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Wie kommt „unser“ Öl unter arabischen Sand?

Dienstag, 17. Juli 2007 , von Freeman um 11:36

"Das Öl gehört uns!" Das war immer schon die Einstellung der Amerikaner gegenüber den Ländern die Ölquellen haben, speziell den Arabischen. Sie betrachten das Erdöl dort als ihr Eigentum welches sie sich einfach holen können. Dazu kommt noch, die Länder müssen den Dollar als Zahlungsmittel akzeptieren, weil dadurch das Öl für Amerika gratis ist. Wenn sich ein Land gegen diese Ausplünderung sträubt oder in einer anderen Währung bezahlt werden will, dann wird es zuerst mit einem Wirtschaftskrieg durch Erpressung und Boykott mürbe gemacht. Und wenn das nicht funktioniert und es nicht ein Marionettenstaat Amerikas werden will, dann mit einem echten Krieg erobert. Das passierte mit dem Irak und wird jetzt als nächstes mit dem Iran praktiziert.

In diesem Interview durch den Britischen Parlamentsabgeordneten George Galloway mit David Strahan, ein Preisgekrönter Journalist, Autor und Dokumentarfilmer über sein neuestes Buch “The Last Oil Shock – A Survival Guide to the Imminent Extinction of Petroleum Man” werden sehr interessante Informationen und Hintergründe über das Öl, der Grund für Kriege und was das Versiegen der Ölquellen für Konsequenzen haben wird diskutiert.

Die Aussage von Strahan, die Welt wird den Höhepunkt der Ölproduktion in den nächsten 10 Jahren erreichen, damit ist der Krieg im Irak zu erklären, denn die USA will die letzten grossen Ölvorkommen für sich sichern. Das gleiche blüht dem Iran. Es findet ein Wettlauf statt zwischen China und Amerika, die Länder mit Ölquellen auf die jeweilige eigene Seite zu holen. So wie im Sudan, wo der Konflikt dort ein nicht deklarierter Krieg ums Öl zwischen USA und China ist. "Jedes Fass Öl das nach China geht, ist eins weniger für Amerika." Sehenswert!

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