabschnitt nur für Frauen reserviert. Keine Männer, Kinder oder laute Musik sind dort erlaubt.

„Es ist eine simple Idee“, sagt Besitzer Fausto Ravaglio. „Wir haben den Frauen eine eigene Welt gegeben.“ Ein Frauen-Utopia. Die „Pink Beach“ wurde vor einer Woche eröffnet und bietet Gymnastik- und Wasser-Aerobic Klassen, Schmink- und Manikürtips. Am Eingang werden die Männer mit einem rosa Schild „begrüsst“ wo “Keine Männer” drauf steht. Frauen können die Sonne und das Meer ohne die lustvollen Blicke der Männer geniessen. Besucherin Marianna Sandu sagt, sie geht zu diesem Testosteron freien Strand um Freundinnen zu treffen und um „Frauen Themen“ zu besprechen.

Für einige Männer ist diese Idee ziemlich weit hergeholt. Ein Mann sagte, dieses Konzept ist vielleicht gut für Frauen, aber es fällt flach bei Männern. Aber einen Mann gibt es doch am Strand. „Der Lebensretter muss eine Mann sein“, sagt Ravaglio, „Man muss ganz klar einen Mann haben der die Frauen vom Ertrinken rettet. Es ist eine Frage der Kraft.“
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Das einzige was mich immer an Italienischen Stränden nervt, ist die dauernde Belästigung durch die Strandverkäufer. Man sollte lieber einen „Verkäufer freien“ Strand schaffen, wo man nicht alle paar Minute genötigt wird irgend einen Plunder zu kaufen.

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Zitat aus der Zeitschrift "Fiff" (Frauen informieren Frauen):

    Baden ohne Männer

    Seit Mitte April werden in München Unterschriften gesammelt. Das Ziel: Ein Badetag pro Woche in einem der 17 städtischen Bäder soll nur für Frauen reserviert sein. Ursprünglich kam diese Forderung vom Ausländerbeirat. Der Idee angeschlossen haben sich das Sozialreferat, die Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit, die Initiativgruppe (IG) und die Gleichstellungsstelle für Frauen.

    Der Wunsch nach einem Badetag, an dem Frauen unter sich sind, ist offenbar weit verbreitet und besteht nicht nur bei Frauen, die aus kulturellen Gründen sich nicht gemeinsam mit Männern in Schwimmbädern aufhalten wollen.
    Zitat - Ende.

    Das Beste an diesem Bericht ist das
    Wort "Gleichstellungsstelle". Wo bitte proklamieren Männer einen Badetag ohne Frauen? Was ist nur los mit dieser Welt? Können jetzt Männer nicht mehr mit Ihren Kindern oder Familien zum Baden gehen? Kann die Mutter Ihren 3-jährigen Sohn nicht mehr mitnehmen? Wo fängt das Ganze an und wo hört es wieder auf?



    Ich fand, daß es für alle irdischen Streitigkeiten nur einen Ausweg gibt: die Toleranz. Und daß sie nur einer einzigen Gesinnung gegenüber nicht angewandt werden darf: der Intoleranz.
    Bruno Walter (1876-1958)

  1. Freeman sagt:

    Wie ich in meinem Blog versuche aufzuzeigen, läuft in der Beziehung zwischen Männern und Frauen etwas total schief. Ich bin der Meinung, dass es Kräfte gibt, die globale Elite, welche die Frauen gegen die Männer aufhetzt. Dies geschieht durch die dauernde Bombardierung mit Propaganda über die Medien, wie sich Frauen verhalten sollen, wie sie denken sollen, was sie tun sollen und was für "Rechte" sie haben. Das ganze mit dem Ziel die Partnerschaft und die Familie zu zerstören. Deshalb gibt es so viele Scheidungen und so viele Singles wie nie zuvor. Der Trend geht doch ganz klar in die Richtung, für was brauchen wir noch Männer? Und die Frauen sind so "blöd" und fallen auf diese Lügen rein und meinen es ist gut und zu ihrem Vorteil. Dabei werden sie nur von den Konzernen dann ausgenutzt, als Arbeitssklaven und als perfekte Konsumenten. Die Kinder leiden dann am meisten darunter. Wir Männer sind nur noch gut genug als Zahlmeister, denn wenns ums Geld geht, da dürfen wir immer noch die Rolle spielen, keine Gleichberechtigung in dieser Hinsicht. Es ist auch interessant, wie Frauen immer versucht haben in die Männerdomänen und Männerclubs rein zu kommen, mit dem Argument der Diskriminierung, haben sich sogar das Recht dazu erstritten. Jetzt wollen sie selber Bereiche haben nur für Frauen und diskriminieren damit die Männer. Was für eine verkehrte Welt!

  1. Anonym sagt:

    Das zusammenleben von mann und Frau sollte auf gegenseitiger Freiheit basieren, d.h. auch, dass Frauen wie Männer die Wahl haben müssen, wie sie leben wollen, sei es als Mutter zu Hause oder in der Geschäftswelt. Ich finde, keiner hat das Recht, hier irgendjemanden zu kritisieren, nur weil ihm die Wahl nicht passt. Allerdings finde ich, es muß Frau wie Mann dann auch mit den Konsequenzen leben können, die die Wahl dann mit sich bringt. Dass hier so über die Emanzipation geschimpft wird, kann ich teilweise sogar verstehen, aber bitte vergesst nicht, dass sich diese Bewegung aus der Not der Frauen und ihrer tatsächlich nicht vorhandenen Wahlfreiheit ergeben hat. Es war ja zu keiner zeit so, dass Frauen immer in einer liebevoll behütenden Partnerschaft lebten und gemütlich für Kind und Mann sorgten. Keiner fragte danach, was mann mit Frau im trauten heim so trieb, ob er sie schlug oder schlimmeres. Frau wurde auch gar nicht gefragt, ob sie das wollte, die Ehe war Pflicht, wenn frau nicht als alte jungfer ohne großartige Einkommensmöglichkeiten enden wollte. Da finde ich , bei allen Übertreibungen auf beiden Seiten, sind wir heute GottseiDank ( und ein wenig auch Alice Schwarzer:-) ) doch ein gutes Stück weiter. Ich frage mich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen oft, warum Männer eigentlich so Angst davor haebn, eventuell nicht mehr "gebraucht" zu werden, offensichtlich genügt es nicht, nur geliebt zu werden, und das von einer Frau, die auf eigenen Füßen steht und aus freien Stücken ihr Herz schenkt. Der Weg zu wirklicher Emanzipatiuon ist noch weit, aber echte Feministen haben diesen Weg nie beschritten, um den Mann zu verunglimpfen, sondern um den Frauen zu helfen. Die Darstellung in den Medien sieht allerdings oft anders aus, aber das sollte hier ja bekannt sein.
    Hummel