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Bricht die NSA-Affäre Merkel endlich das Genick?

von Freeman am Donnerstag, 30. April 2015 , unter , , | Kommentare (53)



Was muss noch alles in Deutschland passieren, bis diese Volksverräterin endlich von der Bildfläche verschwindet? Ist sie die unantastbare Kanzlerin auf Lebenszeit, die machen kann was sie will, oder was? Jetzt steht laut NSA-Untersuchungsausschuss fest, Merkel hat das Ausspionieren von Politik und Wirtschaft in Deutschland durch den BND für die NSA geduldet. Ausserdem hat sie über diesen Sachverhalt die Ahnungslose gespielt, was einer Lüge gleichkommt. Wir erinnern uns, Bundeskanzler Willi Brandt wurde 1974 wegen der Guillaume-Affäre zum Rücktritt gezwungen, weil man ihm unterstellte, als deutscher Regierungschef könnte er durch den DDR-Spion, der als persönlicher Referent Brandts sein Insider-Wissen der Regierungsvorgänge nach Ostberlin gemeldet hatte, erpressbar werden. Merkel hat aber Spionage gegen die Bundesrepublik Deutschland erlaubt. Das ist Hochverrat!!!

"Ich bin die erste und letzte Kanzlerin Deutschlands"

Man muss sich das vorstellen, die Bundesregierung hat amerikanische Wirtschaftsspionage gegen die deutsche Industrie jahrelang unterstützt. Das Know-how, dass dadurch nach Amerika frei Haus ging und der damit verbundene Schaden, kann gar nicht beziffert werden. Kein Wunder sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, das Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Industrie ist damit "erheblich belastet" und weiter: "Niemand darf hier zur politischen Tagesordnung übergehen." Wie kann die deutsche Industrie überhaupt noch an diese Regierung glauben, im Wissen, sie hat jahrelang Industriespionage zugelassen? "Der BDI erwartet, dass die ausgespähten Unternehmen unverzüglich darüber informiert werden, ob und welche Daten wann an die US-Dienste weitergegeben wurden", sagte der BDI-Präsident.

Aber es kommt noch schlimmer, denn Merkel hat nicht nur die amerikanische Spionage gegen Deutschland genehmigt, sie hat sie auch gegen die benachbarten Länder geduldet. Was hat sie noch 2014 gesagt? "Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht." Jetzt kommt raus: Der BND hat dem US-Geheimdienst NSA offenbar jahrelang geholfen, Behörden in Frankreich und Brüssel auszuspionieren. Hochrangige Beamte des französischen Aussenministeriums, des Präsidentenpalastes in Paris und der EU-Kommission in Brüssel wurden vom BND im Auftrag der NSA ausgespäht. Sie ist also eine Verräterin an Deutschland und Europa!!! Merkel und ihre ganze kriminelle Bande im Kanzleramt plus BND-Führung sind Agenten des US-Regimes und müssen deshalb weg.

Es steht auch fest, Merkel hat die Arbeit des NSA-Untersuchungs- ausschuss bewusst behindert. Der Grund, weil sie mehr Loyalität gegenüber Washington fühlt, um die amerikanische Spionagearbeit zu schützen und zu verheimlichen, als ihre Loyalität gegenüber dem Land, dem sie den Amtseid geschworen hat. "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Diesen Eid hat sie gebrochen, denn sie hat das Grundgesetz massiv verletzt und erheblichen Schaden für Deutschland verursacht. Sie muss deshalb sofort des Amtes enthoben werden, wenn sie nicht freiwillig geht.

Bundespräsident Köhler ist 2010 zurückgetreten, nur weil Kritik über seine Aussage geäussert wurde, für die Bundeswehr wäre "im Notfall auch ein militärischer Einsatz notwendig, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege", was ja der Wahrheit entspricht und das deutsche Militär schon lange weltweit praktiziert, am Horn von Afrika zum Beispiel. Er sagte nur das, was eh jeder wusste, aber die politische Meute hat ihn niedergemacht.

Oder was ist mit Bundespräsident Christan Wulff? Warum ist er zurückgetreten? Die Bild-Zeitung hat ihn beschuldigt, eine Anfrage im niedersächsischen Landtag im Jahr 2010 falsch beantwortet zu haben. In der Frage ging es um geschäftliche Beziehungen zum Unternehmer Egon Geerkens. Angeblich soll Wulff einen Kredit über 500'000 Euro von der Ehefrau des Unternehmers für einen Hauskauf bekommen haben. Am 12. April 2013 erhob die Staatsanwaltschaft Hannover daraufhin Anklage wegen Bestechlichkeit beim Landgericht Hannover. Am 27. Februar 2014 wurde Wulff freigesprochen.

Es sind zwei Bundespräsidenten wegen nichts zum Rücktritt gezwungen worden, aber Merkel hat Spionage gegen Deutschland durch eine fremde Macht erlaubt, diese Tatsache vertuscht und dabei darüber gelogen!!! Wenn das kein Rücktrittsgrund ist? Komplize in der ganzen Sache ist der Psychopath Wolfgang Schäuble, der von 2005 bis 2009 Merkels Innenminister war. Dieser Verbrecher hat in Deutschland die Stasi 2.0 eingeführt und das Land zu einem Überwachungs- und Präventivstaat umgewandelt.

Der Versuch jetzt, die ganze Schuld dem früheren Kanzleramtschef Thomas de Maizière in die Schuhe zu schieben, damit Merkel wieder das Unschuldslamm spielen kann und davon kommt, darf nicht passieren. Merkel ist im Endeffekt die Chefin des BND, nicht Thomas de Maizière. In Amerika sagt man dazu: "The buck stops here", was so viel wie, "hier hört das Abwälzen der Verantwortung auf", bedeutet. Harry S. Truman sagte das und meinte damit, er als Präsident ist am Schluss für alles was die Regierung macht verantwortlich. Merkel muss deshalb zurücktreten!

Diese Wendehälsin war früher pro Sowjetregime damals in der DDR, um dann die Flagge zu wechseln und die beste Proamerikanerin zu werden. Nicht nur war sie Mitglied der FDJ und hatte dort eine Kaderstellung, zuständig für Propaganda und Agitation, sie war mehrmals in der Sowjetunion. So nahm sie an den verschiedenen Mathematik- und Russisch-Olympiaden teil und ging zum internationalen Sprachwettbewerb nach Moskau, für den sie sich qualifiziert hatte. Dort erschienen ist sie in der FDJ-Bluse als Vertreterin der DDR. Dann besuchte sie einen mehrwöchigen Sprachlehrgang im ukrainischen Donezk, wo sie mit Abstand die beste Lehrgangsteilnehmerin war.

Später, nachdem sie promoviert hatte und in Prag ein Praktikum absolvierte, durfte sie nach Westdeutschland zu einer Tagung reisen. Hallo!!! Solche Möglichkeiten, in die Sowjetunion, in die Ostblockländer und sogar in den Westen zu reisen, hat man nur bekommen, wenn das DDR-Regime das volle Vertrauen in eine Person hatte, man komplett linientreu und ein hundertprozentiger Kommunist war. Deshalb, ihre ganze offizielle Biographie ist geschönt, wenn nicht sogar gefälscht. Ihren Doktortitel hat sie auch mit "Hilfe" erhalten.

Von wegen, als Pfarrersstochter wäre sie von Hause aus gegen das DDR-Regime gewesen. Dabei waren die meisten Pfaffen Informanten der Stasi. Möglicherweise war sie selber als Stasispitzel "IM Erika" tätig. Als abzusehen war, der Laden bricht zusammen, war Merkel dann plötzlich beim Demokratischen Aufbruch (DA) dabei. Durch die Koalition der DA mit der Ost-CDU wurde Merkel in der ersten und gleichzeitig letzten frei gewählten Regierung der DDR stellvertretende Regierungssprecherin. Nach dem die DA sich 1990 der CDU anschloss, kam es am Vereinigungsparteitag der CDU in Hamburg zum ersten von Merkel initiierten persönlichen Gespräch mit Kohl.

Nach der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 wurde Merkel Abgeordnete des Landkreises Stralsund-Rügen-Grimmen. Der Wahlsieger Kohl, der sie im November 1990 nochmals zu einem Gespräch ins Kanzleramt nach Bonn eingeladen hatte, nominierte sie überraschend für ein Ministeramt in seinem Kabinett. Sie bekam das Bundesministerium für Frauen und Jugend. Den Rest kennen wir, die steile Karriere in der CDU durch Absägen von Konkurrenten. Sie hat sogar ihren Mentor Kohl, zusammen mit Wolfgang Schäuble, 1998 das Messer in den Rücken gestossen. Kohl verlor den CDU-Vorsitz, Schäuble wurde der neue CDU-Parteichef und Merkel Generalsekretärin.

Im Jahre 2000 musste Schäuble wegen der CDU-Spendenaffäre zurücktreten. Er hatte zugegeben, "Spenden" des Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber entgegengenommen zu haben. Am 10. April 2000 wurde Angela Merkel auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen mit 897 von 935 gültigen Stimmen zur neuen CDU-Bundesvorsitzenden gewählt. Nach der Bundestagswahl am 22. September 2002, die mit einer knappen Wiederwahl der rot-grünen Regierungskoalition unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer endete, wurde Merkel Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU und Oppositionsführerin. Spätestens dann begann ihre proamerikanische Haltung, in dem sie das "Nein" von Schröder zum Irakkrieg scharf kritisierte und ein Bekenntnis zu George W. Bushs Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak ablegte.

Ich schrieb ihr Anfang 2003 einen Brief, in dem ich ihr sagte, laut UN-Inspektoren hätte Saddam Hussein gar keine Massenvernichtungswaffen und er stelle deshalb für niemanden eine Gefahr dar. Ihre ausdrückliche Befürwortung eines Angriffskriegs der Amerikaner wäre deshalb falsch. Ich forderte sie auf, für eine friedliche Lösung zu sorgen. Merkel antwortet mir schriftlich, doch doch, Saddam wäre sehr gefährlich, die Regierung Bush hätte Recht und deshalb wäre der Krieg notwendig. Als dann sechs Monate nach der Invasion der US-Truppen keine Atom- und Chemiewaffen gefunden wurden, schrieb ich ihr wieder einen Brief und sagte, sie hätte Unrecht gehabt und einen Krieg der auf Lügen basiert unterstützt. Wegen diesem gravierenden Fehlurteil forderte ich sie auf, vom CDU-Vorsitz zurückzutreten.

Auf meinen zweiten Brief an Merkel bekam ich natürlich keine Antwort.

Zwischen dem 5. bis 8. Mai fand im Dorint Sofitel Seehotel Überfahrt in Rottach-Egern die Bilderberg-Konferenz statt, an der Angela Merkel und auch Gerhard Schröder teilnahmen. Der Grund warum die Bilderberger sich in Deutschland trafen, war die Bundestagswahl im Herbst des gleichen Jahres. Die Bilderberger entschieden sich, Merkel als Kanzlerin auszuwählen und Schröder einen Fusstritt zu verpassen. Das war die Strafe für das Nein zum Irakkrieg und Merkel wurde für ihr Ja und ihre totale proamerikanische Haltung belohnt. Die kontrollierten deutschen Medien bekamen den Auftrag, Merkel als Kanzlerin den Deutschen schmackhaft zu machen.

Trotz der ganzen Propaganda für Merkel gewann die CDU/CSU zusammen mit der FDP bei der Bundestagswahl am 18. September 2005 nicht die absolute Mehrheit. Mit 35,2 Prozent verlor die CDU/CSU sogar gegenüber 2002, wo sie 38,5 Prozent erreicht hatte. Aber als Fraktion mit den meisten Mandaten im Bundestag bildete sie zusammen mit der SPD die Grosse Koalition. Am 22. November 2005 wurde Angela Merkel mit 397 der 611 gültigen Stimmen (Gegenstimmen: 202; Enthaltungen: 12) der Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dies waren 51 Stimmen weniger, als die Koalitionsparteien Mandate besassen. Nicht gerade ein Traumergebnis.

Seitdem regiert Merkel als Stadthalterin des US-Regimes in Berlin und erfüllt jeden Wunsch den Washington äussert ... jeden! Als Liebling der deutschen Medien hat sie kaum Kritik für ihre proamerikanische und antideutsche Politik erfahren. Einen grösseren Verräter an Deutschland als sie gibt es nicht seit Konrad Adenauer. Der war noch schlimmer und hat die Westanbindung und die Unterwerfung gegenüber dem US-Diktat überhaupt initiiert. Merkel hat Deutschland noch mehr zu einer amerikanischen Kolonie verkommen lassen. Die Unterstützung der Hetze gegen Russland und der Sanktionen, haben einen erheblichen diplomatischen und wirtschaftlichen Schaden für Deutschland verursacht. Ihr blinder Gehorsam, auch was die verbrecherische Politik der USA in der Ukraine betrifft, ist ungeheuerlich. Wie kann man Nazis unterstützen und an die Macht in Kiew bringen?

Ich hoffe, die NSA-Affäre bricht Merkel endlich das Genick!!!

Für mich läuft jetzt ein Test, ob Deutschland noch einen Rest an Selbstachtung, Rechtsverständnis und Demokratie hat. Wenn Merkel diesen Skandal unbeschadet überlebt, wenn sie als Landesverräterin weiter im Amt bleibt, wenn es keinen lautstarken Protest aus der Bevölkerung gibt und ihr Rücktritt nicht gefordert wird, dann ist das für mich der Beweis, dieses besetzte Gebilde der Alliierten ist eine lächerliche Bananenrepublik, die man nicht mehr ernst nehmen kann.

Man bekommt immer das, was man verdient.

SNB fährt Kursverlust von 41 Milliarden Franken ein

von Freeman am , unter , , | Kommentare (6)



So läuft das, wenn der Euro und der Dollar immer mehr an Wert verlieren und man auf einen gigantischen Berg dieser Währungen sitzt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) muss für das 1. Quartal einen hohen Verlust ausweisen. Der Wechselkursverlust auf Devisenbestände beläuft sich auf 41,1 Milliarden Franken, der durch Kursgewinne bei Wertschriften von 9,9 Milliarden Franken und Zins- und Dividendenerträge von 1,9 Milliarden Franken etwas gemildert wurde. So ergibt sich per Saldo insgesamt ein Verlust von 30 Milliarden Franken. Das Kapital der SNB reduzierte sich dadurch von 86,3 Milliarden auf 56,3 Milliarden. Noch so zwei Quartale dieses Jahr und die SNB ist pleite!


Der Devisenbestand hat sich im Vergleich zu 2014 von 516,7 Milliarden Franken auf 537,8 Milliarden Franken erhöht. Eine unfassbare Summe. Statt das Risiko des Kursverlustes zu minimieren und die Fremdwährungen abzubauen, wurde es erhöht! Ausserdem, statt Dollars und Euros zu kaufen, die ständig an Wert verlieren, wäre es sinnvoller mit diesem Geld etwas zu kaufen, was wertbeständiger ist. Wieso nicht einen Staatsfonds damit finanzieren, so wie die Norweger es schon lange machen? Der "Oljefondet" ist der grösste Staatsfonds der Welt mit einem Volumen von rund 783 Milliarden Euro Stand Ende 2014. Damit werden die Öleinnahmen investiert, um für die Zeit vorzusorgen, in der die Ölreserven der Nordsee zur Neige gehen.

Die Schweiz sollte auch so eine "Vorsorge" für die Zukunft einrichten, die dem Volk zugute kommt und auch noch Rendite bringt, statt auf einem Berg an Euros und Dollars zu sitzen, der ganz bestimmt vom Wert her dahinschmilzt, wie Schnee in der Frühlingssonne. Was sind das für inkompetente "Währungshüter" bei der SNB? Arbeiten offensichtlich nicht im Interesse der Schweiz, sondern fremden Mächten. Jetzt rächt sich die Kursstützung des Euros der letzten drei Jahre. Wieso muss die Schweiz den Euro retten, der nicht zu retten ist? EZB-Draghi druckt 60 Milliarden Euro pro Monat, um den Kollaps der Eurozone zu verhindern ... meint er. Ist doch klar, der Euro wird inflationiert und so wird der Verlust der SNB dieses Jahr weiter steigen.

Jetzt werden einige Egoisten obergescheid sagen, was kümmert mich ein Verlust der SNB, und, kann mir doch egal sein. Nein, eben nicht, denn die SNB schüttet ihren Gewinn an die Kantone aus und dieser "Zustupf" ist ein wichtiger Teil der staatlichen Einnahmen. Wenn es keinen Gewinn gibt, dann müssen die Kantone die Steuern erhöhen, also jeder mehr Steuern zahlen. Es trifft also jeden in der Schweiz, wenn die SNB Minus macht.

Aber die Macher bei der SNB sind nicht nur inkompetent und vertreten fremde Interessen, sie rauben auch den Schweizern die Rente, wegen dem Negativzins der eingeführt wurde. Die Pensionskassen im Land, in die jeder Arbeitnehmer der Schweiz einzahlen muss, sind in Schwierigkeiten. Das gesparte Rentengeld wird immer weniger, statt Zinsen abzuwerfen. Deshalb haben einige Pensionskassen überlegt, einen Teil ihres Rentengeldes anstatt auf dem Konto als Bargeld in einem Tresor zu lagern. Nur, die Banken weigern sich das Guthaben in Noten auszuzahlen, auf Weisung der SNB. Die Schweizerische Nationalbank will nicht, dass Bargeldhortung zur Umgehung von Negativzinsen benutzt wird. Dadurch könnten die währungspolitischen Massnahmen wirkungslos werden, heisst es.

Mit Bargeld entgleitet den Machthabern und den Bankstern die Kontrolle über uns und deshalb hassen sie es, wollen sie es abschaffen. In einer bargeldlosen Gesellschaft können sie jeden der ihnen "unliebsam" ist abschalten wie sie wollen.

Damit ist wieder bewiesen was ich schon lange sage, wer Geld einer Bank gibt und dort ein Guthaben hat, dem gehört es nicht mehr, denn man kann nicht mehr frei darüber verfügen. Sogar den Pensionskassen wird die Barauszahlung des Guthabens verweigert. Wieso soll man bei Negativzinsen überhaupt Geld der Bank geben, wenn es dadurch weniger wird? Der ganze Zweck einer Bank erübrigt sich damit. Ist doch besser es in Bar zu Hause zu haben. Denkste, die kriminellen Zentralbanker und ihre Helfershelfer bestimmen selbstherrlich: "Dein Guthaben gehört nicht Dir und wir sagen ob, wann und wie viel wir Dir auszahlen". Man wird gezwungen, statt echte Noten als Zahlungsmittel zu halten, unsichtbares elektronisches Geld zu benutzen. Dadurch wird mit dem Minuszins sogar ungestraft Diebstahl begangen. Das Geld- und Bankensystem ist staatlich sanktionierter Betrug, das wissen wir schon lange ... nur niemand unternimmt was dagegen.

Will Obama ganz Amerika unter Kriegsrecht stellen?

von Freeman am Dienstag, 28. April 2015 , unter , | Kommentare (43)



Am 12. April wurde der 25-jährige Schwarze Freddy Gray von der Polizei in Baltimore wegen Besitz eines Messers verhaftet. Nach nur einer Stunde in Polizeigewahrsam fiel Gray in ein Koma. Im Spital stellte man fest, sein Rückgrat war verletzt, sein Hals gebrochen und sein Kehlkopf eingedrückt. Trotz mehrere Operationen, um sein Leben zu retten, starb Gray am 19. April. Die Polizei behauptete, sie hätten ihm nichts angetan, obwohl die tödlichen Verletzungen was anderes erzählen. Sechs Beamte der Polizei von Baltimore wurden suspendiert und der Polizeichef Anthony Batts gab als Begründung an, seine Beamten hätten "darin mehrmals versagt, Gray medizinische Hilfe zu leisten." Eine lächerliche Ausrede, denn wie kam es überhaupt zum Genickbruch während der Fahrt ins Präsidium? Diese Frage stellten sich auch viele Bürger von Baltimore und es kam zu Protesten, Gray wäre ein weiteres schwarzes Opfer von Polizeigewalt.


Die Stimmung in der Bevölkerung erhitzte sich weiter und am 25. April kam es zu gewaltsamen Demonstrationen in Baltimore, wobei 34 Personen verhaftet und 15 Polizisten verletzt wurden. Nach der Beerdigung von Gray am 27. April, wurden die Proteste immer heftiger, wobei Geschäfte geplündert, Autos beschädigt und in Brand gesetzt wurden, was zu drastischen staatlichen Massnahmen führte. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Maryland hat am Montag den Ausnahmezustand ausgerufen. Er versetzte zudem die Nationalgarde in Alarmzustand. Die Bürgermeisterin von Baltimore, Stephanie Rawlings-Blake, hat wegen der Ausschreitungen auf den Strassen eine Ausgangssperre verhängt. Kein Bürger von Baltimore darf sich ab Dienstag eine Woche lang von 22.00 Uhr bis um 5.00 Uhr in der Öffentlichkeit zeigen. Es herrscht also Kriegsrecht an der Ostküste der Vereinigten Staaten.



Schon mehrmals habe ich über die Militarisierung und Brutalisierung der Polizei in den USA berichtet. Die Polizeikräfte sind mittlerweile ausgerüstet wie Soldaten, die in einen Krieg ziehen. Dazu wurde das Benehmen der Polizisten immer brutaler und es wird bei jeder Kleinigkeit sofort geschossen. Alleine im Monat März dieses Jahres sind 111 Menschen von der Polizei getötet worden. Gegen diese Polizeibrutalität wird der Unmut in der Bevölkerung immer lauter, was schlussendlich zu den gewaltsamen Ausschreitungen führte. Statt zu deeskalieren schürt der Staat mit dem martialischen Auftreten noch mehr die Gewalt. Es sieht so aus, wie wenn die Bundesregierung in Washington die Gewalt sucht. Wieso diese Aufrüstung und Brutalität gegenüber den Bürgern? Wieso werden schon seit Jahren Unmengen an Waffen und Munition von den Behörden gekauft? Wieso werden die Polizisten animiert, bei jeder mutmasslichen Gesetzesübertretung mit aller Härte vorzugehen?

Hier ein Beispiel, welche absurde Gesetze es in den USA gibt und welche Folgen die Durchsetzung hat. Am 26. November 2013 wurde der 36-jährige Erwin Edward wegen "sagging pants", also wegen "durchhängender Hose", verhaftet. Im Bundesstaat Louisiana sind Hosen die unter den Hüften getragen werden, welche den oberen Rand der Unterhose zeigen, verboten. Es handelt sich um eine "unsittliche Entblössung", die mit 25 bis 100 Dollar bestraft wird. Weil er sich angeblich zur Wehr setzte, wurde er verhaftet. In der Gefängniszelle knieten sechs Polizisten auf ihn, um ihn ruhigzustellen. Danach liessen sie ihn mit dem Gesicht nach unten am Boden liegen. Nach 10 Minuten, als die Beamten zurückkehrten, war er tot. Einer von sehr vielen Fällen, wo Menschen in Polizeigewahrsam sterben. Kein Wunder sind die Menschen aufgebracht und demonstrieren.

In Baltimore im Jahre 2005 wurden wegen der "Null-Toleranz-Politik" der Polizei, über 100'000 Verhaftungen durchgeführt, und das in einer Stadt mit 640'000 Einwohner. Das heisst, wegen jeder Kleinigkeit hat die Polizei gleich die schärfste Massnahme ergriffen ... einsperren! Wenn das kein Zeichen für einen Polizeistaat ist?

Es stellt sich deshalb für mich die Frage: Will das US-Regime unbedingt diese Form der Gewalt auf den Strassen, die wir aktuell in Baltimore sehen und vorher schon in Ferguson mitbekommen haben? Will man die Menschen mit der Polizeigewalt zu Ausschreitungen extra provozieren? Will Obama, dass viele Städte brennen und er dann ein landesweites Kriegsrecht ausrufen kann? Wirtschaftlich und auch sozial gesehen ist die Situation im Land nämlich prekär. Die Unzufriedenheit mit den Lebensumständen ist sehr hoch. Die Amerikaner sehen tagtäglich wie ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden, wie sie immer mehr in die Armut gleiten, wie völlig korrupt das politische System ist, wie sie einerseits immer mehr Steuern zahlen müssen, aber die Infrastruktur verlottert und zusammenbricht, wie die Grosskonzerne alles bestimmen und mit allen kriminellen Handlungen straffrei davonkommen. Obamas Politik und die seiner Vorgänger bevorzugt nur die Reichen.

Will Obama das Kriegsrecht, damit er die Wahlen 2016 absagen kann? Seine Regierung hat in der Innen- wie in der Aussenpolitik total versagt. Alles was er während des Wahlkampfes versprochen hat, hat er nicht gehalten. Die Hoffnungen, die gerade die Schwarzen mit ihm hatten, sind nicht erfüllt worden. Ihre Situation ist noch hoffnungsloser als vor seinem Amtsantritt. 50 Millionen Amerikaner benötigen Lebensmittelmarken, um Essen auf dem Tisch zu haben. Statt die Kriege zu beenden, hat er neue angefangen und durchgeführt. Die Militärmaschinerie läuft auf Hochtouren und kostet Billionen (nicht Milliarden). Die Staatsverschuldung ist auf über 18 Billionen Dollar gestiegen, alleine in seiner Amtszeit fast verdoppelt. Weil man nicht mehr aus und ein weiss, die Wirtschaft dahinsiecht, sind die Zinsen auf Null gedrückt worden. Die Rentner bekommen überhaupt keine Zinserträge auf ihr Altersguthaben mehr und können den verdienten sorgenfreien Lebensabend abschreiben, müssen weiter arbeiten und irgendwelche Jobs suchen.

Ich erzähle euch jetzt etwas privates. Weil mein Sohn (21) in seinem Studium sehr gut ist, habe ich ihn wegen seinen Ferien eine Woche USA spendiert, damit er sich auch ein Bild vom Land machen kann. Am vergangenen Samstag ist er zurückgekehrt und hat mir seine Erlebnisse berichtet. Vorher war er, wie viele junge Menschen hier in Europa, von Amerika begeistert, hat sich durch die ständige Propaganda der Medien, der TV-Serien und Filme etwas tolles vorgestellt. Jetzt ist er völlig ernüchtert und sogar geschockt zurückgekommen. Er sagte, die Menschen die er getroffen hat sind wohl freundlich, aber es herrscht völlige Resignation, sie fühlen sich machtlos und das System interessiert sich nicht für ihre Sorgen. Auch die Konzerne kümmern sich einen Dreck um ihre Kunden, da Monopole herrschen. Der einzige pünktliche Flug war der mit der Swiss von Zürich nach Chicago. Alle Inlandsflüge die er nahm hatten stundenlange Verspätung. Auch die Züge fahren wann sie wollen und der Fahrplan ist ein Witz.

Ist ja auch klar warum. Früher gab es eine grosse Auswahl an Fluglinien. Heute gibt es nur noch vier und die sind gross. Sie teilen sich die Flugrouten untereinander auf und sprechen die Tarife ab. Mit dem Verlust an Auswahl und Konkurrenz ist der Service verschwunden. Passagiere werden als Vieh betrachtet und Chaos herrscht. Man muss froh sein überhaupt den Dienst den man bezahlt hat zu bekommen. Das gleiche trifft als Beispiel auf die Internet-Provider zu. 80 Prozent der Amerikaner bekommen den Dienst von Comcast, AT&T oder Time-Warner, miserablen Service inklusiv. Die Grossbanken sind noch grösser geworden. Die fünf Grössten haben fast 50 Prozent des Marktes und die Kunden merken das mit schlechten Service.

Die Städte die mein Sohn an der Ostküste besucht hat, sind total verwahrlost, dreckig und die Strassen haben riesige Schlaglöcher, die Brücken scheinen bald zusammenzubrechen, sagt er. Der Service in den Hotels, Restaurants und auch in den Geschäften ist miserabel. Es läuft nach der Einstellung gegenüber den Kunden: "friss oder stirb". Die arbeitenden Menschen die er getroffen hat sagen, die Firmen behandeln sie wie zu ersetzende Sklaven, sie haben keine Rechte und werden sofort gefeuert wenn sie aufmucken.

Vor 50 Jahren waren ein Drittel der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft in einer Gewerkschaft. So hatten die Arbeiter eine gemeinsame Stimme, konnten bessere Löhne und Arbeitsbedingungen aushandeln, mehr am Wirtschaftswachstum teilhaben. Heute sind weniger als sieben Prozent der Arbeitnehmer in den Vereinigten Staaten im Privatsektor gewerkschaftlich organisiert. Vollzeitstellen werden durch Teilzeitarbeiter ersetzt, Gehälter gekürzt, Sozialleistungen gestrichen. Die meisten Arbeitnehmer haben keine Alternative und müssen alles schlucken, müssen froh sein überhaupt einen Job zu haben. Die Resignation ist gross und das schlägt sich auf die Arbeitseinstellung aus, wie Kunden behandelt werden.

Auch gegenüber der Politik haben die Amerikaner resigniert. Es gibt keinen Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten. Die anderen kleinen Parteien sind sowieso bedeutungslos, denn die Medien verschweigen ihre Existenz. Es ist völlig egal wen man wählt, machen tun die "Repucrats" alle das selbe. Vertreten nur ihre eigenen Interessen und die der Konzerne, die sie mit Geld reichlich ausstatten, also kaufen. Als Obama vor fast acht Jahren den Wahlkampf bestritt hiess es, man benötigt 1 Milliarde Dollar an Wahlkampfetat, um Präsident zu werden. Für 2016 hat sich die Summe laut politischen Experten auf 2 Milliarden verdoppelt. Wieso will man so viel Geld ausgeben, um einen Job im Weissen Haus zu haben, der nur 250'000 Dollar an Salär bringt? Ja warum wohl? Weil die einzige Aufgabe, die der Amtsinhaber dann hat, ist ein Vielfaches der "gespendeten" Milliarden an die Sponsoren zurückzugeben, durch Gefälligkeiten, staatliche Aufträgen, Zuschüsse und vorteilhaften Gesetzen.

Die gewaltsamen Proteste in den amerikanischen Städten ist nicht nur wegen der Polizeibrutalität, wegen dem täglichen Töten von Menschen durch die Polizei, sondern wegen der aufgestauten Wut und dem Frust der Ausweglosigkeit. Aber das ist von den Machthabern gewollt. Sie wollen die Bürger zur Gewalt provozieren, damit sie noch mehr Unterdrückung und Kontrolle begründen und den Sicherheitsapparat noch mehr aufrüsten können. Ganz Amerika verwandelt sich in ein riesiges Gefängnis. Nicht nur weil die USA die meisten Gefängnisinsassen haben, über 2 Millionen Menschen sitzen ein und fast 7 Millionen Menschen stehen unter Justizaufsicht, man wird auch sonst auf Schritt und Tritt überwacht, bespitzelt und kontrolliert. Beim kleinsten mutmasslichen Vergehen, oder bei der geringsten "falschen Bewegung", wird sofort mit der Waffe durch die Polizei geschossen, oder man wird brutal zusammengeschlagen. Wie jetzt Freddy Gray, der nach seiner Verhaftung einen Genickbruch erlitten hat und starb.

Abschliessend, im folgenden Video sieht man wie die Polizei von Baltimore einen Journalisten zusammenschlägt. Man hört wie eine Stimme den Polizisten zuruft: "Er ist Presse, er ist ein Fotograf!"



Aber das ist kein Wunder, denn die Führung der Polizei von Baltimore, wie von vielen anderen amerikanischen Städten, haben ihre Ausbildung in Israel erhalten (2009). Die sind Experten in Unterdrückung einer Bevölkerung als Besatzungsmacht, wie sie es mit den Palästinensern tun.

Gepanzerte Fahrzeuge sind in Baltimore aufgefahren

Und dann noch dieser Hinweis. Zwischen dem 15. Juli und 15. September findet in den Bundesstaaten California, Nevada, Arizona, New Mexico, Utah, Colorado und Texas eine Militärübung mit Namen "Jade Helm 15" statt. Laut U.S. Army Special Operations Command (USASOC) soll es sich dabei um einen "unkonventionellen Krieg" handeln der geübt wird und Teil der nationalen Sicherheitsstrategie sein. Teilnehmen werden die ganzen amerikanischen Sondereinsatztruppen, welche Umstürze und auch Mordaufträge weltweit erledigen, wie: US Army Special Forces Command (Green Berets), US Navy SEALS, US Air Force Special Operations Command, USMC Marine Special Operations Command, USMC Marine Expeditionary Units und 82nd Airborne Division. Es gibt Stimmen in den USA die sagen, bei der Übung geht es um die Vorbereitung für das Kriegsrecht und WK3.

Europa zahlt den Preis für die US-Aggression

von Freeman am Freitag, 24. April 2015 , unter , , | Kommentare (30)



Als ich heute wegen "Feindbeobachtung" meinen täglichen Spaziergang durch die Presselandschaft machte, ist mir wieder der Einheitsbrei in allen Medien aufgefallen. Was ist die Botschaft betreffend Flüchtlingswelle, die alle Mainshitmedien verbreiten? Die Schlepperbanden sind schuld. Diese "Schlepper des Todes" müssen jetzt bekämpft werden und deshalb muss ein Militäreinsatz gegen Schlepperbanden her. Die wirkliche Ursache für die Flut an Flüchtlingen wird mit keinem Wort erwähnt. Wie immer behandelt man nur das Symptom und nicht die Ursache. Es sind die zerstörerischen Kriege, welche Washington überall führt. Die Quittung dafür sind die Menschen, die nach Europa flüchten, weil ihre Existenzgrundlage durch amerikanische Bomben vernichtet wurde. Aktuelles Beispiel, der Krieg gegen die Bevölkerung in Jemen. Wieder wird ein Land in die Steinzeit gebombt und die Menschen werden aus den Ruinen flüchten müssen. Was die dummen Europäer einfach nicht kapieren, Europa bezahlt immer den Preis für die amerikanischen Interventionen und Aggressionen.


Europa bezahlt was Amerika an Schaden anrichtet, so läuft das. Die Flüchtlingsboote fahren ja nicht über den Atlantik und landen an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie fahren übers Mittelmeer und wollen ihre Fracht in der EU abladen. Sollen doch die nützlichen Idioten der EU die Menschen aufnehmen, ein Dach über den Kopf geben und versorgen. Washington macht das sicher nicht. Die US-Militärmaschinerie, zusammen mit ihren Lakaien, zerstören ein Land nach dem anderen im Nahen Osten und in Nordafrika. Überall wird verbrannte Erde hinterlassen, gescheiterte Staaten produziert, wo Terrorbanden herrschen. Wo kommen wir dahin, wenn die Presstituierten den wirklichen Schuldigen für die Flüchtlingskrise nennen? Nämlich Washington und die ständigen Kriege die es führt. Das wäre ja "Antiamerikanismus" und das ist verboten. Also sind die Schlepper die Bösewichte. Dabei spiegeln die Nationalitäten der Flüchtlinge genau die Liste der Länder wieder, welche die USA "befreit" und "demokratisiert" hat.

Die Flüchtlinge aus Nordafrika sind nur ein Menschenstrom. Viel mehr kommen über Land aus Afghanistan, Irak und Syrien nach Europa.

Die Kriegstreiber in Washington können nur eines, ihre Waffen einsetzen, Bomben abwerfen und Raketen abschiessen. Das ist gut für die amerikanische Rüstungsindustrie und schafft Arbeitsplätze. Den immensen Schaden der dadurch verursacht wird, dass es dabei zigtausende Opfer gibt, Hunderttausende Flüchtlinge, darum sollen sich die andere kümmern, also das naheliegende Europa. Die Diskussion die darüber in den Medien geführt wird, ist doch völlig falsch. Hallo, ohne Kriege gebe es keine Kriegsflüchtlinge. Was machen aber die EU-Staaten? Sie haben heute beschlossen, Kriegsschiffe ins Mittelmeer zu schicken und Migrationskommissar Avramopoulos sagte: Europa erklärt Schleppern "den Krieg".

Immer heisst es nur "Krieg". Zuerst führt man Kriege gegen die Länder die man mit "westlichen Werten beglücken will", um dann einen Krieg gegen die Flüchtlinge zu führen, die daraus resultieren. Auf das läuft es nämlich hinaus. Was wollen denn die Kriegsschiffe im Mittelmeer machen? Die überfüllten Schiffe mit Flüchtlingen versenken, damit sie nicht an die EU-Grenze gelangen? Oder will man die Schiffe mit Gewalt zur Umkehr zwingen? Das soll die Lösung für die Flut an Flüchtlingen sein? Diese Vollpfosten sollen lieber der amerikanischen Kriegspolitik den Mittelfinger zeigen, bzw. die zerstörten Staaten wieder aufbauen, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben und keinen Grund haben zu flüchten.

Man kann auch die Flüchtlinge nach Amerika schicken. Soll doch das US-Regime sich um die Opfer ihrer verbrecherischen Aussenpolitik kümmern.

Auch den Schaden den Washington mit der Krise in der Ukraine verursacht hat, bezahlt Europa. Wer hat denn die Konfrontation mit Russland heraufbeschworen? Wen schaden denn die Sanktionen gegen Russland am meisten? Die Europäer haben sich erpressen lassen und sind eingeknickt, haben die antirussische Politik Washingtons übernommen. Es sind aber die europäischen Arbeiter, die Bauern und die Unternehmen, die mit Einkommensverluste den Preis für die antirussische Politik bezahlen, nicht die USA. Das US-Regime will unbedingt Europa in einen militärischen Konflikt mit Russland hineinziehen. Sie versuchen wieder Europa zum Schauplatz eines Weltkrieges zu verwandeln. Europa soll zum dritten Mal verwüstet werden und Millionen dabei sterben.

Es ist die volle Absicht der Amerikaner, Europa mit Flüchtlingen zu überfluten, denn damit wird Europa finanziell und kulturell geschwächt!

Wann wachen die Europäer endlich auf und erkennen, wer ihr wirklicher Feind ist? Wann befreien sie sich vom amerikanischen Imperialismus und Kolonialismus? Wann finden die europäischen Politiker ihr Rückgrat und hören auf den amerikanischen Stiefel zu lecken? Wann entwickelt Europa eine eigenständige und unabhängige Aussenpolitik? Wann erkennen die Europäer, wie sie von Amerika nur verarscht und ausgenutzt werden? Wer hat denn die Finanz- und Bankenkrise verursacht und nach Europa gebracht? Ja wer wohl? Die Finanzkriminellen jenseits des Atlantik. Egal welche Krisen oder Probleme wir haben, das US-Regime ist der Verursacher und der Übeltäter. Der Blick durch die rosarote Brille in Richtung Amerika muss endlich aufhören. Europa zahlt den Preis für die US-Aggression und der Preis ist zu hoch!

Was ist mit den neuesten Erkenntnissen des Geheimdienst-Untersuchungsausschuss? Der BND ist der Handlanger der NSA und betreibt seit Jahrzehnten Landesverrat, arbeitet im Auftrag der USA gegen Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen. Informationen über europäische und deutsche Konzerne, Behörden und Politikern wurde den Amis frei Haus geliefert. Der Vorwand der Terrorbekämpfung wurde für Spionage und Überwachung verwendet. Angeblich soll Merkel nichts davon gewusst haben. Das heisst, entweder hat die Kanzlerin ihren Laden nicht im Griff oder sie hat alles gewusst und geduldet. Egal was, Merkel und der BND-Chef Gerhard Schindler müssen wegen Hochverrat sofort zurücktreten und in den Knast!

Deshalb, die Transatlantiker sollen endlich ihre Fresse halten und aus der Politik verschwinden, mit einem Fusstritt aus ihren Ämtern gekickt werden. Diese Verräter an Europa haben lange genug Schaden angerichtet. Seit wann vertritt Merkel deutsche Interessen? Noch nie gewesen. Sie setzt jeden Wunsch ihrer amerikanischen Befehlsgeber um und der US-Botschafter in Berlin ist ihr Chef. So ist es in jedem europäischen Land. Es wird Zeit, das wirkliche Patrioten ans Ruder kommen und das Schiff Europa um 180 Grad wenden. Europa darf nicht mehr Ausgangspunkt der amerikanischen Kriege sein. Nach Angaben der UN-Flüchtlingsbehörde haben im vergangenen Jahr 219'000 Flüchtlinge und Migranten das Mittelmeer passiert. Mindestens 3'500 davon starben. Das US-Regime und seine europäischen Helfershelfer sind daran schuld!

Die Wut die gegen die Schlepper oder sogar gegen die Flüchtlinge geäussert wird, ist falsch. Sie richtet sich nicht gegen die Ursache. Wenn ein Haus abbrennt, dann ist es falsch sich zu weigern die, die ihr Dach verloren haben, bei sich aufzunehmen. Die Europäer sind wütend auf die Flüchtlinge, statt auf die Brandstifter, die das Haus angezündet und die Flüchtlinge erst geschaffen haben. Wo ist der Protest der Deutschen gegen die amerikanische Besatzung und das alle Kriege der Amerikaner von deutschen Boden aus geführt werden? Das ist doch der Grund für die Flüchtlingswelle, weil den Menschen in den moslemischen Ländern ihr Zuhause weggebombt wurde. Wo ist der Protest gegen die Kriege, gegen Merkel und die ganzen Landesverräter in Berlin? Ich sehe nichts. Aber man regt sich über die Flüchtlinge auf. Kopfschüttel!

Klitschko - in Kiew gehasst, in Köln geehrt

von Freeman am Donnerstag, 23. April 2015 , unter , | Kommentare (34)



Der ehemalige Profiboxer und heutige Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat am Mittwoch den Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln erhalten. Gewürdigt wird nach Angaben der Stadt Klitschkos Engagement für "Frieden und Demokratie" in der Ukraine ... Moment ... jetzt ist mir gerade die Tastatur auf den Boden gefallen.

Vitali Klitschko, ein Produkt der Konrad Adanauer Stiftung,
zum Umsturz von gewählten Regierungen

So, hab sie aufgehoben und kann weiterschreiben. Mit dieser Verleihung liegt die Stadt Köln aber sowas von voll daneben, denn in Kiew finden die Menschen ihn gar nicht ehrwürdig. Mehr als 2000 Menschen haben sich am Donnerstag vor dem Präsidialamt in Kiew versammelt, um den Rücktritt von Klitschko als Oberbürgermeister zu fordern. Viele Menschen hassen ihn dort, weil er nichts für sie tut.


Seit seinem Amtsantritt hat sich die Lage für die Menschen in Kiew dramatisch verschlechtert. Die Preise haben sich verdreifacht, die Löhne und Renten halbiert, die Arbeitslosigkeit is enorm. Dauernd gibt es Stromausfälle und Nazi-Banden wüten in der Stadt, schlagen jeden zusammen der als "prorussisch" gilt.

Ausserdem ist er ein Nazi-Sympathisant, der sich mit Ultranationalisten und Faschisten verbündet hat. Er hat auch keine Scheu, sich mit den Schergen des mörderischen Asow-Bataillons ablichten zu lassen. Was kann man schon von einem Boxer erwarten, der den Beruf gelernt hat, Menschen die Birne weichzuklopfen?


Aber der Konrad-Adenauer-Preis passt zu Klitschko, denn Adenauer war wohl der grösste Landesverräter im Nachkriegsdeutschland. Hat er doch Westdeutschland an die Amerikaner verkauft, so wie Klitschko die Ukraine. Frage: Wie wohnt es sich im Arsch von Geoffrey Pyatt, Herr Klitschko, den amerikanischen Botschafter in Kiew?

Die Chefin Nuland und ihr Untergebener

Zur Erläuterung: Beim Konflikt in der Ukraine geht es nicht um eine "Antiterroroperation" der legitimen Regierung in Kiew (Putsch-Regime) gegen sogenannte Separatisten (Ostukraine), auch nicht ein Krieg proamerikanische Kräfte gegen prorussische, sondern um einen Bürgerkrieg der ukrainischen Faschisten gegen die ukrainischen Antifaschisten. Mit dem Maidan haben Ultranationalisten und Nazis die Macht in der Ukraine übernommen und führen einen Krieg gegen Menschen die Pluralität und Demokratie wollen. Der Westen unterstützt ein kriminelles, intolerantes, rassistisches und menschenverachtendes Regime, welches genau das Gegenteil von den sogenannten "westlichen Werten" vertritt. Das heisst, wer die Junta in Kiew gut findet und ihre Verbrechen verschweigt oder rechtfertigt, ist ein Faschist, Punkt!

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Ich zitiere ungern Boris Jelzin, aber was er 1995 gesagt hat ist die Wahrheit: "Freiheit ist wie die Luft. Man merkt sie nicht wenn man sie hat, aber ihre Abwesenheit spürt man sofort."

Wie man einen "inländischen" Separatisten erkennt?

von Freeman am Mittwoch, 22. April 2015 , unter , | Kommentare (13)



Die Jagt nach sogenannten "inländischen" Separatisten hat in der Ukraine begonnen. Plakate und Handzettel sind überall im Land aufgetaucht, auf denen erklärt wird, wer "inländische Separatisten" sind, wie man sie erkennt und wo man sie den Behörden melden kann.

Nur Faschisten machen so ein Plakat!

Ein "inländischer Separatist" ist eine Person, die unbewusst oder bewusst Informationen verbreitet, welche die Integrität des Staates bedroht. Es sind auch Personen die gegen die Mobilisierung protestieren, die DPR (Volksrepublik Donezk) und die LPR (Volksrepublik Lugansk) loben, die Gerüchte über eine Bedrohung der russischen Sprache und der Russisch sprechenden Bevölkerung erzählen, eine Kapitulation gegenüber Russland befürworten, russische Propaganda verbreiten und russische Symbole benutzen.

Separatisten sind auch die Personen, die bei Demonstrationen gegen das Regime teilnehmen!

Personen, die dieses Profil erfüllen, werden zu 12 Jahren Gefängnis bis Lebenslänglich verurteilt. Es ist doch unglaublich, dass die Nutzung der russischen Sprache einen schon zum "Separatisten" macht, wo doch über 70 Prozent der Ukrainer Russisch im Alltagsleben sprechen. Am schlimmsten ist die antirussische Indoktrinierung der Jugend in den Schulen neuerdings und der Geschichtsrevisionismus.

Interessant ist, nach meiner Lesart ist das Plakat auf Russisch geschrieben, oder es gibt keinen Unterschied zum Ukrainischen. Die Überschrift "Как распознать "бытового" сепаратиста?" ist für mich Russisch und bedeutet: "Wie man einen "inländischen" Separatisten erkennt?"

Das ist deshalb interessant, weil ein Mann in Kiew die Polizei rief und eine Anzeige erstattete, weil man in einer Apotheke auf Russisch mit ihm sprach. Die Nutzung der russischen Sprache ist also doch verboten. Deshalb sind auch alle russischen TV-Sender nicht mehr empfangbar. Die Ukrainer sollen nur die Lügen, Hetze und Propaganda des Regimes mitbekommen.

An was erinnert uns das? An das Verbot während der Herrschaft des Nazi-Regimes in Deutschland, sogenannte "Feindsender", also ausländische Sender zu hören. Am 1. September 1939 trat die "Verordnung über ausserordentliche Rundfunkmassnahmen" in Kraft. Sie bedrohte das Hören ausländischer Rundfunksender mit hohen Strafen. Auf "Volksempfängern" wurde eine Warnung vor dem Abhören von "Feindsendern" angebracht.

Wir haben also hier alle Merkmale, die Ukraine hat sich in eine Nazi-Diktatur verwandelt. Es werden Andersdenkende verfolgt, man fordert die Bevölkerung auf, Mitmenschen bei den Behörden zu denunzieren, gewisse ausländische Sender zu hören oder zu schauen ist verboten, und Regimegegner werden entweder eingesperrt oder gleich liquidiert.

Noch ein Merkmal, Nazis regieren in Kiew, ist die Aussage von Olexandr Turtschynow, den Poroschenko zum Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine im Dezember 2014 ernannt hat. Er sagte am 9. April gegenüber Reportern, die Ukraine würde an verschiedenen geheimen Atomprogrammen arbeiten, um entweder eine Atombombe oder eine "schmutzige Bombe" zu bauen.

Eine schmutzige Bombe ist eine Massenvernichtungswaffe, die aus einem konventionellen Sprengsatz besteht, der bei seiner Explosion radioaktives Material in der Umgebung verteilt. Damit werden grosse Landflächen einer tödliche Strahlung ausgesetzt und damit unbewohnbar gemacht. Gegen wen meint der Psychopath Turtschynow diese einzusetzen? Gegen die Bevölkerung in der Ostukraine, die aus "Separatisten" besteht?

Was sagt Moskau dazu? Das russische Aussenministerium kommentierte Turtschynows Aussage mit den Worten: "Wir hoffen, so ein Programm existiert nur im fieberhaften Hirn von Turtschynow. Er realisiert offensichtlich nicht, was die Auswirkung einer Umsetzung dieser Idee nach sich ziehen würde."

"Die Herstellung so einer Waffe würde die Ukraine in einen Schurkenstaat verwandeln und würde die Anwendung der Massnahmen laut Kapitel 7 der UNO-Charta erzwingen," schrieb das Aussenministerium. Eine deutliche Warnung an Kiew, es riskiert eine harte Bestrafung, bis hin zu einem Krieg.

Kapitel 7 der Charta trägt den Titel "Massnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen". Darin wird die Vorgangsweise bei wirtschaftlichen und militärischen Zwangsmassnahmen gegen Staaten durch die Internationale Gemeinschaft geregelt und auch das Recht auf Selbstverteidigung.

Ist doch toll, was die USA-EU-NATO aus der Ukraine gemacht haben. //Eine friedliche, tolerante, lupenreine Demokratie wurde nach dem legalen und gewaltfreien Machtwechsel eingeführt// Zynismus aus. Es ist ungeheuerlich, das ausgerechnet das Merkel-Regime, mit der deutschen Vergangenheit im Bewusstsein, dieses Nazi-Verbrecherpack unterstützt und beschützt, und Russland als den Bösen hinstellt.

Und die Westmedien schweigen darüber wie immer. Diese bezahlten Medienhuren sollen doch endlich zugeben, ihre Aufgabe ist es, die Bevölkerung dumm zu halten und in ihrer Meinung zu lenken. In Wirklichkeit arbeiten sie für das Orwellsche "Ministerium für Wahrheit" (Propaganda), für das "Ministerium für Frieden" (Krieg) und für das "Ministerium für Liebe" (Geheimdienst).

Korwin-Mikke: Maidan-Schützen in Polen ausgebildet

von Freeman am Dienstag, 21. April 2015 , unter , , , | Kommentare (29)



Janusz Korwin-Mikke ist ein polnischer Politiker. Er ist seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments und tritt bei der Präsidentschaftswahl in Polen 2015 für seine neue Partei KORWiN an, die am 10. Mai stattfindet. Er gilt als einer der reichster Politiker Polens, ist deshalb finanziell unabhängig und kann Wahrheiten aussprechen, die sich kein anderer traut. In einem Interview mit Wirtualna Polska, dem grössten und bekanntesten Webportal in Polen, hat er gesagt: "Der Maidan war auch unsere Operation. Die Scharfschützen wurden in Polen ausgebildet. Diese Terroristen haben 40 Demonstranten und 20 Polizisten auf dem Maidan erschossen, um damit einen Aufstand zu provozieren."


Zur Erläuterung: Janusz Korwin-Mikke war einer der ersten polnischen Politiker, die öffentlich sagten, die CIA hat Geheimgefängnisse auf polnischen Territorium betrieben und dort Gefangene gefoltert, etwas was die polnische Regierung strikt leugnete ... bis das US-Regime selber diese Tatsache zugegeben hat. Der ehemalige polnische Staatschef Aleksander Kwasniewski hat die Foltergängnisse persönlich genehmigt, aber immer abgestritten, es hätte sie gegeben. Erst der CIA-Folterbericht des US-Senats zwang zu einem Eingeständnis. Leugnen und lügen, bis es nicht mehr geht, so operieren die westlichen ReGIERungen. Wird das, was Korwin über die Scharfschützen auf dem Maidan jetzt sagt, auch später offiziell zugegeben?

Interview von Joanna Stanislawska übersetzt von mir:

Janusz Korwin-Mikke (JKM): Polen hat keinen Interessenkonflikt mit Russland. Wir haben keine Probleme an der polnisch-russischen Grenze. Die Förderung eines militaristischen Gedankengangs ist für uns nicht nützlich, nur für die USA. Es ist schwer Leute wie Wladimir Schirinowski zuzustimmen (russischer rechtspopulistischer Politiker), da er verrückt ist, aber er hat Recht wenn er sagt, wir sind Washingtons Handlanger.

Wirtualna Polska (WP): Aber solche Empfindungen sind doch natürlich, angesichts Russlands aggressiver Politik. Es ist schwer die Iskander-Raketen an unserer Grenze zu ignorieren.

JKM: Einen Moment! Die Iskander gibt es erst seit kurzem, nachdem Polen hunderte brutale verbale Angriffe auf Russland losgelassen hat, und nachdem die amerikanische bewaffnete Kavallerie auf polnischem Territorium Paraden abhielt. Ich bin ein Poker-Spieler und beim Poker muss man wie der Gegner denken. Aus russischer Perspektive sieht die Situation wie folgt aus: In den letzten 20 Jahren hat die NATO die DDR geschluckt, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Litauen, Estland, Rumänien, Bulgarien, und will seine Pranken auf die Ukraine legen. Dazu noch, sie haben den Kosovo von Serbien gerissen, haben Muammar Gaddafi angegriffen (möge er in Frieden ruhen), und jetzt greifen sie den einzigen Verteidiger des Christentums im Nahen Osten an, seine Exzellenz Bashar al-Assad, nur weil er ein Alliierter Russlands ist. Man wird im Internet einen Mem finden das sagt, "Russland will Krieg. Schaut her wie sie das Land nahe an die NATO-Basen gerückt haben." Deshalb frage ich, wer ist der Aggressor?

WP: Die Ukrainer werden eine andere Sicht zu diesem Thema haben.

JKM: Bedauerlicherweise können sie sich bei den Amerikanern für all das bedanken. Russland hatte einen ziemlich freundlichen Präsidenten in der Ukraine in der Person von Viktor Janukowitsch. Und Russland hatte keine Absicht irgendetwas zu nehmen. Es war auch die ideale Situation für uns, denn es ist im polnischen Interesse, dass die Ukraine als unabhängiger Staat existiert, aber auch ein schwacher. Das hat der Maidan zerstört. Victoria Nuland vom US-Aussenministerium hat öffentlich zugegeben, dass die USA 5 Milliarden Dollar ausgegeben haben, um die Situation in der Ukraine zu destabilisieren. Wir haben es mit einer US-Aggression in der Ukraine zu tun. Putin hat nur die Kastanien aus dem Feuer geholt.

WP: Aber das ist Geld, dass die USA seit 1991 ausgegeben haben, um die Ukraine zu demokratisieren. Es wurde nicht ausgegeben, um den Maidan zu organisieren. Glauben Sie, es war eine CIA-Operation?

JKM: Ja ... und es war auch unsere Operation. Die Scharfschützen wurden in Polen ausgebildet. Sogar die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat geschrieben, wer wirklich auf dem Maidan geschossen hat. Die Terroristen haben 40 Demonstranten und 20 Polzisten erschossen, um einen Aufstand zu provozieren. Die Wahrheit kommt endlich raus.

WP: Warum wollte Polen sie ausbilden, die, die Sie "Terroristen" nennen?

JKM: Lassen Sie es mich wiederholen: Wir haben Washington einen Gefallen getan. (Kann auch "Blowjob" gemeint sein, weil im Polnischen die Wörter sehr ähnlich sind.)

WP: Haben Sie einen Beweis dafür?

JKM: Ich sitze im Europaparlament neben Herrn Urmas Paetz, den Aussenminister von Estland, der in einem Telefongespräch mit Baronin Catherin Ashton bestätigt hat, dass es "unsere Leute" waren, die auf dem Maidan geschossen haben, und nicht die Leute von Janukowitsch, oder von Putin. Ausgebildet durch uns in westlichen Ländern.

WP: Ich weiss nicht was Paetz und Ashton gesprochen haben, aber Putin hat das gesagt. Sie wiederholen die russische Propaganda. Es ist schwer zu verstehen, warum es im Interesse Polens wäre.

JKM: Seine Exzellenz Waldimir Putin sagte das erst zwei Monate nach Herrn Paetz. Ich glaube an das Prinzip von St. Augustine, "auch wenn die Welt untergeht, aber Gerechtigkeit muss walten". Wenn die Russen aus dem Munde von Sergei Lawrow sagen, sie haben das Budapester Memorandum nicht verletzt, dann lügen sie entweder, oder wenn es stimmt, dann haben wir das zur Kenntnis zu nehmen.

WP: Die NATO hat eine defensive Doktrin, während Putin im grossen Stiel aufrüstet, Panzer und schweres Gerät in die Ukraine entsendet, und Sie behaupten, das ist keine aggressive Politik?

JKM: Welche NATO? Die Amerikaner! Krieg ist nur aus amerikanischer Sicht nützlich. Es gibt Interessengruppen in den USA, die zu einem bewaffneten Konflikt drängen: Die Rüstungsindustrie, die Financies, einige Politiker, Generäle, aber auch viele Leute (einige die ich persönlich kenne) unter den Neokonservativen. Sie analysieren die Situation mit kalter Logik: Wir haben die mächtigste Armee der Welt geschaffen, aber wir haben auch 18 Billionen Dollar an Schulden, und wir können keine weitere Entwicklung uns leisten. China, das Russland unterstützt, wird uns bald überholen, deshalb, wenn wir unsere globale Hegemonie aufrechterhalten wollen, müssen wir einen Krieg anfangen, spätestens in einigen Jahren. Die Ukraine ist ein sehr passender Vorwand. Im Moment ist Polen in der Lage den III. Weltkrieg zu verhindern.

WP: Inwiefern?

JKM: In dem wir unsere Neutralität was die Ukraine betrifft erklären. So wie die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Weissrussland, die nicht sich an der antirussischen Raserei beteiligen. Wir könnten die Welt retten, wenn wir der US-Armee den Zugang zur Ukraine unterbinden.

WP: Der Kreml hat die Krim besetzt und durch pro-russische Separatisten besetzt es die Ostukraine, aber wir sollen sagen, es ist nichts passiert?

JKM: Die Lage auf der Krim ist klar. Russland hat den Kosovo als Präzedenzfall benutzt. Denn, warum kann man den Kosovo von Serbien trennen, aber die Krim nicht von der Ukraine? Die Russen haben gewarnt, wer immer die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennt, gibt Zustimmung zu ähnlichen Vorgehen in der Zukunft. Mit Donbass ist es nicht so eindeutig, aber dort hat die Ukraine einen Fehler begangen. Es hätte die Krim aufgeben und das Militär an die Grenze zu Russland stellen sollen. Stattdessen haben sie nur geschrien, aber das Resultat der Schreierei war, dass es die Krim verlor, während die Bewohner von Donbass meinten, sie werden auch Erfolg haben.

WP: Man hätte also die Ukraine sich selbst überlassen sollen?

JKM: Es spielt für Polen gar keine Rolle, ob die Ukraine die Krim und Donbass hat oder nicht. Wir dürfen nicht vergessen, jede Hilfe für die Ukraine ist Hilfe für Leute, wenigstens in der Westukraine, die uns hassen. Ihre Helden sind Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch, die für den Völkermord an polnischen Zivilisten in Podolien, Wolhynien und östlichen Kleinpolen verantwortlich sind, wo bis zu Hunderttausend getötet wurden. Sie sind Faschisten.

WP: Wieder wiederholen Sie russische Propaganda.

JKM: Sie müssen zugeben, dass die Russen insofern Recht haben, wenn sie den Ausdruck "Faschisten" benutzen, um zum Bespiel den "Rechten Sektor" zu beschreiben. Seine Exzellenz Wladimir Putin müssen wir für eine Sache dankbar sein: Wegen seiner Handlungen hassen die Ukraine die Russen mehr als die Polen.

...

WP: Warum glauben Sie, würde Putin eine grossartiger Präsident für Polen sein?

JKM: Weil er stark und entscheidungsfreudig ist. Je mehr sie in Europa mit ihm unglücklich sind, je besser ist er als Präsident aus russischer Perspektive. Wir benötigen auch einen Präsident, den unsere Nachbarn fürchten.

...

WP: Könnte Warschau von Atomwaffen getroffen werden?

JKM: Ich bezweifle ob Putin Atomwaffen gegen ein Land einsetzt, das keine hat und das Russland nicht bedroht. Es besteht nicht so eine Gefahr, denn Putin ist in dieser Sache völlig rational.

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Das gesamte Interview behandelt eine Reihe von Themen, aber hier wurde ein Auszug gezeigt, mit Relevanz zu Russland und der Ukraine.

Mein Kommentar zum Interview: Korwin sagt die Wahrheit, nur, die Mehrheit der Polen sind wie die Menschen in Westeuropa, von den Mainshitmedien gehirngewaschen und glauben den Lügen. So wie die Journalistin, welche die Fragen gestellt hat. Für sie sind die Fakten "russische Propaganda". Sie weigern sich auch zu glauben, in der Ukraine herrschen die Nazis, denn das soll auch "russische Propaganda" sein. Einerseits gibt es in Polen die Bereitschaft die Ukraine zu unterstützen, andrerseits sind genau die Leute die sie unterstützen, von der Idelogie her die, welche massenweise die Polen im II. WK ermordet haben. Es ist eigentlich ungeheuerlich, wie man den Nazi-Terror in der Ukraine im Westen völlig ausblendet und so tut, wie wenn es ihn nicht gebe. Diese Realitätsleugnung wird noch ganz böse enden!

Die USA-EU-NATO ist schuld am Flüchtlingsdrama

von Freeman am Montag, 20. April 2015 , unter , , | Kommentare (46)



Das Thema der Woche ist die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer vor der libyschen Küste. Es sollen sich zwischen 700 und 950 Menschen an Bord des gesunkenen Seelenverkäufers befunden haben. Nur 28 Menschen konnten durch die italienische Küstenwache gerettet werden. Alle üblichen Grossmäuler, die ihren Senf zu allem geben müssen, schieben die Schuld überall hin, nur nicht dort wo sie hingehört, zum NATO-Hauptquartier in Brüssel. Die Kriegsverbrecher dort und ihre "zivilen Befehlsgeber" sind mit ihrer Interventionspolitik am Tod von über 700 Menschen schuld.

Der NATO-Bombenkrieg gegen Libyen

Mit der gewohnten Heuchelei reagierte das Bundesregime mit "Erschütterung" auf das Unglück. "Dass dies mit trauriger Regelmässigkeit im Mittelmeer stattfindet, das ist ein Zustand, der Europas nicht würdig ist", sagte Regierungspapagei Steffen Seibert. Die Staatschefs der EU-Marionettenstaaten kommen an diesem Donnerstag in Brüssel zusammen, um über Konsequenzen aus der jüngsten Flüchtlings- katastrophe zu beraten. Niemand redet darüber, der Grund für die Flüchtlingswelle war der Bombenkrieg der USA-EU-NATO gegen Libyen 2011, was zu einer völligen Zerstörung des Landes geführt hat und zu einer Terrorherrschaft der radikal islamischen Banden.

Wie immer verursacht der Westen mit seiner Interventionspolitik zuerst die Probleme, die dann "gelöst" werden müssen. In Irak und Syrien genauso. Wer hat denn dort die ganze Zivilgesellschaft zerstört und warum flüchten die Menschen von dort? Weil "wir" ihnen die Existenz weggebombt haben und es tagtäglich tun und weil "wir" die Terroristen für den "Regimewechsel" erst geschaffen haben, die dort gegen die Zivilbevölkerung wüten.

Es sind die Kriegshetzer der NATO, die Libyen destabilisiert haben, indem sie im März 2011 einen Bombenkrieg gegen die libysche Regierung durchführten, um Muammar Gaddafi zu stürzen. Genauso wie sie schon seit drei Jahren einen Krieg gegen Bashar al-Assad in Syrien führen, um ihn aus dem Amt zu treiben. Vorher haben sie Saddam Hussein im Irak weggebombt und ermordet. Das Resultat dieser "humanitären Intervention" ist die totale Zerstörung der Länder und als Konsequenz eine Flut an Flüchtlingen nach Europa.

In Afghanistan genau dasselbe. Wann werden die, welche die ganzen Kriege befohlen haben und führen, endlich zur Verantwortung gezogen? Wann stehen Bush, Obama, Sarkozy, Hollande, Blair, Brown, Cameron und ja auch Merkel vor dem internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Sie sind doch alle schuld an der Flüchtlingskatastrophe. Wann wachen die Menschen in Europa auf und realisieren, es sind diese "scheinheiligen" Psychopathen, die Hunderttausende auf dem Gewissen haben?

Jetzt wo über 700 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind, weil das Schiff wegen Überladung kenterte, ist man "schockiert" und tut einen auf Mitgefühl. Wo war denn das Mitgefühl, als man Bomben mit NATO-Kampfflugzeuge auf sie herunterregnen hat lassen? Man muss sich das vorstellen, vom 19. März bis 31. Oktober 2011 wurden pausenlos über 20'000 Lufteinsätze geflogen und Tausende Tonnen an Bomben auf Libyen abgeworfen.

Die ganze Infrastruktur Libyens wurde zerstört. Dann hat man radikal islamischen Terroristen ins Land geschleust und mit Waffen ausgestattet, damit sie gegen die Zivilbevölkerung ihre Massaker durchführen können. Jetzt ist Libyen ein sogenannter "gescheiterter Staat", wo nichts funktioniert, der völlig unregierbar ist. Kein Wunder flüchten die Menschen übers Mittelmeer nach Europa.

Das hat der Westen aus Libyen gemacht, eine Trümmerlandschaft

Es waren die Kriegsfanatiker Obama, Sarkozy und Cameron, die Libyen bombardiert haben. Sie haben das Land ins Chaos gestürzt, wo brutale Kopfabschneider wüten, wo jeder "Ungläubige" und speziell Christen verfolgt werden. Die Wahrheit ist, "wir" im Westen haben das Flüchtlingselend verursacht. JA WIR SIND SCHULD!!!

Deshalb ist es unerträglich wie jetzt um den heissen Brei herumgeredet wird, wie man einen auf Betroffenheit vorspielt. Was haben denn die Mitglieder der NATO-Staaten gedacht, als sie den Bombenkrieg genehmigten und damit das Land in die Steinzeit zurückversetzten? Die Menschen würden in den ausgebrannten Ruinen dahinvegetieren? Sie würden einfach dasitzen und warten bis die Terrorbanden sie abschlachten? Ist doch vorhersehbar gewesen, sie würden das Land in Richtung Europa verlassen.

Flüchtlinge aus Afghanistan, aus dem Balkan, aus dem Irak, Syrien und Libyen usw. gibt es doch nur, weil "wir" im Westen ihnen die Existenz mit unseren Angriffskriegen zerstört haben und weil "wir" radikale Kräfte mit Waffen ausstatten und sie wüten lassen. Geben wir es doch endlich zu. Jetzt werden aber die "Schleuser" für die Flüchtlingswelle verantwortlich gemacht. Dabei gibt es die nur deshalb, weil die Menschen aus dem Elend wollen, den "wir" mit unser "Verbreitung von westlichen Werten" verursacht haben.


Statt die Kriege sofort zu beenden und die Länder wieder aufzubauen, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben und wieder eine Zukunftsperspektive haben, will die EUDSSR ihre Aktivitäten zur Seenotrettung deutlich ausbauen. Kopfschüttel. Das soll die Lösung sein? Es gebe Pläne, die doppelte Zahl von Rettungsschiffen und das doppelte Budget einzusetzen, berichtete Reichsinnenminister Thomas de Misere nach einem EU-Krisentreffen am Montag in Luxemburg.

Das nicht gewählte EU-Politbüro in Brüssel schlägt auch vor, im Rahmen eines Pilotprojektes 5'000 schutzbedürftige Flüchtlinge nach Europa zu bringen und sie auf die einzelnen Länder aufzuteilen. Hallo!!! Es drängen womöglich Millionen Menschen aus dem ganzen Nahen Osten und Nordafrika nach Europa und da will man lächerliche 5'000 die Einreise erlauben? Die EU-Kriminellen sind doch völlig bekloppt, unrealistisch und leben in einer verkehrten Welt!

Ohne NATO-Kriege gebe es keine Kriegsflüchtlinge!

Mordserie gegen Opposition in der Ukraine

von Freeman am , unter , | Kommentare (19)



Das Nazi-Regime in Kiew ermordet reihenweise Journalisten und Politiker, die sie als Gegner betrachtet. Es ist lebensgefährlich in der Ukraine eine andere Meinung zu haben, als die offizielle anti-russische und ultra-nationale. Der Oppositionsjournalist und Autor Oles Buzina wurde in der Nähe seines Hauses in Kiew am vergangenen Donnerstag ermordet. Die Polizei glaubt, es war ein Mordauftrag. Dies geschah nachdem der ukrainische Journalist Sergey Sukhobok ebenfalls vorher schon ermordet wurde. Der ehemalige ukrainische Parlamentarier und Antimaidan-Aktivist, Oleg Kalaschnikow, wurde in seiner Wohnung in Kiew ermordet. Er ist das neueste Opfer einer Mordserie gegen Mitglieder der Partei des gestürzten Präsidenten Janukowitsch.

Oleg Kalaschnikow (52) wurde tot in seinem Haus am Mittwoch gefunden.
Die Polizei sagt, "sein Tod wurde durch einen Schuss verursacht."

Laut Untersuchungsbehörde liegt das Motiv an der Ermordung von Oleg Kalaschnikow an seinen "politischen Aktivitäten" und seiner "Beteiligung an der Organisierung und Finanzierung" der "konterrevolutionären" Ereignisse in der Ukraine. Kalaschnikow hätte "Wissen" über die Anti-Maidan-Bewegung gehabt, welche sich gegen den gewaltsamen Putsch stellte und danach die Legitimität des Regimes in Kiew anzweifelte und ihre Autorität kritisierte.

Oles Buzina (45) war als ehemaliger Chefredakteur der Zeitung Segodnya auch ein Kritiker des Regimes. Wir erinnern uns, nach der Ermordung der Charlie-Hebdo-Journalisten in Paris, gingen in Europa viele Menschen auf die Strasse und auch Zeitungsredaktionen zeigten ihre Solidarität mit den "Kollegen", in dem sie Plakate hochhielten auf denen stand: "Je suis Charlie". Wo bleibt der Protest gegen die Ermordung von Journalisten in der Ukraine? Die westliche Doppelmoral ist wieder deutlich sichtbar, denn nichts ist zu hören!

Wenn in der Ukraine oppositionelle Journalisten und Politiker ermordet werden, dann ist das keine Schlagzeile wert. Ist ja auch "unser" Mörderregime mit "unseren" pro-westlichen Marionetten. Als aber der russische Politiker Boris Nemzow in Moskau aus der Strasse erschossen wurde, dann waren alle westlichen Medien voll mit der Schlagzeile: "Putinkritiker wurde mit vier Schüssen in den Rücken ermordet" und man hat sofort angedeutet, der Schuldige sei Putin selber.

Auch die westlichen Staatsführer äussersten sich sofort und deutlich. Obama verurteilte den "brutalen und bösartigen Mord". "Wir rufen die russische Regierung zu einer raschen, überparteilichen und transparenten Ermittlung auf", hiess es in einer Erklärung des Weissen Hauses. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Merkel rief Russlands Staatschef Wladimir Putin auf, den "feigen Mord" aufzuklären. Und auch Hollande zeigte sich entsetzt. Es handele sich um einen "abscheulichen Mord" an einem "mutigen und unermüdlichen Verteidiger der Demokratie", erklärte Hollande.

Wo ist die gleiche empörte Reaktion von Obama, Merkel und Hollande über die Mordserie an Journalisten und Politiker in der Ukraine? Wo bleibt ihre Forderung an Poroschenko, die feigen Morde aufzuklären? Wo sind die "Je suis Buzina"-Pakate? Nirgends und es ist nichts zu hören.

Nicht nur hört man von den westlichen Medien und Politikern nichts über die Mordanschläge, sondern auch kein Wort des Protests über den ungeheuerlichen "Nachruf" den manche in der Ukraine über die Mordopfer geäussert haben. So hat ein Mitglied der faschistischen Swoboda-Partei und ehemaliges Mitglied der Rada, Iryna Farion, den ermordeten Oles Buzina als eine "degenerierte" und "teuflische Kreatur" bezeichnet.

Sie schrieb auf ihrer Facebook-Seite: "Der degenerierte Buzina wurde getötet. Vielleicht wird dieser Tod irgendwie den Dreck den dieses Schwein verbreitet hat neutralisieren ... Solche Leute gehören in die historische Kloake ... Ihre Namen werden mit der Zeit ausradiert ... Buzina war eine teuflische Kreatur. Finsternis und Inexistenz über ihn."

Wer das über die toten Charlie-Hebdo-Journalisten gesagt hätte, hätte man wegen Befürwortung eines Mordes und Förderung des Terrorismus in Frankreich schwer bestraft.

Andere Befürworter des ukrainischen Nationalsozialismus und Feinde von Buzina schlossen sich der üblen Nachrede der Politiker an. So schrieb Roman Bochkala, ein Journalist, der für den ukrainischen Inter TV Kanal arbeitet, einen Post auf dem stand: "Endlich hat jemand Kalaschnikow ermordet!" 200 Leute gaben diesem Post ein "like!".

Das ist der intolerante und mörderische Geist, den das Nazi-Regime in Kiew verbreitet.

Kaum einer im Westen sagt was dagegen, spezielle die nicht, die sich fürchterlich aufgeregt haben, als in Paris Journalisten und in Russland Politiker ermordet wurden. Diese unterschiedliche Behandlung der gleichen Ereignisse zeigt ihre wahre Einstellung. Sie sind gegenüber den mörderischen Taten des Nazi-Regimes in der Ukraine völlig blind und taub.

In den vergangenen Monaten sind mindestens acht ehemalige Regierungsmitglieder einem "mysteriösen" Tod erlegen. Die meisten werden vom Nazi-Regime als "Selbstmord" behandelt.

- Am 29. Januar wurde der ehemalige Vorsitzende der Kharkov-Region, Aleksey Kolesnik, aufgehängt gefunden.

- Am 24. Februar starb das ehemalige Mitglied der Partei der Regionen, Stanislav Melnik, an Schusswunden. Auch sein Tod war angeblich ein "Selbstmord".

- Am 25. Februar, nur wenige Stunden nach seinem Gerichtsverfahren, wurde der Bürgermeister von Melitopol, Sergey Valter, erhängt gefunden, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen.

- Am 26. Februar wurde der Vizechef der Polizei, Aleksandr Bordyuga, der als Valters Anwalt agierte, tot in seiner Garage gefunden.

- Am 26. Februar wurde der ehemalige Parlamentarier und Vorsitzende der Regierung der Zaporozhye-Region mit Schusswunden an seinem Hals tot aufgefunden. Wird auch als "Selbstmord" eingestuft.

- Am 28. Februar fiel das ehemalige Mitglied der Partei der Regionen, Mikhail Chechetov, aus dem 17. Stock seiner Wohnung in Kiew.

- Am 24. März fiel der Staatsanwalt Sergey Melnichuk aus dem Fenster seiner Wohnung im 9. Stock in Odessa.

Sind das wirklich alles Selbstmorde, oder wurden hier Oppositionelle beseitigt? Presse- und Meinungsfreiheit, sowie die Möglichkeit als politischer Gegner zu arbeiten, gibt es in der Ukraine nicht mehr. Wer gegen das Regime sich äussert, wird als "pro-russischer Terrorist" bezeichnet und eliminiert. Von wegen "Demokratie" und "westlicher Werte" hätten in der Ukraine Einzug erhalten.

Mittlerweile hat eine nationalistische Gruppe namens Ukrainische Aufständische Armee (UPA) sich zu den Morden an ukrainischen Oppositionellen bekannt. Das geht aus E-Mails hervor, die an den Kiewer Politologen Wladimir Fesenko adressiert waren. Die neue UPA bezieht sich auf die alte Untergrundarmee, die während und nach dem II. WK wütete. In den E-Mails drohte die Organisation damit, weitere "antiukrainische" Personen zu töten, sollten diese das Land nicht binnen 72 Stunden verlassen.

In dem Bekennerschreiben drohen die Verfasser mit der "vollständigen Ausrottung" der Feinde der Ukraine. "Wir entfalten einen gnadenlosen aufständischen Kampf gegen das antiukrainische Regime der Verräter und Moskauer Speichellecker", heisst es etwa. Das ukrainische "Parlament" hat erst vor wenigen Tagen die Kämpfer der UPA, die mit den Besatzern der Wehrmacht kollaborierten und gemeinsam Juden, Polen und Russen ermordeten, rehabilitiert!

Dazu muss ich Euch mitteilen, auch ich werde von der "Ukraine-Lobby", also von Sympathisanten des Nazi-Regimes, die hier im Westen agieren, massiv bedroht, weil ich kritische Artikel über was in der Ukraine vorgeht veröffentliche. Es wird nicht argumentiert, sondern nur mit Gewalt gedroht. Sollte mir etwas passieren, sage ich jetzt in aller Öffentlichkeit, ich leide nicht unter Depression und habe keine Absicht mir das Leben zu nehmen.

Die Anti-Rubel-Wetter haben sich total verzockt

von Freeman am Donnerstag, 16. April 2015 , unter , | Kommentare (25)



Es war der 17. Dezember 2014, da haben die westliche Medien die Schlagzeile gebracht: "Der Rubel rollt in den Abgrund". Jede Zeitung und jeder TV-Sender erzählte den Medienkonsumenten, die russische Währung würde bald wertlos sein, Russland wäre wirtschaftlich am Ende, die unzufriedenen Menschen würden Putin stürzen, es wurde frohlockt und gleichzeitig schwarzgemalt. Ich habe danach am 26. Dezember 2014 den Artikel veröffentlicht, "Angriff auf den Rubel abgewehrt" und schrieb: "Die Meute der Journalie konnte gar nicht hetzerisch genug unisono eine Währungskrise herbeireden. Dieser irrationale Hass auf Russland und die Suche jeder Gelegenheit, um Russland-Bashing zu betreiben, kann man nur noch als pathologisch bezeichnen. Und was ist jetzt? Es gibt keinen freien Fall oder Absturz ins Bodenlose, keine Staatspleite und auch kein Kollaps der Wirtschaft." Jetzt guckt Euch die Entwicklung des Rubelkurs seitdem an. Was ich vorhergesagt habe ist eingetreten. "Die triumphale Rückkehr des Rubel". Seit Jahresanfang hat die russische Währung zum Dollar knapp 16 Prozent zugelegt, zum Euro beträgt das Plus sogar 31 Prozent. Keine andere Währung der Welt hat sich 2015 besser entwickelt. Aktuell steht der Kurs bei 53 zum Euro und 50 zum Dollar. Wo sind die ganzen Schwarzmaler und Russlandhasser jetzt?


Wenn eine Währung völlig kaputt ist, dann ist es der Euro. Das habe ich am 10. März beschrieben: "Der Euro stürzt ab und keinen stört es". Draghi seine Gelddruckerei von 60 Milliarden Euro pro Monat zerstört die Einheitswährung, aber was ist das Thema in den deutschen Medien? "Es ist ein Schock für alle Dortmund-Fans. Jürgen Klopp (47) verlässt die Borussen nach dieser Saison!" Das Opium der Massen, der Fussball, ist natürlich wichtiger.

Ich zitiere einige Kommentare zur Rubelstärke, weil sich meine Gedanken darin widerspiegeln:

- Nachdem Anfang des Jahres viel Hysterie im Westen war wegen des Rubelverfalls und man schon GANZ düstere Szenarien (z.B. bezüglich Kapitalflucht) an die Wand malte, haben die Maßnahmen der Regierung nun auch zur Stabilisierung beigetragen. Ironischerweise ist der Euro sogar stärker zum Dollar gefallen, als der Rubel. Es ist aber gut das sich die Anzeichen mehren, das allen Unkenrufen zum Trotz sich Russland gegenüber dem Westen behauptet. Gleichzeitig schwindet die Macht von IWF und Weltbank, die von den USA kontrolliert werden. Sobald der Dollar als "Reservewährung" ausgedient hat, zB Ölhandel in Yuan abgewickelt wird und sich China von seinen US Staatsanleihen trennt, dürfte es für den Dollar eng werden, mit dem die USA auch Machtpolitik betreibt.

- Die Unken der russophoben Kommentatoren lösen sich in Luft auf. Und wer richtig investiert hat, kann ein gutes Geschäft machen. Denn natürlich war abzusehen, dass der Rubel wieder teurer wird und die massive Abwertung des Rubels ein bitter böses Spiel einiger finanzkräftiger Interessenten im internationalen Spiel war (mit freundlicher Unterstützung diverser Sprachrohre). Zwar ist die russische Wirtschaft nicht das kräftigste Zugpferd, doch alle mal robust genug die derzeitigen Sanktionen abzufedern. Den Angriff auf die Währung im Dezember konnte die russ. Notenbank dank genügender Reserven parieren. Und dass der Angriff nicht von Dauer sein würde, davon konnten die Russen ausgehen, denn Europäern und Amerikaner steht das Wasser bis zum Hals. Als Draghi die Geldschleusen öffnete, war das Spiel definitiv vorbei. Denn diese Aktion bedeutet Währungskrieg mit dem Ziel der Abwertung. Die Amerikaner reagieren nervös und haben die angekündigte Zinserhöhung schon um ein Jahr verschoben.

- Der Kursanstieg des Rubels ist schon seit mehr als einer Woche zu beobachten. Die russische Wirtschaft und der Staat scheinen stärker und flexibler, als man es sich im oberschlauen Westen vorzustellen vermochte. Doch scheinbar wollten es die Propheten des russischen Niedergangs zuerst einmal einfach nicht wahrhaben. Nun, da die für den sanktionstollwütigen Westen unschöne Entwicklung doch in das Licht der Öffentlichkeit rückt, versucht man sich in Think Tanks, Ratingagenturen und eingebetteten Redaktionsstuben wohl vergeblich daran, die eigenen Fehleinschätzungen und wirtschaftspolitischen Dummheiten vergessen zu machen. Dass man den russischen Aufschwung kleinreden muss, ist als Rückzugsgeplänkel einzuordnen. Wer gibt schon eigenes Versagen gern zu. Mein Rat: Am Wochenende sollten sich die Sanktionskrieger, NATO-Erweiterer und Elite-Journalisten einfach mal zum Frustsaufen treffen. Vielleicht hilft ihnen das, ihre Niederlage zu akzeptieren.

- Machen wir uns doch nichts vor... die Bewertungen der Ratingagenturen ... die in den meisten Medien zu lesenden ganz unverblümt gegen Russland gerichteten Beitrage und anderes, waren ziemlich sicher ein Mittel zum Zweck und nicht einfach nur objektive Berichterstattung. Selbst im Fall der abstürzenden Ölpreise - für den ja durchaus sinnige Gründe angeführt wurden (Fracking etc), wird man den Verdacht nicht los, das hier eine sich bietende Gelegenheit mit viel Freude genutzt wurde. Europa schaut unangenehmen Zeiten entgegen, sollte Russland diese Krise ohne wirklich ernsthafte Blessuren überstehen, im Besitz seiner Rohstoffe bleiben und sein jetziges politisches System behalten. Denn in absehbarer Zukunft werden wir auf diese Rohstoffe angewiesen sein, in Russland aber keinen Partner mehr haben, der uns vertraut.

Ja der Westen und speziell das verräterische deutsche Bundesregime, haben viel Porzellan zerschlagen und die guten Beziehungen zu Russland zerstört. Mit der Schlechtmacherei der Olympiade, mit der NATO-Aggression und Osterweiterung, mit der MH17 Hetzjagd und falschen Unterstellungen, mit der Unterstützung eines Nazi-Regimes in der Ukraine, mit dem Rausschmiss aus den G8, und mit "Putin ist sowieso an allem schuld" usw. Die Russen vergessen nicht, wie sie ständig mit Dreck beworfen werden, wie man sie andauernd niedermacht, beleidigt, verletzt und falsch beschuldigt. "Kauft doch das teure und umweltschädliche Fracking-Gas von den Amis, wenn ihr unseres nicht wollt", würde ich den Deutschen sagen. Ausserdem, was ist denn schon Europa, wenn man China und Indien (2 Milliarden Menschen) als Neukunden hat.

Und die Spekulanten, die auf einen Totalabsturz des Rubels gewettet hatten, haben sich total verzockt. Jetzt stehen sie mit riesigen Verlusten da. Wer aber meinen Rat von damals befolgt hat, "so billig wie jetzt (Dezember 2014) sind die Aktien russischer Unternehmen schon lange nicht zu haben", der macht einen satten Kursgewinn. Ich habe in den Rubel investiert, weil ich mir die sogenannten "fundamentals" der russischen Wirtschaft und dessen Zukunft angeschaut habe. Die meisten Bodenschätze der Welt, Modernisierung der Wirtschaft, Förderung der Unabhängigkeit durch Eigenproduktion, grossen Binnenmarkt und niedrige Steuern.

Jetzt sehen aber nicht nur die Zocker und die Währungsexperten (lach) alt aus, denn keiner hat die Erholung vorhergesagt, auch die Ratingagenturen blamieren sich wieder völlig. Haben doch Standard & Poor's im Januar und Moody's im Februar Russlands Bonität auf Ramschniveau gesenkt. Wie bitte? Russland auf Ramsch? Die haben sie echt nicht mehr alle. Wie wollen sie sich da wieder rausreden, wenn sie so danebenliegen? Oder, das kommt davon, wenn man als Ratingagenturen nicht mehr an Hand von echten Fakten Länder bewertet, sondern nur noch ein politisches Kriegswerkzeug der amerikanischen Aussenpolitik ist.

Ja, der Krieg des Westens gegen Russland läuft auf allen Ebenen, aber der Angriff auf die Währung wurde erfolgreich abgewehrt.

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Hier die Aufnahme der ganzen Frage und Antwort Konferenz, die sich Präsident Putin in Moskau gestellt hat. Über 4 Stunden lang live ohne Assistenten, ohne von einem Teleprompter ablesen zu können und ohne Einflüsterer, nur aus seinem Gedächtnis heraus harte Fragen der russischen Bevölkerung zu beantworten. Welcher westlicher Politiker oder welche Politikerin hat das jemals gemacht oder würde es tun? Keiner. Aber Putin soll ein Diktator sein.

Es sind über 3 Millionen Fragen eingegangen, die aber meistens sehr ähnlich waren und deshalb in 200 zusammengefasst wurden. Davon hat Präsident Putin 74 während der Marathon-Live-Sendung beantwortet.

Mario Draghi mit Konfetti überschüttet

von Freeman am , unter , , | Kommentare (19)



Während einer Pressekonferenz in der EZB in Frankfurt am Mittwoch, sprang eine junge Frau auf die Bühne zu EZB-Chef Mario Draghi und rief, "End ECB Dick-Tatorship" - "Beendet die EZB-Schwanz-Diktatur", schüttete Konfetti über seinen Kopf und warf Pamphlete in den Saal, indem die EZB-Chefs daran erinnert wurden, sie sind nicht "Master of the Universe".



Nach der Protestaktion wurde die Frau von Sicherheitsleuten entfernt.


Es soll sich um ein Mitglied der FEMEN handeln.



Wer ist hier die "Pussy", die "Dragqueen" Mario oder die Aktivistin?

Nachtrag: Es handelte sich um die deutsche FEMEN-Aktivistin Josephine Witt, bürgerlicher Name: Josephine Markmann. Sie hat schon bei mehreren FEMEN-Aktionen mitgewirkt. Wie zum Beispiel gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei der Hannover Messe im April 2013. Kurz bevor die Demonstrantinnen Putin und Kanzlerin Angela Merkel erreichten, gingen Personenschützer dazwischen. Die Polizei Hannover leitete Ermittlungen ein. Putins Sprecher erklärte kurz nach der Attacke: "Niemand von russischer Seite hat Deutschland in irgendeiner Weise gebeten, die Aktivistinnen zu bestrafen."

Wie Künstler mit eigener Meinung bestraft werden

von Freeman am Dienstag, 14. April 2015 , unter , , | Kommentare (16)



Künstler, die eine eigene kritische Meinung über die Weltereignisse haben, werden zunehmend für ihre Meinungsäusserung bestraft. Wie ich im vorhergehenden Artikel aufgezeigt habe, Günter Grass für sein israelkritischem Gedicht, aber auch andere bekannte Künstler. Wie Gilad Atzmon, ein britischer Jazzmusiker, politischer Aktivist und Autor satirischer Romane israelischer Herkunft. Oder Dieudonné M’bala M’bala, ein französischer Komiker, Schauspieler und politischer Aktivist bretonisch-kamerunischer Abstammung. Oder Volker Pispers, ein deutscher politischer Kabarettist. Der neueste Fall einer Bestrafung betrifft Valentina Lisitsa, eine ukrainischstämmige Pianistin. Das Toronto Symphony Orchestra (TSO) hat ihre Konzerte für den 8. und 9. April abgesagt, bei dem sie Rachmaninoff’s Pianokonzert Nr. 2 spielen sollte, weil sie kritische Tweets und Facebook-Kommentare über die Situation in der Ukraine veröffentlicht hatte. Ihre Kritik hat die ukrainische "Diaspora" in Kanada "beleidigt", die dann Druck ausübte, was zum Auftrittsverbot führte.


Der Präsident des kanadischen Orchesters TSO, Jeff Melanson, sagte gegenüber den Medien als Begründung: "Valentina Lisitsas provokative Kommentare haben ihre Konzerte überschattet. Als einer der wichtigsten kulturellen Institutionen Kanadas, muss unsere Priorität darin liegen, eine Bühne für der Welt grössten Musikwerke zu sein und nicht für Meinungen, welche einige als tief beleidigend empfinden."

So läuft das also. Es muss nur eine Gruppe, die sich auf die Füsse getreten fühlt, genug Druck ausüben, dann werden Künstler schon mit einem Auftrittsverbot belegt. Dabei hat die Klavierspielerin noch nie die Bühne für eine Meinungsäusserung benutzt, sondern tat dies neben ihrer künstlerischen Arbeit als Privatperson. Lisitsa ist im Internet sehr bekannt und ihre Youtube-Videos ihrer Konzerte sind millionenfach angeschaut worden, manche über 9 Millionen Mal.



Als Reaktion auf die Konzertabsage hat Lisitsa auf Facebook geschrieben: "Ich benutze Twitter, damit die andere Seite der Geschichte gehört wird, die, welche man nie in den Mainstream-Medien sieht - die Zwangslage meiner Leute, die guten und die schlechten Sachen, die in der Ukraine passieren."

Sie bringt zum Ausdruck, der Geist des Maidan-Aufstandes vor einem Jahr ist untergraben worden und wird dazu benutzt, um eine Spaltung im Lande zu sähen. Sie sagt, für diese Darstellung der Situation in der Ukraine, hat sie Todesdrohungen bekommen und sie wird als "bezahlte Kreml-Hure". bezeichnet.

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie, das Management des TSO hat die Entscheidung getroffen, sie nicht auftreten zu lassen, "nachdem Druck von einer kleinen aber aggressiven Lobby ausgeübt wurde, die behauptet, die ukrainische Gemeinde (in Kanada) zu repräsentieren."

Die Absage ihres Konzerts hat im Internet für Aufregung gesorgt. Einige verurteilten die Kommentare von Lisitsa in den sozialen Medien. Viele andere unterstützen die Pianistin und haben ein Bild veröffentlicht, in dem der Mund von Lisitsa zugeklebt ist, mit der Aufforderung: "Toronto Symphony, let Valentina Play!"


Der neuste Fall der Bestrafung eines Künstler zeigt einen Trend in der westlichen Welt. Sie sollen den Mund halten und nicht ihre Bekanntheit dazu benutzen, um auf Missstände hinzuweisen. Wer sich nicht daran hält, wird mit einem Auftrittsverbot belegt. So auch Gilad Atzmon, der obwohl Jude, die Politik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern kritisiert. Seine Konzerte versucht die Israel-Lobby ständig zu verhindern.

Oder der französische Komiker Dieudonné, der wegen Verletzung des "Antiterrorsprachgesetzes" verhaftet wurde. Ein französisches Gericht hat ihn zu einer Geldstrafe von 30'000 Euro verurteilt. Was wurde ihm vorgeworfen? Laut Richter hätte der Humorist die Anschläge von Paris "relativiert" und deshalb wurde er so hoch bestraft.

Dabei wurde so ein Theater gemacht, der Anschlag auf Charlie Hebdo wäre ein Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit gewesen, die man verteidigen muss. Nur, die französische Regierung macht genau das Gegenteil, benutzt den Anschlag, um noch mehr den Menschen den Mund zu verbieten.

Auch deutsche Künstler werden diffamiert, wie in der Huffington Post, wo geschrieben stand: "Das prorussische Propaganda-Kabarett des Volker Pispers". Und "Volker Pispers ist ein ekelhafter antiwestlicher Propagandist", nur weil er die Wahrheit über die heuchlerische westliche Politik auf seine karbartistische Art dem Publikum mitteilt.

Lisitsa sagt, sie bereut nicht ihre Kritik an der ukrainischen Regierung auf Twitter (@ValLisitsa), und sie hat keine Absicht damit aufzuhören. "Ich werde als Verräterin beschimpft und das macht mich wütend." Sie sagte, ihre Kritik zielt nur auf das Regime und nicht auf die Menschen in der Ukraine.

Künstler sollen entweder gar nichts sagen, oder dem System für Propaganda dienen. Sicher dürfen sie es nicht kritisieren. So lief es auch während der Nazi-Diktatur. Schauspieler und Sänger, die sich für das Hitler-Regime hergaben, wurden von Goebbels gefördert und durften auftreten. Alle anderen verschwanden. Jetzt sind wir auch soweit, der Boykott von Künstlern aus politischen Gründen.

Die Behauptung der westlichen "Demokratien", sie würden die Meinungsfreiheit schützen, ist eine Lüge. Die Meinungsfreiheit gilt nur solange, wie man das sagt was politisch korrekt ist und die Obrigkeit gut findet. Abweichende Meinungen sind nicht erlaubt. Man muss der offiziellen "eu-konformen" und "pro-amerikanischen" Linie folgen, sonst wird man bestraft und die Karriere beendet.

Aber gerade Künstler sind Menschen mit einer kritischen Meinung über was auf der Welt passiert und haben genauso das Recht diese zu äussern, wie jeder andere auch. Das passt dem Establishment überhaupt nicht. Lisitsa darf nicht sagen, was ihrer Meinung nach falsch nach dem Putsch in der Ukraine abläuft. Deshalb die Konzertabsage. Kanada ist jetzt auch ein Land, wo Meinungsfreiheit nicht mehr gilt.

Zum Ableben von Günter Grass

von Freeman am Montag, 13. April 2015 , unter | Kommentare (15)



Der Dichter Günter Grass ist am Montagmorgen in Lübeck gestorben. Er wurde 87 Jahre alt. Jetzt wo er tot ist, würdigen die deutschen Medien ihn und sein Lebenswerk, nennen ihn den wichtigsten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Aber es ist noch nicht lange her, da haben sie ihn völlig fertiggemacht und auf übelster Weise mit Dreck beworfen. 2012 haben sie ihn als Antisemiten beschimpft, nur weil er in einem Gedicht die Politik Israels kritisierte, was völlig legitim und berechtigt ist.

1999 bei der Übergabe des Literaturnobelpreises

Was gesagt werden muss
Von Günter Grass

"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten - ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir - als Deutsche belastet genug - Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."

Siehe dazu: "Die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch".

Der Hammer ist ja, "Deutschland hat Israels Atomwaffen finanziert". Das sagt einer der führenden Nuklearwaffenexperten Deutschlands, Hans Rühle. Jahrzehntelang zahlte Bonn dem jüdischen Staat unter strenger Geheimhaltung Hunderte Millionen. Angeblich für Entwicklungsprojekte. In Wahrheit ging es um Atomwaffen. Davon ist Rühle überzeugt. Die ganzen Verleumder und Ehrabschneider, wie Henryk Broder, müssten sich bei Günter Grass entschuldigen.

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Passend dazu: Am vergangenen Freitag hat das Landgericht ein Zensururteil ausgesprochen. Walter Herrmann (76) darf keine Fotos von Opfern des Bombenkrieges, den Israel gegen Gaza führte, auf seiner Klagemauer in Köln zeigen. Im Sommer 2014 sind 2'200 Menschen wieder durch israelische Bomben und Granaten umgebracht worden. Als er sich weigerte die Bilder von verstümmelten Kinderleichen zu entfernen, kam die Polizei und forderte ihn auf, sechs Fotos, die nicht "jugendfrei" sind, abzuhängen. Die Beamten konfiszierten die Fotos. Zeigt Herrmann solche Fotos erneut, erwartet ihn eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. In Deutschland darf man nicht die Wahrheit über die Gräueltaten der verbrecherischen israelischen Kriegspolitik gegen die Palästinenser zeigen. Könnte ja die deutsche Jugend aufklären, ich meine, gefährden!